Rückblick auf das Café Asyl im November mit Rolf Bauer am Akkordeon

Rolf Bauer aus Sulpach spielt auf seinem Akkordeon

Das Café Asyl ist eine gute Sache. Das empfinden Flüchtlinge, Einheimische und auch das Café- Team so.
Es hat sich alles so gut eingespielt: Zusammen mit überaus hilfsbereiten Flüchtlingen ist der Gemeinderaum in kürzester zu einem einladenden , schön dekorierten Café mit Bastel- und Spielangebot für die Kinder hergerichtet. Die Moscheegemeinde sorgt zusätzlich zum Kaffee und den kalten Getränken für einen guten türkischen Tee und immer wieder backen Menschen einen Kuchen und unterstützen damit dankenswerterweise das Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen. Dieses Miteinander ist so wichtig- aufeinander zugehen und sich für den anderen Zeit nehmen, miteinander sprechen, sich miteinander freuen und eventuell bei Fragen auch miteinander Hilfe suchen. Es mag verblüffen, aber das alles klappt auch ohne Fremdsprachenkenntnis. Kommen Sie doch einfach auch mal vorbei, gerne auch Familien mit Kindern.

Richtig gut eingespielt war auch Rolf Bauer aus Sulpach auf seinem Akkordeon, das ihn immerhin schon seit 70 Jahren begleitet. Seinen beschwingten Weisen, Potpourris und Liedern hörten alle Gäste gerne zu, manche schunkelten und klatschten und für den einen oder anderen war es einfach interessant, ein vorher unbekanntes Instrument kennenzulernen. Und wenn sich dann beispielsweise eine Syrerin neben einen stellt und lautstark ein deutsches Lied mitsingt, dann merkt man richtig, wie Musik über die Völker hinweg verbinden kann. Herrn Bauer ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Beitrag.

Und beim nächsten Café Asyl, am 8. Dezember, ab 16 Uhr, im evang. Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38 erwarten wir auch einen besonderen Gast, der sogar nach dem eigentlichen Nikolaustag noch eine Zusatzschicht einlegt.

Also bis dann!

Für das Café Asyl- Team Elfriede Kohnke

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