5 Tage vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATION. MIT. ARBEIT

„Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
Die Firma Kanzleiter Kunststoffe beschäftigt zwei geflüchtete Ebersbacher Neu-Bürger.

Gerd Kanzleiter ist seit 1986 Geschäftsführer der Kanzleiter Kunststoffe GmbH, die 1961 von seinem Vater in Ebersbach an der Fils gegründet wurde. Das Leistungsspektrum des Dienstleistungsbetriebs reicht von der Herstellung von Funktionsteilen für Elektrogeräte, über Halterungen von Gepäckraumabdeckungen von Fahrzeugen, bis hin zu Teigschabern und vielem mehr.

Die Produktpalette der Fabrik umfasst demnach ein breites Feld. Das Prinzip dieser Vielfalt zeigt sich allerdings nicht nur an den Kunststoffprodukten, sondern auch an den Mitarbeitern von Gerd Kanzleiter. Dieser beschäftigt seit Sommer 2018 zwei geflüchtete Männer in Vollzeit: Apti T., welcher aus Tschetschenien kommt sowie Andy E. aus Nigeria. Ehrenamtliche Paten halfen bei der Bewerbung und der Geschäftsführer gab den Geflüchteten eine Chance, da er zu dieser Zeit Arbeitnehmer suchte. Bedenken hatte Kanzleiter vor deren Einstellung keine. Für Ihn gilt: Toleranz fängt im Kopf an. Bürokratische Schwierigkeiten hätte es nur wenige gegeben: „Das mit den Arbeitsgenehmigungen ist bei uns schwierig, aber da kann man als Unternehmer nichts ändern. Ich denke, wenn jemand eine Arbeit hat, wird er zukünftig leichter eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, als jemand der nichts tut. Die Bürokratie hält sich aber in Grenzen und es gibt die Unterstützung einer Flüchtlingshelferin.“ Problematisch war lediglich zunächst die Verständigung: „Wir hatten und haben eine kleine Sprachbarriere. Man muss es langsam und eindringlich erklären und dann funktioniert das auch“, berichtet der Unternehmer. Inzwischen erledigen die Männer ihre Arbeit ohne große Probleme. Sie kontrollieren gewissenhaft die Qualität der Kunststoffteile in der Produktion, sind pünktlich und haben ein normales Krankheitsverhalten. Andy, der noch im Begriff ist, Deutsch zu lernen, spricht hervorragend Englisch und Apti kann seine Defizite im Lesen durch ein gutes Erinnerungsvermögen und eine sehr gute visuelle Wahrnehmung ausgleichen. „Wenn man ihm aufmalt, wie etwas aussehen muss, dann kann er es weitertransferieren“, so Kanzleiter. Im Team sind die Männer voll akzeptiert und integriert. Mit gerade einmal 12 Mitarbeitern ist die Kanzleiter Kunststoffe GmbH ein relativ kleines, familiäres Unternehmen, in welchem sich alle Kollegen kennen. Von der Lebenserfahrung der Geflüchteten können auch die deutschstämmigen Mitarbeiter etwas lernen. Gerd Kanzleiter würde geflüchtete Menschen auch in Zukunft wieder einstellen. Sein Tipp für andere Arbeitgeber ist: „Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
... Weiter...Weniger anzeigen.

#folgtUns #empfehltUns #teilt #unterstütztUns

INTEGRATION. MIT. ARBEIT

„Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“
Die Firma Kanzleiter Kunststoffe beschäftigt zwei geflüchtete Ebersbacher Neu-Bürger.

Gerd Kanzleiter ist seit 1986 Geschäftsführer der Kanzleiter Kunststoffe GmbH, die 1961 von seinem Vater in Ebersbach an der Fils gegründet wurde. Das Leistungsspektrum des Dienstleistungsbetriebs reicht von der Herstellung von Funktionsteilen für Elektrogeräte, über Halterungen von Gepäckraumabdeckungen von Fahrzeugen, bis hin zu Teigschabern und vielem mehr. 

