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4 Tage vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Wieder „Café Asyl“ am 13. Juni 2019

Herzliche Einladung zu unserem nächsten „Café Asyl“, dem Treffpunkt für Geflüchtete und anderen Bürgern, am Donnerstag, 13. Juni, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38. Kinder, Jugendliche und Erwachsene- alle sind willkommen. Sich begegnen, gemeinsam essen und trinken, sich austauschen, Fragen besprechen und einfach auch miteinander Spaß haben.

Wir freuen uns wieder über zahlreiche Gäste und wie immer sind wir im Blick auf das leibliche Wohl für Gebäckspenden sehr dankbar.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir diese bis Dienstag, 11. Juni, telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.

Kontakt: Joachim Auch (Tel.015201825651), Elfriede Kohnke (Tel. 07163-8111), Andrea Leichter (Tel. 07163-4116)
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Wieder „Café Asyl“ am 13. Juni 2019

Herzliche Einladung zu unserem nächsten „Café Asyl“,  dem Treffpunkt für Geflüchtete und anderen  Bürgern,  am Donnerstag, 13. Juni, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38.  Kinder, Jugendliche und Erwachsene- alle sind willkommen.  Sich begegnen, gemeinsam essen und trinken, sich austauschen, Fragen besprechen und einfach auch miteinander Spaß haben.

Wir freuen uns wieder über zahlreiche Gäste und  wie immer sind wir im Blick auf das leibliche Wohl für Gebäckspenden sehr dankbar.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir diese bis Dienstag, 11. Juni, telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.  

Kontakt: Joachim Auch (Tel.015201825651), Elfriede Kohnke (Tel. 07163-8111), Andrea Leichter (Tel. 07163-4116)

4 Tage vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Dringend: 2 Kinder- Autositze (9-18 kg)
- Staubsauger
- Schuhschrank
- Schlichter Schrank für Geschirr
- 2- türiger Kleiderschrank
- Kleineres Sofa
- Schreibtisch ca. 130 cm, mit Schubladen o.ä.
- Stockbett aus Holz
- Obstmixer
- Fußballschuhe, Größen 34-39

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Elfriede Kohnke, Tel. 07163- 8111
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Julian Brandt, haben wir die Kickschuhe noch?

2 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Gestern haben Joko und Klaas ihre gewonnenen 15 Minuten Sendezeit bei Pro7 genutzt, um Menschen eine Öffentlichkeit zu geben, die etwas Sinnvolles zu sagen haben. Unter ihnen: Pia Klemp, Kapitänin.

"Wir brauchen Solidarität mit Asylsuchenden und Migranten, wir brauchen Solidarität mit allen Helfern und Crews der zivilen Seenotrettung und wir brauchen Solidarität mit denen, denen jetzt ein Schauprozess gemacht wird."

Danke, Pia, für deine Worte, danke Joko und Klaas, für eure Öffentlichkeit.

Jetzt ist es an uns: DEFEND SOLIDARITY!
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3 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Unser Kinder- und Jugendteam in Aktion am vergangenen Montag ... Weiter...Weniger anzeigen.

Unser Kinder- und Jugendteam in Aktion am vergangenen Montag

4 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATIOM.MIT.ARBEIT

„Unsere Eltern waren Flüchtlinge. Hilfsbereitschaft gehört zu unseren Charaktereigenschaften. Wir geben jedem eine Chance.“
Die Hubert Fiedler GmbH in Roßwälden beschäftigt deshalb einen syrischen Mitarbeiter.

„Unsere Eltern waren Flüchtlinge. Sie kamen aus dem Sudetenland und mussten ihre Heimat verlassen. Sie erfuhren damals wenig Unterstützung und waren zu dieser Zeit nicht sehr willkommen“, beginnt Angelika Fiedler, die Prokuristin der Ebersbacher Firma Hubert Fiedler GmbH (GEFIE), das Gespräch über ihre Beschäftigung geflüchteter Menschen. Sie versteht deren Situation und möchte die Geflüchteten besser empfangen, als ihre Eltern damals empfangen wurden. „Hilfsbereitschaft gehört zu unseren Charaktereigenschaften. Wir geben jedem eine Chance“, stellt Angelika Fiedler klar.

Sie teilt sich mit ihren Brüdern Harald und Hans-Jörg Fiedler das Familienunternehmen, das von ihrem Vater Hubert Fiedler 1950 in Reichenbach an der Fils gegründet wurde. 20 Jahre später erfolgte der Umzug nach Roßwälden. GEFIE ist spezialisiert auf die Anfertigung hochpräziser Teile, welche auf CNC-Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen für den allgemeinen Maschinen-, Anlagen,- Verdichter- und Fahrzeugbau gefertigt werden. Teamarbeit, Präzision, Flexibilität und Zuverlässigkeit ist in der vergleichsweise kleinen Firma mit etwa 30 Mitarbeitern essentiell, um auf dem Markt zu bestehen: „Ich sage stets: Jeder Mitarbeiter ist sein eigener Unternehmer im Unternehmen, ob im Kleinen oder im Großen. Wir müssen wie Zahnräder Hand in Hand ineinandergreifen“, so Angelika Fiedler.
Ihr syrischer Mitarbeiter Amer A. aus Ebersbach bildet eines dieser Zahnräder: „Er ist arbeitswillig, hilfsbereit und im Team angekommen.“ Den Geflüchteten einzulernen sei laut Frau Fiedler allerdings auch eine Herausforderung: „Es bedarf Zeit, Toleranz, Investition und Bürokratie.“ Nachdem Amer in dem Schichtbetrieb ein sechswöchiges Praktikum absolvierte, erhielt er einen befristeten Vertrag für zwei Jahre. Das GEFIE-Team sei sehr zuvorkommend gewesen, zum Beispiel als er nur in der Frühschicht arbeiten konnte, um mittags einen Deutschkurs zu besuchen. Die Flüchtlingshelferin, welche Amer und dessen Familie ehrenamtlich betreut, kümmert sich um viele Belange, die auf einen Geflüchteten zukommen. Ohne ihre Unterstützung hätte das nach Meinung von Frau Fiedler nicht funktioniert: „Wir stehen regelmäßig in Kontakt und tauschen uns aus.“ Dieses Engagement bedürfe einer hohen Wertschätzung und Amer sei sehr dankbar für diese Hilfe. „Unserem Unternehmen ist es aufgrund des Entgegenkommens wichtig, dass sich ein Migrant auch unseren Gegebenheiten und Strukturen anpasst“, so Angelika Fiedler, „Ich habe viele ausländische Freunde und wenn ich im Ausland bin, passe ich mich deren Gegebenheit an und das erwarte ich auch. Integration ist nicht einfach, aber gemeinsam ist sie machbar.“ Bei dem Ebersbach Neu-Bürger Amer hat sie das Gefühl, dass er bereit dafür ist. Auch wenn ihr Mitarbeiter die Strukturen der Arbeitswelt teilweise noch nicht vollständig versteht, sei er motiviert, dazuzulernen: „Er überlegt und es ist gut, dass er lernwillig ist und dass er zuhört“, erklärt Angelika Fiedler.

Bei zwei weiteren geflüchteten Menschen, welche kurzzeitig bei der Hubert Fiedler GmbH tätig waren, gelang die Zusammenarbeit nicht. Trotzdem ist Angelika Fiedler der Meinung, dass Unternehmensintegration in Zusammenarbeit mit Flüchtlingshelfern, dem Betrieb und den Geflüchteten selbst realisierbar ist. „Wenn sich jemand integriert, anständig verhält und sich bemüht, etwas voranzubringen, dann dient das dem Unternehmen und ihm selbst“, weiß die Unternehmerin. Somit ist das eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer!
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4 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT – Ausstellung im Foyer des Landratsamtes Göppingen

Ab dem 20.05.2019 ist im Foyer des Landratsamtes Göppingen die Wanderausstellung INTEGRATION.MIT.ARBEIT zu sehen. In dieser Roll-Up Ausstellung werden 12 Betriebe aus dem Filstal und deren
Erfahrungen mit Geflüchteten als Mitarbeiter vorgestellt. Geflüchtete Menschen bauen sich im Filstal ein neues, perspektivenreiches Leben auf. Gute Voraussetzungen für Partizipation sind Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Vor allem im Handwerk, aber auch in Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Unternehmen aus dem Filstal berichten in dieser Ausstellung über Ihre Erfahrungen! Ergänzt wird diese Ausstellung durch eine Broschüre, in welcher die ausführlichen Erfahrungsberichte der Unternehmen und weitere Hintergrundinformationen dokumentiert sind.

Zu sehen ist diese Ausstellung im LRA GP während der regulären Öffnungszeiten bis zum 30.06.2019.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT – Ausstellung im Foyer des Landratsamtes Göppingen 
  
Ab dem 20.05.2019 ist im Foyer des Landratsamtes Göppingen die Wanderausstellung INTEGRATION.MIT.ARBEIT zu sehen. In dieser Roll-Up Ausstellung werden 12 Betriebe aus dem Filstal und deren 
Erfahrungen mit Geflüchteten als Mitarbeiter vorgestellt. Geflüchtete Menschen bauen sich im Filstal ein neues, perspektivenreiches Leben auf. Gute Voraussetzungen für Partizipation sind Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Vor allem im Handwerk, aber auch in Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Unternehmen aus dem Filstal berichten in dieser Ausstellung über Ihre Erfahrungen! Ergänzt wird diese Ausstellung durch eine Broschüre, in welcher die ausführlichen Erfahrungsberichte der Unternehmen und weitere Hintergrundinformationen dokumentiert sind.

Zu sehen ist diese Ausstellung im LRA GP während der regulären Öffnungszeiten bis zum 30.06.2019.

