Rückblick auf das Café Asyl im Februar mit dem Duo Clarinejum

bild café 0216-2„Hier gibt es keine Fremde, nur Freunde, die du noch nicht kennst“. So heißt es in einem irischen Türspruch, den wir auch an die Tür des Café Asyls hängen könnten. Warum nicht die Tische noch enger stellen, sich an den zusätzlichen Stehtischen gesellen oder sich einfach auf die breiten Fenstersimse setzen. Der große Saal war noch mehr gefüllt wie sonst mit netten Menschen, Flüchtlingen und Einheimischen, Erwachsenen und vielen Kindern und wieder einmal war das Café ein entspannter Ort der Begegnung. Schön, dass auch die neu hinzugekommenen Flüchtlinge, die seit wenigen Wochen in den Leichtbauhallen in der Strut leben, ganz leicht den Anschluss gefunden haben.

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Duo Clarinejum: Jasmin Egl und Ute Münch.

All das ist nur zu schaffen, weil Helfer der Flüchtlingshilfe Ebersbach auf verschiedene Weise im Kontakt mit den Flüchtlingen stehen, weil jedes Mal so viele Einheimische gerne bereit sind, einen Kuchen zu backen oder Brezeln zu bringen oder einfach so dazu zu kommen, weil sich Leute jedes Mal ein Bastelangebot überlegen und weil zum Beispiel wie dieses Mal zwei hochqualifizierte Berufsmusikerinnen sich nicht zu schade sind, mit ihren Klarinetten zur Unterhaltung beizutragen, auch wenn von vorneherein klar war, dass keine Konzertstille zu erreichen wäre. Es war ihnen ein Bedürfnis, mit ihren wohlklingenden Weisen auch zu einem guten Miteinander beizutragen. Herzlichen Dank dem Duo Clarinejum mit Jasmin Egl und Ute Münch.

Herzliche Einladung zu unserem nächsten Café Asyl am Donnerstag, 10. März 2016, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum, Zeppelinstraße 38 .

Dabei werden wir in einem Showtraining erleben, wie zunächst einander fremde Jugendliche aus verschiedenen Nationen durch den Vereinssport zu Freunden geworden sind.

 

Elfriede Kohnke

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