4 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

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1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Ich habe nicht ständig im Hinterkopf: Er ist ein Flüchtling und ich muss ihn mit Samthandschuhen anfassen – Er ist ein Teil von uns.“
Schreiner Lenzen beschäftigt einen jungen Afghanen als Azubi.

Vor etwa 12 Jahren machte sich Schreinermeister Tobias Lenzen selbstständig und übernahm eine bestehende Schreinerei in Ebersbach. Sein Fachgebiet ist der individuelle Möbel- und Innenausbau. Nach Wunsch des Kunden plant, gestaltet und realisiert er maßgeschneiderte Möbel, Küchen oder ganze Einrichtungen: „Wir bieten ein All-in Paket an, wenn es gewünscht ist. Wir machen aber auch eine einzelne Türe“, berichtet der Unternehmer.

Seit 2016 beschäftigt er den afghanischen Geflüchteten Aref A. aus Ebersbach in seinem Betrieb. Dieser begann mit einem Praktikum und bereitete sich mithilfe einer Einstiegsqualifizierung (EQ) auf seine Schreinerausbildung vor. Diese Fördermaßnahme besteht aus einem sozialversicherungspflichtigen Praktikum, in welchem junge Menschen an Ausbildungsinhalte herangeführt werden und ihre Fähigkeiten zeigen können. Die Vergütung wird von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt und es sind außerdem Hilfen in Fachtheorie und Sprachunterricht möglich. Seit Herbst 2018 ist Aref Alizadeh in Ausbildung. Von möglichen Schwierigkeiten ließ sich Tobias Lenzen nicht abschrecken, da er schon Erfahrung mit der Beschäftigung mit lernbehinderten Jugendlichen sammelte. Die Flüchtlingshilfe Ebersbach vermittelte 2016 mehrere geflüchtete Praktikanten an die Schreinerei Lenzen. Bei der Suche nach einem Auszubildenden entschied sich der Unternehmer instinktiv für den Afghanen, denn sie sind aus dem gleichen Holz geschnitzt: „Bei Aref hatte ich sofort das Gefühl, dass er ein aufrichtiger junger Mann ist, der niemandem etwas Böses tun könnte. Deshalb war es mir nicht wichtig, ob er handwerklich viel Vorerfahrung hatte oder nicht. Dafür macht man schließlich die Ausbildung“, so Tobias Lenzen. In der Praxis würde es zwar funktionieren, es bestehe allerdings eine deutliche Sprachbarriere, vor allem wenn der Schreinermeister vergisst, langsam und deutlich zu sprechen: „Ich habe nicht ständig im Hinterkopf: Er ist ein Flüchtling und ich muss ihn mit Samthandschuhen anfassen – Er ist ein Teil von uns.“ Der Wille, zu lernen, sei bei Aref aber stark ausgeprägt, was Tobias Lenzen bewundert: „Ich stelle mir immer die Frage, wie man es schafft, so motiviert, freundlich und aufgeschlossen zu sein, mit dieser Geschichte. Wenn man weiß, er hat alles hinter sich gelassen, er hat nur über WhatsApp Kontakt zu seiner Familie. Wie man es dann schafft, jeden Tag pünktlich in der Schule zu sein und nie krank zu sein, um an diesem Ziel festzuhalten. Das ist etwas, was mich vollkommen begeistert. Das könnte ich nicht.“ In der Berufsschule gebe es mehrere Schwierigkeiten. Vor allem in Deutsch habe der Azubi Probleme, aber auch mit strukturellem Handeln im Allgemeinen: „Ein Schlüsselerlebnis war am Anfang, als ich ihn gefragt habe, ob er seinen Ordner mitbringen kann, damit ich schauen kann, was sie in der Berufsschule machen. Er hat alles in einen Ordner geheftet, aber nicht nach Fächern sortiert, sondern nach gar nichts. Man hätte alles genauso in eine Kiste werfen können“, erzählt der Schreinermeister. Dinge, welche für uns selbstverständlich erscheinen, seien es bei dem Auszubildenden noch nicht, weshalb sich Tobias Lenzen unsicher ist, wo er die Prioritäten der Ausbildung setzen soll. Inzwischen hat er mit der Schule geklärt, dass es bei Aref vor allem darum gehen solle, dass er die Prüfungen der Handwerkskammer besteht. Die Noten seien zweitrangig. Das Motto des Unternehmers ist dabei: „Das Schlimmste annehmen und immer wieder positiv überrascht sein und sehen, dass es doch nicht so dramatisch ist. Ich habe das wöchentlich.“ Zum Beispiel sei das Halbjahreszeugnis bis auf das Fach Deutsch insgesamt nicht schlecht ausgefallen. Zusammenfassend kann man sagen: Perfekt läuft es noch nicht, aber Integration ist hier voll im Prozess und es besteht Aussicht auf ein gutes Gelingen!
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Kommentare auf Facebook

Super Sache !! 👏🏽👏🏽

Großes Kompliment!

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

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1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Man sollte lernen, gelassener zu sein!“
EWS Weigele beschäftigt einen Ebersbacher Geflüchteten und versucht sich in mehr Gelassenheit.

Die EWS Weigele GmbH & Co. KG ist ein über 50 Jahre altes Unternehmen in der Branche der Werkzeugtechnologie, das 1960 von Gerhard Weigele in Köngen im Landkreis Esslingen gegründet wurde. EWS Weigele war Ende der 60er und 70er Jahre eines der ersten Unternehmen, das Werkzeuge für computergesteuerte Maschinen herstellte und festige dadurch seine Marktposition. 1996 zog die Firma aufgrund zunehmenden Platzmangels nach Uhingen. Die Entwicklung und Produktion angetriebener und statischer Werkzeughalter für CNC-Drehmaschinen und Dreh-Fräszentren ist die Kernkompetenz der Firma.

Der gelernte Maschinenbautechniker Frank Weigele teilt sich mit seinem Bruder Matthias Weigele die Leitung von EWS. Als erfolgreiche Unternehmer nutzen sie ihren gesellschaftlichen Einfluss und übernehmen soziale Verantwortung: „Es war uns immer wichtig im Unternehmen, dass wir Menschen beachten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und dass wir diesen Menschen Chancen geben, sich in einem Arbeitsplatz zu beweisen. Das ist uns in vielen Fällen auch gelungen. Wir haben heute noch sehr viele Mitarbeiter, die ursprünglich keinen Beruf erlernt haben, später durch ein gewisses Selbstvertrauen in die Schule gegangen sind und die Ausbildung nachgeholt haben. Es hat sich herausgestellt, dass dies häufig sehr treue Mitarbeiter sind“, stellt Frank Weigele klar.
Getreu dem Leitsatz „Wir übernehmen Verantwortung für die Welt, in der wir leben!“ war die Berücksichtigung von Geflüchteten infolge der großen Flüchtlingswelle für die Arbeitgeber keine Frage. Vermittelt durch die Agentur für Arbeit sind heute drei geflüchtete Männer aus verschiedenen afrikanischen Staaten im Werkzeugunternehmen tätig. Der Nigerianer Stephen E. aus Ebersbach ist einer davon. Frank Weigele hatte keine großen Bedenken vor seiner Einarbeitung vor zweieinhalb Jahren. Die kulturellen Unterschiede machten sich allerdings relativ schnell bemerkbar: „Er ist mit Badeschlappen gekommen, obwohl hier Sicherheitsschuhe Vorschrift sind. Dann hat er gesagt: Er kann nicht in Sicherheitsschuhen laufen, er brauche seine Badeschlappen – Es hat lange gedauert, bis er das akzeptierte“, erzählt Frank Weigele. Allgemein seien die größten Herausforderungen nicht fehlende Deutschkenntnisse gewesen, sondern ein anderes Verständnis für Arbeitssicherheit, das Arbeitszeitgesetz und Regularien generell. „Das braucht Zeit, eine intensive Schulung und Erkenntnisvermittlung, um dieses Verständnis aufzubauen“, so Frank Weigele. Seine deutschstämmigen Mitarbeiter hätten anfangs hin und wieder ein Auge zugedrückt. In letzter Zeit machte sein nigerianischer Mitarbeiter aber erstaunliche Fortschritte – und EWS hat Stephen sogar schon einen Ausbildungsplatz angeboten. Insgesamt ist Herr Weigele dankbar, geflüchtete Menschen als Arbeitnehmer zu haben: „Es ist so, dass die Leute mit einem guten Realschulabschluss natürlich immer im Hinterkopf haben: An der Maschine möchte ich nicht mein Leben lang stehen. Ich möchte hier irgendwann etwas zu sagen haben. Bei denen, die man mitzieht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach dem erfolgreichen Abschluss bleiben, größer.“ Das bedeutet: Zeitaufwändige und intensive Einarbeitung auf der einen Seite und Aussicht auf Weiterentwicklung und eine längere Firmenbindung auf der anderen Seite. Abgesehen davon änderte sich durch die Anstellung von geflüchteten Menschen die Einstellung des Unternehmers: „Man sollte lernen, gelassener zu sein. Das fällt aber nicht immer leicht. Man sollte auch lernen, dass alles bei uns überreguliert ist.“ Locker bleiben und etwas riskieren scheint hier das Motto zu sein.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT
 
„Man sollte lernen, gelassener zu sein!“
EWS Weigele beschäftigt einen Ebersbacher Geflüchteten und versucht sich in mehr Gelassenheit.

Die EWS Weigele GmbH & Co. KG ist ein über 50 Jahre altes Unternehmen in der Branche der Werkzeugtechnologie, das 1960 von Gerhard Weigele in Köngen im Landkreis Esslingen gegründet wurde. EWS Weigele war Ende der 60er und 70er Jahre eines der ersten Unternehmen, das Werkzeuge für computergesteuerte Maschinen herstellte und festige dadurch seine Marktposition. 1996 zog die Firma aufgrund zunehmenden Platzmangels nach Uhingen. Die Entwicklung und Produktion angetriebener und statischer Werkzeughalter für CNC-Drehmaschinen und Dreh-Fräszentren ist die Kernkompetenz der Firma. 

Der gelernte Maschinenbautechniker Frank Weigele teilt sich mit seinem Bruder Matthias Weigele die Leitung von EWS. Als erfolgreiche Unternehmer nutzen sie ihren gesellschaftlichen Einfluss und übernehmen soziale Verantwortung: „Es war uns immer wichtig im Unternehmen, dass wir Menschen beachten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und dass wir diesen Menschen Chancen geben, sich in einem Arbeitsplatz zu beweisen. Das ist uns in vielen Fällen auch gelungen. Wir haben heute noch sehr viele Mitarbeiter, die ursprünglich keinen Beruf erlernt haben, später durch ein gewisses Selbstvertrauen in die Schule gegangen sind und die Ausbildung nachgeholt haben. Es hat sich herausgestellt, dass dies häufig sehr treue Mitarbeiter sind“, stellt Frank Weigele klar. 
Getreu dem Leitsatz „Wir übernehmen Verantwortung für die Welt, in der wir leben!“ war die Berücksichtigung von Geflüchteten infolge der großen Flüchtlingswelle für die Arbeitgeber keine Frage. Vermittelt durch die Agentur für Arbeit sind heute drei geflüchtete Männer aus verschiedenen afrikanischen Staaten im Werkzeugunternehmen tätig. Der Nigerianer Stephen E. aus Ebersbach ist einer davon. Frank Weigele hatte keine großen Bedenken vor seiner Einarbeitung vor zweieinhalb Jahren. Die kulturellen Unterschiede machten sich allerdings relativ schnell bemerkbar: „Er ist mit Badeschlappen gekommen, obwohl hier Sicherheitsschuhe Vorschrift sind. Dann hat er gesagt: Er kann nicht in Sicherheitsschuhen laufen, er brauche seine Badeschlappen – Es hat lange gedauert, bis er das akzeptierte“, erzählt Frank Weigele. Allgemein seien die größten Herausforderungen nicht fehlende Deutschkenntnisse gewesen, sondern ein anderes Verständnis für Arbeitssicherheit, das Arbeitszeitgesetz und Regularien generell. „Das braucht Zeit, eine intensive Schulung und Erkenntnisvermittlung, um dieses Verständnis aufzubauen“, so Frank Weigele. Seine deutschstämmigen Mitarbeiter hätten anfangs hin und wieder ein Auge zugedrückt. In letzter Zeit machte sein nigerianischer Mitarbeiter aber erstaunliche Fortschritte – und EWS hat Stephen sogar schon einen Ausbildungsplatz angeboten. Insgesamt ist Herr Weigele dankbar, geflüchtete Menschen als Arbeitnehmer zu haben: „Es ist so, dass die Leute mit einem guten Realschulabschluss natürlich immer im Hinterkopf haben: An der Maschine möchte ich nicht mein Leben lang stehen. Ich möchte hier irgendwann etwas zu sagen haben. Bei denen, die man mitzieht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach dem erfolgreichen Abschluss bleiben, größer.“ Das bedeutet: Zeitaufwändige und intensive Einarbeitung auf der einen Seite und Aussicht auf Weiterentwicklung und eine längere Firmenbindung auf der anderen Seite. Abgesehen davon änderte sich durch die Anstellung von geflüchteten Menschen die Einstellung des Unternehmers: „Man sollte lernen, gelassener zu sein. Das fällt aber nicht immer leicht. Man sollte auch lernen, dass alles bei uns überreguliert ist.“ Locker bleiben und etwas riskieren scheint hier das Motto zu sein.Image attachmentImage attachment

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Benzin- Rasenmäher
- Gartenschlauch
- Kleiner Schreibtisch, max. 1 m breit
- Kinderhochstuhl
- Waschbeckenunterschrank (Badezimmer)
- Küchenschrank (Geschirr)
- Kleiner Gefrierschrank, ca. 60 cm hoch
- Stockbett aus Holz
- Mikrowellengerät (klein)
- weiteres Flachbildfernsehgerät
- Cityroller

- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
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1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

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2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATION. MIT. ARBEIT

„Bei Stan funktioniert es bis auf ein paar Kleinigkeiten.“
Firma Untroma und ihr nigerianischer Mitarbeiter.

Heinz Unterkircher, der Geschäftsführer der Ebersbacher Firma Untroma, ist genau das, was man einen Allrounder nennt. Das spiegelt auch sein Unternehmen wider. Untroma produziert qualitativ hochwertige Geräte und Maschinen für die Teig- und Nudelverarbeitung und für die Trocknung von Obst, Gemüse und Nonfood-Artikel. Außerdem vertreibt und montiert der Betrieb maßgeschneiderte Lüftungsgeräte, Lufterhitzer, Wärmetauscher, Ventilatoren und Gebrauchtmaschinen. Als gelernter Schreiner arbeitet Heinz Unterkircher auch im Bereich Holzschreinerei.
An seine Mitarbeiter habe er zwar nicht die Ansprüche, sich in allen Bereichen auskennen zu müssen, allerdings sollten sie seine Anweisungen realisieren können und bei Unklarheit nachhaken: „Ich benötige hauptsächlich jemanden, dem ich etwas erklären kann. Viele nicken, obwohl sie es nicht verstanden haben und stehen dann auf der Baustelle und wissen nicht weiter. Ein neuer Mitarbeiter muss nicht alles können. Ich sage ihm, wie es geht, aber er sollte es dann umsetzen können“, berichtet der Unternehmer. Auch seinen Mitarbeiter Stan I. aus Nigeria möchte der Unternehmer dazu bewegen, öfter anzurufen, wenn es ein Problem auf der Baustelle gibt. Dieser ist seit etwa zweieinviertel Jahren bei Untroma tätig. Die Verständigung im Allgemeinen funktioniert gut; manchmal stößt Stan dennoch auf sprachlich bedingte Hindernisse. Vor seiner Anstellung durfte der in Ebersbach lebende Geflüchtete sein Können in sechs Wochen Probearbeit demonstrieren. Ein halbes Jahr lang absolvierte er daraufhin eine Einstiegsqualifizierung (EQ) und einen inbegriffenen Deutschkurs. Die Vergütung des neuen Mitarbeiters wurde innerhalb des Förderprogramms von der Agentur für Arbeit bezuschusst. Dafür musste Heinz Unterkircher allerdings viele Formulare ausfüllen, in welchen er noch einmal alle Zahlungen genau festhalten sollte: „Was haben Sie wann, wo, wie bezahlt und erhalten? Und dann denke ich mir: Die Arbeitsagentur weiß das doch besser als ich. Wieso muss ich das hineinschreiben?“ Alles in allem hätte die EQ aber letztendlich gut funktioniert und sei sehr empfehlenswert.
Mit den Schreinerarbeiten seines Mitarbeiters ist der Unternehmer zufrieden: „Er hatte eine sehr gute Idee, einen Verbesserungsvorschlag zur Leistenherstellung“, berichtet der Firmenleiter. Beim Zusammenbau von verschiedenen Klima- und Lüftungsgeräten ist Stan inzwischen selbstständig. Abgesehen von seiner Arbeitskraft profitiert Heinz Unterkircher von Stans Englischkenntnissen. Wenn dem Geflüchteten ein Wort nicht auf Deutsch einfällt, sagt er es auf Englisch und der Geschäftsführer lernt etwas Neues dazu. Das gute Französisch des Nigerianers ist auch von Nutzen, da in Kamerun von Untroma produzierte Obsttrockenanlagen verwendet werden. Der Unternehmer hat deshalb vor, den Geflüchteten nach Afrika reisen zu lassen, damit dieser dort vor Ort bei Schwierigkeiten hilft: „Er kann die Sprache und kann den Frauen, die dort arbeiten, alles viel besser nahebringen. Wenn ich dort bin, gehe ich wieder und keine Mitarbeiterin hat mich verstanden“, so Heinz Unterkircher. „Bei Stan funktioniert es bis auf ein paar Kleinigkeiten“, fasst er zusammen.

Mit einem afghanischen Geflüchteten, den er ein Jahr lang beschäftigte, machte der Arbeitgeber weniger gute Erfahrungen: „Er war am Anfang sehr vielversprechend. Er hat an der Drehbank Schnecken für Nudelmaschinen gedreht. Das konnte er auch gut, aber er hat dann schnell die Lust verloren“, erzählt er. Grundsätzlich würde er trotzdem auch noch einen weiteren Geflüchteten beschäftigen. Allerdings ist dies momentan schwierig, da er zunächst einen Vorarbeiter finden müsse. Perspektiven bietet seine Firma genügend. Und neben Schwäbisch, Englisch und Französisch wird eine weitere Sprache im Allroundbetrieb bestimmt nur zu einer kleinen Herausforderung!
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INTEGRATION. MIT. ARBEIT

„Bei Stan funktioniert es bis auf ein paar Kleinigkeiten.“
Firma Untroma und ihr nigerianischer Mitarbeiter. 

Heinz Unterkircher, der Geschäftsführer der Ebersbacher Firma Untroma, ist genau das, was man einen Allrounder nennt. Das spiegelt auch sein Unternehmen wider. Untroma produziert qualitativ hochwertige Geräte und Maschinen für die Teig- und Nudelverarbeitung und für die Trocknung von Obst, Gemüse und Nonfood-Artikel. Außerdem vertreibt und montiert der Betrieb maßgeschneiderte Lüftungsgeräte, Lufterhitzer, Wärmetauscher, Ventilatoren und Gebrauchtmaschinen. Als gelernter Schreiner arbeitet Heinz Unterkircher auch im Bereich Holzschreinerei.
An seine Mitarbeiter habe er zwar nicht die Ansprüche, sich in allen Bereichen auskennen zu müssen, allerdings sollten sie seine Anweisungen realisieren können und bei Unklarheit nachhaken: „Ich benötige hauptsächlich jemanden, dem ich etwas erklären kann. Viele nicken, obwohl sie es nicht verstanden haben und stehen dann auf der Baustelle und wissen nicht weiter. Ein neuer Mitarbeiter muss nicht alles können. Ich sage ihm, wie es geht, aber er sollte es dann umsetzen können“, berichtet der Unternehmer. Auch seinen Mitarbeiter Stan I. aus Nigeria möchte der Unternehmer dazu bewegen, öfter anzurufen, wenn es ein Problem auf der Baustelle gibt. Dieser ist seit etwa zweieinviertel Jahren bei Untroma tätig. Die Verständigung im Allgemeinen  funktioniert gut; manchmal stößt Stan dennoch auf sprachlich bedingte Hindernisse. Vor seiner Anstellung durfte der in Ebersbach lebende Geflüchtete sein Können in sechs Wochen Probearbeit demonstrieren. Ein halbes Jahr lang absolvierte er daraufhin eine Einstiegsqualifizierung (EQ) und einen inbegriffenen Deutschkurs. Die Vergütung des neuen Mitarbeiters wurde innerhalb des Förderprogramms von der Agentur für Arbeit bezuschusst. Dafür musste Heinz Unterkircher allerdings viele Formulare ausfüllen, in welchen er noch einmal alle Zahlungen genau festhalten sollte: „Was haben Sie wann, wo, wie bezahlt und erhalten? Und dann denke ich mir: Die Arbeitsagentur weiß das doch besser als ich. Wieso muss ich das hineinschreiben?“ Alles in allem hätte die EQ aber letztendlich gut funktioniert und sei sehr empfehlenswert.
Mit den Schreinerarbeiten seines Mitarbeiters ist der Unternehmer zufrieden: „Er hatte eine sehr gute Idee, einen Verbesserungsvorschlag zur Leistenherstellung“, berichtet der Firmenleiter. Beim Zusammenbau von verschiedenen Klima- und Lüftungsgeräten ist Stan inzwischen selbstständig. Abgesehen von seiner Arbeitskraft profitiert Heinz Unterkircher von Stans Englischkenntnissen. Wenn dem Geflüchteten ein Wort nicht auf Deutsch einfällt, sagt er es auf Englisch und der Geschäftsführer lernt etwas Neues dazu. Das gute Französisch des Nigerianers ist auch von Nutzen, da in Kamerun von Untroma produzierte Obsttrockenanlagen verwendet werden. Der Unternehmer hat deshalb vor, den Geflüchteten nach Afrika reisen zu lassen, damit dieser dort vor Ort bei Schwierigkeiten hilft: „Er kann die Sprache und kann den Frauen, die dort arbeiten, alles viel besser nahebringen. Wenn ich dort bin, gehe ich wieder und keine Mitarbeiterin hat mich verstanden“, so Heinz Unterkircher. „Bei Stan funktioniert es bis auf ein paar Kleinigkeiten“, fasst er zusammen.

Mit einem afghanischen Geflüchteten, den er ein Jahr lang beschäftigte, machte der Arbeitgeber weniger gute Erfahrungen: „Er war am Anfang sehr vielversprechend. Er hat an der Drehbank Schnecken für Nudelmaschinen gedreht. Das konnte er auch gut, aber er hat dann schnell die Lust verloren“, erzählt er. Grundsätzlich würde er trotzdem auch noch einen weiteren Geflüchteten beschäftigen. Allerdings ist dies momentan schwierig, da er zunächst einen Vorarbeiter finden müsse. Perspektiven bietet seine Firma genügend. Und neben Schwäbisch, Englisch und Französisch wird eine weitere Sprache im Allroundbetrieb bestimmt nur zu einer kleinen Herausforderung!Image attachmentImage attachment

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Liebe Ebersbacher,

am 26. Mai stehen Kommunal- und Europawahlen an. Dabei wird in Ebersbach, wie alle 5 Jahre, auch ein neuer Gemeinderat gewählt, welcher die Geschicke und Entwicklung der Stadt lenken und damit auch unser aller Zusammenleben mitgestalten wird. Wir, die Flüchtlingshilfe Ebersbach, konnten durch die enge und im Kreis herausragenden Zusammenarbeit mit dem aktuellen Gemeinderat und der Rathausverwaltung, in den letzten Jahren unglaublich viel bewegen. Einen kleinen Teil davon berichten wir ja auch regelmäßig im Stadtblatt, auf Facebook und auf unserer Homepage. Den weitaus größere Teil „machen“ wir einfach so, ohne Bilder und ohne Berichte darüber zu schreiben.

Die Flüchtlinge/Geflüchteten/Neubürger, oder wie auch immer Sie sie nennen wollen, fühlen sich in Ebersbach wohl und willkommen. Seit langem haben sie plötzlich wieder eine Perspektive, die wir Ehren- und Hauptamtlichen im Rathaus mit ihnen zusammen schaffen. Es ist keine einfache und auch nicht wenig Arbeit, sicher auch nicht immer frustfrei, aber es funktioniert und trägt Früchte. Das belegen z.B. die aktuellen Zahlen der Flüchtlinge in Arbeit/Ausbildung/Studium oder auch die Kriminalitätsrate in Ebersbach.

Für viele hört sich das jetzt vielleicht ganz „nett“ an, ein weiterer schöner Beitrag „Pro Flüchtlinge“, aber dahinter steckt weitaus mehr!

Menschen mit Perspektive integrieren sich schneller, lernen schneller unsere Sprache und finden auch einfacher ein Arbeitsstelle, zahlen damit auch Steuern. Menschen mit Perspektive werden seltener krank und belasten weniger das Gesundheitssystem, sie rutschen seltener in Drogenabhängigkeiten oder Kriminalität ab. Menschen mit Perspektive können wieder Vertrauen in andere aufbauen und in eine für sie neue Gesellschaft und Kultur, ohne Parallelgesellschaften zu gründen. Menschen mit Perspektive können ihren Kindern vorleben wie man erfolgreich ist und diese dabei unterstützen ihren Weg ebenfalls erfolgreich zu gehen.

All dies wird auch in Zukunft dazu führen, dass wir in Ebersbach problemlos ZUSAMMENleben können. Und genau dafür arbeiten wir in der Flüchtlingshilfe Ebersbach!

Liebe Ebersbacher, diese Menschen sind hier, das mag man gut und okay finden oder auch nicht. Beides hat seine Berechtigung. Sehr viele dieser Menschen werden auch hier bleiben, auch wenn die Politik versucht Abschiebungen und gesetzliche Härte medial zu pushen. Eine Abschiebung ist und bleibt eine sehr schwierige Sache, zudem wird die Situation in den meisten Herkunftsändern sich kurz- oder mittelfristig ebenfalls nicht signifikant verbessern. Folglich werden wir auch weiterhin mit diesen Menschen unsere Stadt teilen müssen.

Für unsere Arbeit ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein auf Fakten basierter Diskurs wichtig, auch mit dem neue gewählten Gemeinderat. Helfen Sie uns die Situation weiterhin zum Wohle ALLER zu gestalten und setzen Sie denen ein Zeichen, die versuchen durch Hetze und Schüren von Ängsten Wählerstimmen auf ihre Seite zu ziehen. Eine Gesellschaft lässt sich auch durch Hetze und Populismus ändern, Herausforderungen meistern kann damit allerdings nicht. Mauern und Gräben, das konnten wir mehrmals in den letzten 100 Jahren sehen, werden uns in Ebersbach und auch in Europa nicht helfen.

Animieren Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte wählen zu gehen. Teilen Sie diesen/unsere Beiträge auf Facebook und im Internet, reden Sie darüber! Es ist unsere Heimat, lassen Sie sie uns zum Guten gestalten!

Im Namen aller unserer ehrenamtlichen Helfer
Kevin Reyer

Leitender Koordinator
Flüchtlingshilfe Ebersbach

#teilen #liken #weitersagen #EbersbachIstBunt #Wahl2019
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Liebe Ebersbacher,

am 26. Mai stehen Kommunal- und Europawahlen an. Dabei wird in Ebersbach, wie alle 5 Jahre, auch ein neuer Gemeinderat gewählt, welcher die Geschicke und Entwicklung der Stadt lenken und damit auch unser aller Zusammenleben mitgestalten wird. Wir, die Flüchtlingshilfe Ebersbach, konnten durch die enge und im Kreis herausragenden Zusammenarbeit mit dem aktuellen Gemeinderat und der Rathausverwaltung, in den letzten Jahren unglaublich viel bewegen. Einen kleinen Teil davon berichten wir ja auch regelmäßig im Stadtblatt, auf Facebook und auf unserer Homepage. Den weitaus größere Teil „machen“ wir einfach so, ohne Bilder und ohne Berichte darüber zu schreiben. 

Die Flüchtlinge/Geflüchteten/Neubürger, oder wie auch immer Sie sie nennen wollen, fühlen sich in Ebersbach wohl und willkommen. Seit langem haben sie plötzlich wieder eine Perspektive, die wir Ehren- und Hauptamtlichen im Rathaus mit ihnen zusammen schaffen. Es ist keine einfache und auch nicht wenig Arbeit, sicher auch nicht immer frustfrei, aber es funktioniert und trägt Früchte. Das belegen z.B. die aktuellen Zahlen der Flüchtlinge in Arbeit/Ausbildung/Studium oder auch die Kriminalitätsrate in Ebersbach.

Für viele hört sich das jetzt vielleicht ganz „nett“ an, ein weiterer schöner Beitrag „Pro Flüchtlinge“, aber dahinter steckt weitaus mehr!

Menschen mit Perspektive integrieren sich schneller, lernen schneller unsere Sprache und finden auch einfacher ein Arbeitsstelle, zahlen damit auch Steuern. Menschen mit Perspektive werden seltener krank und belasten weniger das Gesundheitssystem, sie rutschen seltener in Drogenabhängigkeiten oder Kriminalität ab. Menschen mit Perspektive können wieder Vertrauen in andere aufbauen und in eine für sie neue Gesellschaft und Kultur, ohne Parallelgesellschaften zu gründen. Menschen mit Perspektive können ihren Kindern vorleben wie man erfolgreich ist und diese dabei unterstützen ihren Weg ebenfalls erfolgreich zu gehen. 

All dies wird auch in Zukunft dazu führen, dass wir in Ebersbach problemlos ZUSAMMENleben können. Und genau dafür arbeiten wir in der Flüchtlingshilfe Ebersbach!

Liebe Ebersbacher, diese Menschen sind hier, das mag man gut und okay finden oder auch nicht. Beides hat seine Berechtigung. Sehr viele dieser Menschen werden auch hier bleiben, auch wenn die Politik versucht Abschiebungen und gesetzliche Härte medial zu pushen. Eine Abschiebung ist und bleibt eine sehr schwierige Sache, zudem wird die Situation in den meisten Herkunftsändern sich kurz- oder mittelfristig ebenfalls nicht signifikant verbessern. Folglich werden wir auch weiterhin mit diesen Menschen unsere Stadt teilen müssen.

Für unsere Arbeit ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein auf Fakten basierter Diskurs wichtig, auch mit dem neue gewählten Gemeinderat. Helfen Sie uns die Situation weiterhin zum Wohle ALLER zu gestalten und setzen Sie denen ein Zeichen, die versuchen durch Hetze und Schüren von Ängsten Wählerstimmen auf ihre Seite zu ziehen. Eine Gesellschaft lässt sich auch durch Hetze und Populismus ändern, Herausforderungen meistern kann damit allerdings nicht. Mauern und Gräben, das konnten wir mehrmals in den letzten 100 Jahren sehen, werden uns in Ebersbach und auch in Europa nicht helfen. 

Animieren Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte wählen zu gehen. Teilen Sie diesen/unsere Beiträge auf Facebook und im Internet, reden Sie darüber! Es ist unsere Heimat, lassen Sie sie uns zum Guten gestalten!

Im Namen aller unserer ehrenamtlichen Helfer
Kevin Reyer

Leitender Koordinator
Flüchtlingshilfe Ebersbach

#teilen #liken #weitersagen #EbersbachIstBunt #Wahl2019

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Als Ich & meine Frau seit nunmehr 2 Jahren auch Ebersbach Bürger geworden sind und uns hier am cityufer eine Wohnung geleistet haben ist uns das gute Zusammenleben der verschiedenen Kulturen gleich aufgefallen was uns sehr beeindruckt da dieses nicht alltäglich und überall so gut funktioniert. Da wir uns dann auch dazu entschlossen haben für den Gemeinderat zu kandidieren um das miteinander aller Bürger zu unterstützen und auch zu fördern. Das gute miteinander von den ebersbachern aller Nationalitäten ist beispielhaft und kann man nur lobend erwähnen. Bei der Stadt Gestaltung und diversen anderen knackpunkten in Ebersbach muss man natürlich noch einiges ändern zum Wohle aller Ebersbacher um auch für kommende Generationen Ebersbach noch attraktiver zu machen....

macht weiter so👍❤️👍 auf unserer Seite buntES geteilt ✌️

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns
INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Du kriegst von mir alles, was du brauchst, aber ich muss sehen, dass es funktioniert.“

Bernd Koch Gipser & Stuckateur zu seinem Azubi aus Afghanistan.

Koch Gipser & Stuckateurbetrieb ist ein über 50 Jahre altes Unternehmen aus Plochingen, das der heutige Leiter Bernd Koch von seinem Vater übernahm. Als klassischer Stuckateurbetrieb ist Bernd Koch mit seinem Team für den Verputz von Hauswänden im Innen- und Außenbereich zuständig sowie für die Wärmedämmung von Gebäuden und die Herstellung und Verarbeitung von Stuck. Vorwiegend ist die Firma im Sanierungsbereich tätig.
„Wir bilden schon immer aus“, erzählt Bernd Koch über seine Firma. Ali H., ein junger Mann aus Afghanistan, wohnt nun in Ebersbach und begann seine Lehre bei Koch am ersten September 2018. Sein Betreuer aus den Reihen der Flüchtlingshilfe Ebersbach gehört zur Kundschaft der Firma und setzte sich für den Ausbildungsplatz ein: „Er ist durch einen Kunden von mir bei uns hineingekommen. Dieser hat ihn mir vorgestellt und gefragt, ob wir es probieren möchten. Das war für ihn gewissermaßen die Eintrittskarte“, so Bernd Koch. Da im Handwerksbereich die Auszubildenden momentan rar sind und der Unternehmer bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit der Arbeit geflüchteter Kosovo-Albanern gesammelt hatte, war Bernd Koch gegenüber der Beschäftigung eines geflüchteten Menschen positiv eingestellt. Das war kein Fehler, denn Ali ist in den praktischen Tätigkeiten eines Stuckateurs sehr begabt. Das zeigen auch die Noten des Praxisunterrichts der Berufsschule: „Da bringt er Einser und Zweier mit. Fingerfertig und handwerklich geeignet ist er“, berichtet Bernd Koch, „aber an Klassenarbeiten merkt man, dass er die Fragen noch nicht richtig versteht.“
Obwohl Ali bei Koch vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum und eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung mit begleitendem Sprachunterricht absolviert hat, seien
Sprache und speziell Fachbegriffe ein Problem. „Es ist so, dass man zu viel fordert“, meint Bernd Koch. Die Sprachkurse seien eine gute Idee, aber einige Menschen würden dabei an ihre Grenzen stoßen und seien dann frustriert.

Abgesehen von der Sprache sei es zu einer weiteren Schwierigkeit gekommen, da Ali einen Teil seines Ausbildungsgehaltes an seine Familie in Afghanistan abgibt und dadurch für sich selbst nicht mehr genug Geld hatte. Der Unternehmer kann das zwar gut nachvollziehen, allerdings musste er dem jungen Mann, nachdem dieser um einen Vorschuss gebeten hatte, etwas verständlich machen: „Daran bist du mitverantwortlich. An dir liegt es. Du kriegst von mir alles, was du brauchst, aber ich muss sehen, dass es funktioniert. Du musst hier erst einmal ankommen und dir dein Standbein aufbauen.“ Bernd Koch möchte, dass sein Auszubildender seine Fähigkeiten als Stuckateur und seinen Willen, sich zu integrieren, unter Beweis stellt. „Jetzt sind wir aber noch am Anfang. Bis jetzt kommt er pünktlich. Er bleibt bei der Stange. Ich habe das Gefühl, dass er sich Mühe gibt“, berichtet der Arbeitgeber über seinen Azubi aus Ebersbach.
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„Du kriegst von mir alles, was du brauchst, aber ich muss sehen, dass es funktioniert.“

Bernd Koch Gipser & Stuckateur zu seinem Azubi aus Afghanistan. 

Koch Gipser & Stuckateurbetrieb ist ein über 50 Jahre altes Unternehmen aus Plochingen, das der heutige Leiter Bernd Koch von seinem Vater übernahm. Als klassischer Stuckateurbetrieb ist Bernd Koch mit seinem Team für den Verputz von Hauswänden im Innen- und Außenbereich zuständig sowie für  die Wärmedämmung von Gebäuden und die Herstellung und Verarbeitung von Stuck. Vorwiegend ist die Firma im Sanierungsbereich tätig. 
„Wir bilden schon immer aus“, erzählt Bernd Koch über seine Firma. Ali H., ein junger Mann aus Afghanistan, wohnt nun in Ebersbach und begann seine Lehre bei Koch am ersten September 2018. Sein Betreuer aus den Reihen der Flüchtlingshilfe Ebersbach gehört zur Kundschaft der Firma und setzte sich für den Ausbildungsplatz ein: „Er ist durch einen Kunden von mir bei uns hineingekommen. Dieser hat ihn mir vorgestellt und gefragt, ob wir es probieren möchten. Das war für ihn gewissermaßen die Eintrittskarte“, so Bernd Koch. Da im Handwerksbereich die Auszubildenden momentan rar sind und der Unternehmer bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit der Arbeit geflüchteter Kosovo-Albanern gesammelt hatte, war Bernd Koch gegenüber der Beschäftigung eines geflüchteten Menschen positiv eingestellt. Das war kein Fehler, denn Ali ist in den praktischen Tätigkeiten eines Stuckateurs sehr begabt. Das zeigen auch die Noten des Praxisunterrichts der Berufsschule: „Da bringt er Einser und Zweier mit. Fingerfertig und handwerklich geeignet ist er“, berichtet Bernd Koch, „aber an Klassenarbeiten merkt man, dass er die Fragen noch nicht richtig versteht.“ 
Obwohl Ali bei Koch vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum und eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung mit begleitendem Sprachunterricht absolviert hat, seien 
Sprache und speziell Fachbegriffe ein Problem. „Es ist so, dass man zu viel fordert“, meint Bernd Koch. Die Sprachkurse seien eine gute Idee, aber einige Menschen würden dabei an ihre Grenzen stoßen und seien dann frustriert. 

Abgesehen von der Sprache sei es zu einer weiteren Schwierigkeit gekommen, da Ali einen Teil seines Ausbildungsgehaltes an seine Familie in Afghanistan abgibt und dadurch für sich selbst nicht mehr genug Geld hatte. Der Unternehmer kann das zwar gut nachvollziehen, allerdings musste er dem jungen Mann, nachdem dieser um einen Vorschuss gebeten hatte, etwas verständlich machen: „Daran bist du mitverantwortlich. An dir liegt es. Du kriegst von mir alles, was du brauchst, aber ich muss sehen, dass es funktioniert. Du musst hier erst einmal ankommen und dir dein Standbein aufbauen.“ Bernd Koch möchte, dass sein Auszubildender seine Fähigkeiten als Stuckateur und seinen Willen, sich zu integrieren, unter Beweis stellt. „Jetzt sind wir aber noch am Anfang. Bis jetzt kommt er pünktlich. Er bleibt bei der Stange. Ich habe das Gefühl, dass er sich Mühe gibt“, berichtet der Arbeitgeber über seinen Azubi aus Ebersbach.Image attachmentImage attachment

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Erklärvideo zu den "kleinen Männern" - sehenswert!

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2 Monate vergangen

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„Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
Die Firma Kanzleiter Kunststoffe beschäftigt zwei geflüchtete Ebersbacher Neu-Bürger.

Gerd Kanzleiter ist seit 1986 Geschäftsführer der Kanzleiter Kunststoffe GmbH, die 1961 von seinem Vater in Ebersbach an der Fils gegründet wurde. Das Leistungsspektrum des Dienstleistungsbetriebs reicht von der Herstellung von Funktionsteilen für Elektrogeräte, über Halterungen von Gepäckraumabdeckungen von Fahrzeugen, bis hin zu Teigschabern und vielem mehr.

Die Produktpalette der Fabrik umfasst demnach ein breites Feld. Das Prinzip dieser Vielfalt zeigt sich allerdings nicht nur an den Kunststoffprodukten, sondern auch an den Mitarbeitern von Gerd Kanzleiter. Dieser beschäftigt seit Sommer 2018 zwei geflüchtete Männer in Vollzeit: Apti T., welcher aus Tschetschenien kommt sowie Andy E. aus Nigeria. Ehrenamtliche Paten halfen bei der Bewerbung und der Geschäftsführer gab den Geflüchteten eine Chance, da er zu dieser Zeit Arbeitnehmer suchte. Bedenken hatte Kanzleiter vor deren Einstellung keine. Für Ihn gilt: Toleranz fängt im Kopf an. Bürokratische Schwierigkeiten hätte es nur wenige gegeben: „Das mit den Arbeitsgenehmigungen ist bei uns schwierig, aber da kann man als Unternehmer nichts ändern. Ich denke, wenn jemand eine Arbeit hat, wird er zukünftig leichter eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, als jemand der nichts tut. Die Bürokratie hält sich aber in Grenzen und es gibt die Unterstützung einer Flüchtlingshelferin.“ Problematisch war lediglich zunächst die Verständigung: „Wir hatten und haben eine kleine Sprachbarriere. Man muss es langsam und eindringlich erklären und dann funktioniert das auch“, berichtet der Unternehmer. Inzwischen erledigen die Männer ihre Arbeit ohne große Probleme. Sie kontrollieren gewissenhaft die Qualität der Kunststoffteile in der Produktion, sind pünktlich und haben ein normales Krankheitsverhalten. Andy, der noch im Begriff ist, Deutsch zu lernen, spricht hervorragend Englisch und Apti kann seine Defizite im Lesen durch ein gutes Erinnerungsvermögen und eine sehr gute visuelle Wahrnehmung ausgleichen. „Wenn man ihm aufmalt, wie etwas aussehen muss, dann kann er es weitertransferieren“, so Kanzleiter. Im Team sind die Männer voll akzeptiert und integriert. Mit gerade einmal 12 Mitarbeitern ist die Kanzleiter Kunststoffe GmbH ein relativ kleines, familiäres Unternehmen, in welchem sich alle Kollegen kennen. Von der Lebenserfahrung der Geflüchteten können auch die deutschstämmigen Mitarbeiter etwas lernen. Gerd Kanzleiter würde geflüchtete Menschen auch in Zukunft wieder einstellen. Sein Tipp für andere Arbeitgeber ist: „Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
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„Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
Die Firma Kanzleiter Kunststoffe beschäftigt zwei geflüchtete Ebersbacher Neu-Bürger.

Gerd Kanzleiter ist seit 1986 Geschäftsführer der Kanzleiter Kunststoffe GmbH, die 1961 von seinem Vater in Ebersbach an der Fils gegründet wurde. Das Leistungsspektrum des Dienstleistungsbetriebs reicht von der Herstellung von Funktionsteilen für Elektrogeräte, über Halterungen von Gepäckraumabdeckungen von Fahrzeugen, bis hin zu Teigschabern und vielem mehr. 

Die Produktpalette der Fabrik umfasst demnach ein breites Feld. Das Prinzip dieser Vielfalt zeigt sich allerdings nicht nur an den Kunststoffprodukten, sondern auch an den Mitarbeitern von Gerd Kanzleiter. Dieser beschäftigt seit Sommer 2018 zwei geflüchtete Männer in Vollzeit: Apti T., welcher aus Tschetschenien kommt sowie Andy E. aus Nigeria. Ehrenamtliche Paten halfen bei der Bewerbung und der Geschäftsführer gab den Geflüchteten eine Chance, da er zu dieser Zeit Arbeitnehmer suchte. Bedenken hatte Kanzleiter vor deren Einstellung keine. Für Ihn gilt: Toleranz fängt im Kopf an. Bürokratische Schwierigkeiten hätte es nur wenige gegeben: „Das mit den Arbeitsgenehmigungen ist bei uns schwierig, aber da kann man als Unternehmer nichts ändern. Ich denke, wenn jemand eine Arbeit hat, wird er zukünftig leichter eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, als jemand der nichts tut. Die Bürokratie hält sich aber in Grenzen und es gibt die Unterstützung einer Flüchtlingshelferin.“ Problematisch war lediglich zunächst die Verständigung: „Wir hatten und haben eine kleine Sprachbarriere. Man muss es langsam und eindringlich erklären und dann funktioniert das auch“, berichtet der Unternehmer. Inzwischen erledigen die Männer ihre Arbeit ohne große Probleme. Sie kontrollieren gewissenhaft die Qualität der Kunststoffteile in der Produktion, sind pünktlich und haben ein normales Krankheitsverhalten. Andy, der noch im Begriff ist, Deutsch zu lernen, spricht hervorragend Englisch und Apti kann seine Defizite im Lesen durch ein gutes Erinnerungsvermögen und eine sehr gute visuelle Wahrnehmung ausgleichen. „Wenn man ihm aufmalt, wie etwas aussehen muss, dann kann er es weitertransferieren“, so Kanzleiter. Im Team sind die Männer voll akzeptiert und integriert. Mit gerade einmal 12 Mitarbeitern ist die Kanzleiter Kunststoffe GmbH ein relativ kleines, familiäres Unternehmen, in welchem sich alle Kollegen kennen. Von der Lebenserfahrung der Geflüchteten können auch die deutschstämmigen Mitarbeiter etwas lernen. Gerd Kanzleiter würde geflüchtete Menschen auch in Zukunft wieder einstellen. Sein Tipp für andere Arbeitgeber ist: „Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“Image attachmentImage attachment

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Bezahlbare kleine 1- 2 Zimmerwohnung gesucht!

Mein Name ist Firas Almasre, geboren am 01.01.1993 und ich bin 2016 aus Syrien gekommen. Derzeit lebe ich mit meiner Familie in Ebersbach. Wir sind alle anerkannte Flüchtlinge.

Zurzeit mache ich einen B2-Sprachkurs. Auch besitze ich seit 2017 den Führerschein. Seit August 2017 habe ich einen 30 Stunden Teilzeitjob bei der Bäckerei Rau in Rosswälden. Die Arbeit bei der Bäckerei gefällt mir sehr gut. Aus diesem Grund beginne ich im September dort meine Ausbildung zum Bäcker. Zu meinen Hobbies zählen Fußball und Fitness.
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Bezahlbare kleine 1- 2 Zimmerwohnung gesucht!

Mein Name ist Firas Almasre, geboren am 01.01.1993 und ich bin 2016 aus Syrien gekommen. Derzeit lebe ich mit meiner Familie in Ebersbach. Wir sind alle anerkannte Flüchtlinge. 

Zurzeit mache ich einen B2-Sprachkurs. Auch besitze ich seit 2017 den Führerschein. Seit August 2017 habe ich einen 30 Stunden Teilzeitjob bei der Bäckerei Rau in Rosswälden.  Die Arbeit bei der Bäckerei gefällt mir sehr gut. Aus diesem Grund beginne ich im September dort meine Ausbildung zum Bäcker. Zu meinen Hobbies zählen Fußball und Fitness.

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Rückblick auf das Café Asyl im April

Wie stolz sind doch die beiden Jungs auf den Bildern , die jetzt schon selbst ihren Namen auf das Klebeband schreiben können. So können es alle Café- Besucher lesen, wie sie heißen. Auch alle anderen Gäste bekleben sich am Willkommenstisch mit ihrem Namen: Adison, Mohammad, Adam, Eva, Daniel, Sidonia, Binash, , Blessing, Joachim, Firas, Ilse, Amani, Maria, Marijam, Subhi , Shireen, Maxamed und viele andere Namen. Eine bunte Mischung, so bunt eben , wie die Menschen aus verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Kulturen und Religionen, alleine oder mit der Familie beim Café Asyl im evangelischen Gemeindezentrum harmonisch zusammensitzen und sich wohlfühlen können.
„Einer lebt, wenn sein Name genannt wird.“ Ein schönes Sprichwort aus Ägypten. Ein weiser Satz. Jeder Mensch, ob groß oder klein, ob arm oder reich, ob jung oder alt, ob krank oder gesund, ob fremd oder bekannt, ist ein einmaliges und kostbares Individuum mit einem Namen , das ein glückliches Leben sucht. Vielleicht können wir uns alle dabei gegenseitig mit all unseren Stärken und Schwächen entsprechend behandeln, unterstützen und auch helfen lassen. Ganz konkret im Alltag oder vielleicht auch im Café Asyl.
Herzlichen Dank allen, die wieder zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Herzlichen Dank auch an Familie Keyl vom Rauhwiesenhof in Roßwälden, die auch dieses Jahr wieder bunte Ostereier zum Befüllen der gebastelten Osternester gespendet hat!

Vorankündigung:
Vom 5. Mai bis 4. Juni begehen die Muslime ihren Fastenmonat Ramadan. Als Zeichen dafür, dass in unserer Stadt Menschen verschiedener Religionen gut zusammenleben können, laden wir im Mai nicht zum Café Asyl ins evang. Gemeindezentrum ein, sondern stattdessen gemeinsam mit der islamischen Gemeinde der DITIB Mevlana Moschee am Abend des 9. Mai zum Iftar- Essen, dem abendlichen Fastenbrechen, in die Moschee in der Brückenstraße 5. Sich begegnen, sich füreinander interessieren, einander verstehen lernen sind die ersten Schritte, um Vorurteile zu überwinden und friedlich miteinander zu leben.

Für das Café Asyl- Team
Elfriede Kohnke
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2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Osterbasteln mit unserem Kinder- und Jugendteam im D2

Am Montag war es wieder soweit, das Team mit den mit Abstand meistens Fans, hat sich zum Osterbasteln in unseren Bastel-/Büro-/Schulungsräumlichkeiten in der Daimlerstr. getroffen.

Gebastelt wurden diesmal Ostermobile und wie eigentlich immer gab es noch Selbstgebackanes von Ilse - heute in Form von leckeren Osterhäschen.

Schön wars!
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2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

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„Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“
Koch-Azubi aus Tschetschenien im Restaurant „Zum Bäckerhaus“ in Roßwälden.

Das Roßwäldener Traditionslokal „Zum Bäckerhaus“ gilt als beliebter Dorftreffpunkt, in dem häufig Familienfeste und Geburtstage gefeiert werden. Der Familienbetrieb in der sechsten Generation bietet eine abwechslungsreiche schwäbische Küche sowie regionale Klassiker an. Der Gastronom Joachim Speißer teilt sich die Unternehmensleitung mit seiner Frau Priska Speißer und seinem Schwager Markus Eberhardinger.

Die Zum Bäckerhaus GmbH beschäftigt seit Anfang letzten Jahres Ashab T., einen geflüchteten jungen Mann aus Tschetschenien. Nachdem dieser ein Praktikum in der Gaststätte absolviert hatte, waren sich beide Seiten sicher, dass eine Ausbildung zum Koch die richtige Berufswahl ist. Andere Bewerber gab es zu dem Zeitpunkt keine: „Die Gastronomie ist nicht die allereinfachste Branche. Auch nicht wenn man Personal oder Auszubildende sucht – Wegen der Verdienstmöglichkeiten und der Arbeitszeiten“, so Joachim Speißer. In der Gastronomie gilt: Es ist genug für alle da – Sowohl Arbeit als auch Essen!

Bevor Ashab die Ausbildung antreten konnte, mussten zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, da dieser zwar schon fünf Jahre in Deutschland lebt, sein Asylverfahren aber noch nicht beendet ist. „Dann ging es los mit dem Status – Der war zu diesem Zeitpunkt ungeklärt. Es war nicht klar ob er mit Familie wieder ausreisen muss.“ Obwohl es bekannt ist, dass in Tschetschenien Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen, erhalten nur sehr wenige tschetschenische Geflüchtete einen Flüchtlingsstatus oder sind asylberechtigt. Von Planungssicherheit war in diesem Fall nicht zu sprechen: „Das sind alles Risiken, die man nicht einzugehen braucht, wenn man keinen Geflüchteten einstellt. Und da müsste man unterstützen. Man müsste klarere Aussagen von den Behörden haben“, berichtet Herr Speißer. Trotz Unterstützung ehren- und hauptamtlicher Helfer gab es anfangs keine Gewähr für ein realisierbares Arbeitsverhältnis. Ab dem Zeitpunkt, an welchem Ashab die Erlaubnis für eine Ausbildung von der Ausländerbehörde Göppingen bekam, gab es keine großen Schwierigkeiten mehr. Er ist sehr interessiert, besitzt eine gute Arbeitseinstellung und besucht nebenher eine Sprachschule. Seine Deutschkenntnisse würden laut Koch und Ausbilder Markus Eberhardinger jeden Tag besser werden. An Kochkünsten scheint es ihm außerdem nicht zu mangeln: „Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“, schmunzelt Markus Eberhardinger. Gerade sei der Auszubildende noch im Begriff, die schwäbische Regionalküche kennenzulernen, aber vielleicht würde es irgendwann im Bäckerhaus eine tschetschenische Woche geben: „Tschetschenenbesen“, benennt Markus Eberhardinger diese scherzhaft. Einschränkungen aufgrund religiöser Gründe, wie zum Beispiel die Ablehnung der Verarbeitung von Schweinefleisch, gab es gemäß Joachim Speißer keine. Sein Azubi verarbeitet das Schweinefleisch, gegessen wird es von ihm allerdings nicht. Selbst wenn es ein Thema gewesen wäre, würden alle Mitarbeiter damit zurechtkommen: „Das sind Probleme, wenn man diese adressiert, kann man damit umgehen. Jeder hat irgendwo eine Einschränkung“, stellt Herr Speißer klar. Im Bäckerhaus-Team sei Ashab gut integriert und würde keine Sonderbehandlung bekommen. In Zukunft wird Joachim Speißer bei Arbeitskräftebedarf gerne erneut einen Geflüchteten einstellen. Für ihn ist nicht der Status des Arbeitnehmers entscheidend, sondern die Arbeitseinstellung: „Wie viele Vokale er im Namen hat, ist nicht entscheidend, sondern da gehören andere Dinge dazu: Interesse, Herz, Durchhaltevermögen!“
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„Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“
Koch-Azubi aus Tschetschenien im Restaurant „Zum Bäckerhaus“ in Roßwälden. 

Das Roßwäldener Traditionslokal „Zum Bäckerhaus“ gilt als beliebter Dorftreffpunkt, in dem häufig Familienfeste und Geburtstage gefeiert werden. Der Familienbetrieb in der sechsten Generation bietet eine abwechslungsreiche schwäbische Küche sowie regionale Klassiker an. Der Gastronom Joachim Speißer teilt sich die Unternehmensleitung mit seiner Frau Priska Speißer und seinem Schwager Markus Eberhardinger. 

Die Zum Bäckerhaus GmbH beschäftigt seit Anfang letzten Jahres Ashab T., einen geflüchteten jungen Mann aus Tschetschenien. Nachdem dieser ein Praktikum in der Gaststätte absolviert hatte, waren sich beide Seiten sicher, dass eine Ausbildung zum Koch die richtige Berufswahl ist. Andere Bewerber gab es zu dem Zeitpunkt keine: „Die Gastronomie ist nicht die allereinfachste Branche. Auch nicht wenn man Personal oder Auszubildende sucht – Wegen der Verdienstmöglichkeiten und der Arbeitszeiten“, so Joachim Speißer. In der Gastronomie gilt: Es ist genug für alle da – Sowohl Arbeit als auch Essen!

Bevor Ashab die Ausbildung antreten konnte, mussten zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, da dieser zwar schon fünf Jahre in Deutschland lebt, sein Asylverfahren aber noch nicht beendet ist. „Dann ging es los mit dem Status – Der war zu diesem Zeitpunkt ungeklärt. Es war nicht klar ob er mit Familie wieder ausreisen muss.“ Obwohl es bekannt ist, dass in Tschetschenien Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen, erhalten nur sehr wenige tschetschenische Geflüchtete einen Flüchtlingsstatus oder sind asylberechtigt. Von Planungssicherheit war in diesem Fall nicht zu sprechen: „Das sind alles Risiken, die man nicht einzugehen braucht, wenn man keinen Geflüchteten einstellt. Und da müsste man unterstützen. Man müsste klarere Aussagen von den Behörden haben“, berichtet Herr Speißer. Trotz Unterstützung ehren- und hauptamtlicher Helfer gab es anfangs keine Gewähr für ein realisierbares Arbeitsverhältnis. Ab dem Zeitpunkt, an welchem Ashab die Erlaubnis für eine Ausbildung von der Ausländerbehörde Göppingen bekam, gab es keine großen Schwierigkeiten mehr. Er ist sehr interessiert, besitzt eine gute Arbeitseinstellung und besucht nebenher eine Sprachschule. Seine Deutschkenntnisse würden laut Koch und Ausbilder Markus Eberhardinger jeden Tag besser werden. An Kochkünsten scheint es ihm außerdem nicht zu mangeln: „Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“, schmunzelt Markus Eberhardinger. Gerade sei der Auszubildende noch im Begriff, die schwäbische Regionalküche kennenzulernen, aber vielleicht würde es irgendwann im Bäckerhaus eine tschetschenische Woche geben: „Tschetschenenbesen“, benennt Markus Eberhardinger diese scherzhaft. Einschränkungen aufgrund religiöser Gründe, wie zum Beispiel die Ablehnung der Verarbeitung von Schweinefleisch, gab es gemäß Joachim Speißer keine. Sein Azubi verarbeitet das Schweinefleisch, gegessen wird es von ihm allerdings nicht. Selbst wenn es ein Thema gewesen wäre, würden alle Mitarbeiter damit zurechtkommen: „Das sind Probleme, wenn man diese adressiert, kann man damit umgehen. Jeder hat irgendwo eine Einschränkung“, stellt Herr Speißer klar. Im Bäckerhaus-Team sei Ashab gut integriert und würde keine Sonderbehandlung bekommen. In Zukunft wird Joachim Speißer bei Arbeitskräftebedarf gerne erneut einen Geflüchteten einstellen. Für ihn ist nicht der Status des Arbeitnehmers entscheidend, sondern die Arbeitseinstellung: „Wie viele Vokale er im Namen hat, ist nicht entscheidend, sondern da gehören andere Dinge dazu: Interesse, Herz, Durchhaltevermögen!“Image attachmentImage attachment

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Ashab ist ein ganz liebenswerter Mensch. Mach weiter so in deinem Beruf. 👍🏻👌

Gefällt mir sehr.👍😀

Weiter viel Erfolg und Spaß 👍

Ein ganz lieber Kerl 😀

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Café Asyl
Morgen, Donnerstag 16Uhr, Zeppelinstr.38 ☕️➕🍰
Wir freuen uns!
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2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Waschbeckenunterschrank (Badezimmer)
- Spiegel- Hängeschrank (Badezimmer)
- Mikrowellengerät (klein)
- Flachbildfernsehgerät
- Gartengeräte, v.a. große Hacke, Rechen
- 3- rädriges Fahrrad für Erwachsenen
- leichte Küchenstühle ohne Polsterung
- Cityroller

- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
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2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal.“
Ein geflüchteter Syrer wird in der Bäckerei Rau ausgebildet.

In der Dorfmitte von Roßwälden, einem Stadtteil von Ebersbach an der Fils, befindet sich die über 150 Jahre alte Bäckerei Rau mit der zugehörigen Gaststätte, dem Bäckerhaus. Die Betriebe wurden bereits 1864 von Johann Georg Rau gegründet und sind heute immer noch im Besitz der Familie. Der Nachname Speißer liegt darin zugrunde, dass die Bäckerei Rau in den letzten Generationen von den weiblichen Nachkommen übernommen wurde und diese nach der Heirat den Familiennamen des Mannes annahmen: „Es ist oft bei Frauen weitergegangen. Bei mir, bei meiner Mutter und bei Christina ist es irgendwann wieder so. Das ist hier die Besonderheit “, erzählt Dorothea Speißer, die Inhaberin der Bäckerei.

Seit zwei Jahren beschäftigt die Bäckerei den geflüchteten jungen Mann Firas A. aus Syrien. Dieser begann nach einer Woche Probearbeit zunächst auf 450-Euro-Basis, arbeitete eine Zeit lang in Vollzeit und befindet sich im Moment lediglich samstags im Betrieb, da er sich unter der Woche in einem B2-Deutschkurs weiterbildet. Das sei zwar einerseits nicht ideal, andererseits sei das Lernen der deutschen Sprache langfristig gesehen nützlich für alle Beteiligten: „Nur das bringt ihn weiter. Das nimmt man in Kauf. Er ist sehr zuverlässig und hilfsbereit und wenn man ihn braucht, ist es kein Problem. Es ist nicht nur unser Nachteil, dass er jetzt einen Sprachkurs macht, sondern es ist wunderbar“, berichtigt Dorothea Speißer. „Letztes Jahr hatten wir einen langen Ausfall eines Arbeitsnehmers, da ist er morgens um 4 Uhr vertretungsweise gekommen und danach direkt in den Sprachkurs gegangen. Das muss man erstmal schaffen – erst zu arbeiten und dann in die Schule zu gehen. Er hat uns nie im Stich gelassen“, fügte ihre Tochter Christina Speißer-Eberhardinger hinzu. Der Neu-Bürger Firas ist demnach sehr wichtig für das Bäckerei-Team geworden und bisher sind alle glücklich mit ihm: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es läuft etwas schlecht. Er macht das, was man ihm sagt, er sieht viel und schaut es sich ab“, erzählt Dorothea Speißer. Dadurch sowie aufgrund des Deutschunterrichts hätte Firas gute Fortschritte gemacht: „Er hat sich super entwickelt. Auch die Fachausdrücke weiß er mittlerweile. Er gibt sich dabei große Mühe“, so die Unternehmerin. Dass ihr Mitarbeiter aus Syrien stammt, war für das Bäckerei-Team nie von großer Bedeutung: „Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal“, schildert Christina Speißer-Eberhardinger. Es hätte zwar viel Zureden von ihr benötigt, aber Firas entschied sich letztendlich doch dafür, dass er eine Bäckerausbildung bei ihnen machen wird. Einerseits sei es wichtig für seine Zukunft und andererseits würde die Bäckerei schon lange nach einem Auszubildenden suchen. „Ich empfinde es so, dass die Flüchtlingswelle trotz allem eine positive Seite hat. Vor allem für uns als Handwerker, weil viele Deutsche keinen Handwerksberuf mehr ausüben möchten. Viele Geflüchtete wollen arbeiten und wir benötigen den Nachwuchs. Das ist perfekt für beide Seiten“, meint Christina Speißer-Eberhardinger. „Sonst gehen die kleinen Betriebe alle ein“, ergänzt ihre Mutter. Um Hemmungen allgemein abzubauen, seien geflüchtete Menschen in Arbeit schon ein großer Schritt: „Den Leuten mit Bedenken nimmt das die Angst. Dann sehen sie: Diese arbeiten auch und tun uns nichts. Es ist oft so: Syrer bleiben unter sich, Afrikaner bleiben unter sich, Deutsche bleiben unter sich. Diese Vermischung findet ganz selten statt, aber in Betrieben ist sie möglich“, so Frau Speißer-Eberhardinger.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal.“
Ein geflüchteter Syrer wird in der Bäckerei Rau ausgebildet. 

In der Dorfmitte von Roßwälden, einem Stadtteil von Ebersbach an der Fils, befindet sich die über 150 Jahre alte Bäckerei Rau mit der zugehörigen Gaststätte, dem Bäckerhaus. Die Betriebe wurden bereits 1864 von Johann Georg Rau gegründet und sind heute immer noch im Besitz der Familie. Der Nachname Speißer liegt darin zugrunde, dass die Bäckerei Rau in den letzten Generationen von den weiblichen Nachkommen übernommen wurde und diese nach der Heirat den Familiennamen des Mannes annahmen: „Es ist oft bei Frauen weitergegangen. Bei mir, bei meiner Mutter und bei Christina ist es irgendwann wieder so. Das ist hier die Besonderheit “, erzählt Dorothea Speißer, die Inhaberin der Bäckerei. 

Seit zwei Jahren beschäftigt die Bäckerei den geflüchteten jungen Mann Firas A. aus Syrien. Dieser begann nach einer Woche Probearbeit zunächst auf 450-Euro-Basis, arbeitete eine Zeit lang in Vollzeit und befindet sich im Moment lediglich samstags im Betrieb, da er sich unter der Woche in einem B2-Deutschkurs weiterbildet. Das sei zwar einerseits nicht ideal, andererseits sei das Lernen der deutschen Sprache langfristig gesehen nützlich für alle Beteiligten: „Nur das bringt ihn weiter. Das nimmt man in Kauf. Er ist sehr zuverlässig und hilfsbereit und wenn man ihn braucht, ist es kein Problem. Es ist nicht nur unser Nachteil, dass er jetzt einen Sprachkurs macht, sondern es ist wunderbar“, berichtigt Dorothea Speißer. „Letztes Jahr hatten wir einen langen Ausfall eines Arbeitsnehmers, da ist er morgens um 4 Uhr vertretungsweise gekommen und danach direkt in den Sprachkurs gegangen. Das muss man erstmal schaffen – erst zu arbeiten und dann in die Schule zu gehen. Er hat uns nie im Stich gelassen“, fügte ihre Tochter Christina Speißer-Eberhardinger hinzu. Der Neu-Bürger Firas ist demnach sehr wichtig für das Bäckerei-Team geworden und bisher sind alle glücklich mit ihm: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es läuft etwas schlecht. Er macht das, was man ihm sagt, er sieht viel und schaut es sich ab“, erzählt Dorothea Speißer. Dadurch sowie aufgrund des Deutschunterrichts hätte Firas gute Fortschritte gemacht: „Er hat sich super entwickelt. Auch die Fachausdrücke weiß er mittlerweile. Er gibt sich dabei große Mühe“, so die Unternehmerin. Dass ihr Mitarbeiter aus Syrien stammt, war für das Bäckerei-Team nie von großer Bedeutung: „Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal“, schildert Christina Speißer-Eberhardinger. Es hätte zwar viel Zureden von ihr benötigt, aber Firas entschied sich letztendlich doch dafür, dass er eine Bäckerausbildung bei ihnen machen wird. Einerseits sei es wichtig für seine Zukunft und andererseits würde die Bäckerei schon lange nach einem Auszubildenden suchen. „Ich empfinde es so, dass die Flüchtlingswelle trotz allem eine positive Seite hat. Vor allem für uns als Handwerker, weil viele Deutsche keinen Handwerksberuf mehr ausüben möchten. Viele Geflüchtete wollen arbeiten und wir benötigen den Nachwuchs. Das ist perfekt für beide Seiten“, meint Christina Speißer-Eberhardinger. „Sonst gehen die kleinen Betriebe alle ein“, ergänzt ihre Mutter. Um Hemmungen allgemein abzubauen, seien geflüchtete Menschen in Arbeit schon ein großer Schritt: „Den Leuten mit Bedenken nimmt das die Angst. Dann sehen sie: Diese arbeiten auch und tun uns nichts. Es ist oft so: Syrer bleiben unter sich, Afrikaner bleiben unter sich, Deutsche bleiben unter sich. Diese Vermischung findet ganz selten statt, aber in Betrieben ist sie möglich“, so Frau Speißer-Eberhardinger.Image attachmentImage attachment

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Ich beglückwünsche alle Beteiligten😀vielleicht gibts auch mal was syrisches😆

beschdde Bäcker 😉

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Aha so macht das

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