Die Produktpalette der Fabrik umfasst demnach ein breites Feld. Das Prinzip dieser Vielfalt zeigt sich allerdings nicht nur an den Kunststoffprodukten, sondern auch an den Mitarbeitern von Gerd Kanzleiter. Dieser beschäftigt seit Sommer 2018 zwei geflüchtete Männer in Vollzeit: Apti T., welcher aus Tschetschenien kommt sowie Andy E. aus Nigeria. Ehrenamtliche Paten halfen bei der Bewerbung und der Geschäftsführer gab den Geflüchteten eine Chance, da er zu dieser Zeit Arbeitnehmer suchte. Bedenken hatte Kanzleiter vor deren Einstellung keine. Für Ihn gilt: Toleranz fängt im Kopf an. Bürokratische Schwierigkeiten hätte es nur wenige gegeben: „Das mit den Arbeitsgenehmigungen ist bei uns schwierig, aber da kann man als Unternehmer nichts ändern. Ich denke, wenn jemand eine Arbeit hat, wird er zukünftig leichter eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, als jemand der nichts tut. Die Bürokratie hält sich aber in Grenzen und es gibt die Unterstützung einer Flüchtlingshelferin.“ Problematisch war lediglich zunächst die Verständigung: „Wir hatten und haben eine kleine Sprachbarriere. Man muss es langsam und eindringlich erklären und dann funktioniert das auch“, berichtet der Unternehmer. Inzwischen erledigen die Männer ihre Arbeit ohne große Probleme. Sie kontrollieren gewissenhaft die Qualität der Kunststoffteile in der Produktion, sind pünktlich und haben ein normales Krankheitsverhalten. Andy, der noch im Begriff ist, Deutsch zu lernen, spricht hervorragend Englisch und Apti kann seine Defizite im Lesen durch ein gutes Erinnerungsvermögen und eine sehr gute visuelle Wahrnehmung ausgleichen. „Wenn man ihm aufmalt, wie etwas aussehen muss, dann kann er es weitertransferieren“, so Kanzleiter. Im Team sind die Männer voll akzeptiert und integriert. Mit gerade einmal 12 Mitarbeitern ist die Kanzleiter Kunststoffe GmbH ein relativ kleines, familiäres Unternehmen, in welchem sich alle Kollegen kennen. Von der Lebenserfahrung der Geflüchteten können auch die deutschstämmigen Mitarbeiter etwas lernen. Gerd Kanzleiter würde geflüchtete Menschen auch in Zukunft wieder einstellen. Sein Tipp für andere Arbeitgeber ist: „Man sollte es auf jeden Fall versuchen, es funktioniert und es ist auch ein gewisser Spaß dabei!“Image attachmentImage attachment

6 Tage vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Bezahlbare kleine 1- 2 Zimmerwohnung gesucht!

Mein Name ist Firas Almasre, geboren am 01.01.1993 und ich bin 2016 aus Syrien gekommen. Derzeit lebe ich mit meiner Familie in Ebersbach. Wir sind alle anerkannte Flüchtlinge.

Zurzeit mache ich einen B2-Sprachkurs. Auch besitze ich seit 2017 den Führerschein. Seit August 2017 habe ich einen 30 Stunden Teilzeitjob bei der Bäckerei Rau in Rosswälden. Die Arbeit bei der Bäckerei gefällt mir sehr gut. Aus diesem Grund beginne ich im September dort meine Ausbildung zum Bäcker. Zu meinen Hobbies zählen Fußball und Fitness.
... Weiter...Weniger anzeigen.

Bezahlbare kleine 1- 2 Zimmerwohnung gesucht!

Mein Name ist Firas Almasre, geboren am 01.01.1993 und ich bin 2016 aus Syrien gekommen. Derzeit lebe ich mit meiner Familie in Ebersbach. Wir sind alle anerkannte Flüchtlinge. 

Zurzeit mache ich einen B2-Sprachkurs. Auch besitze ich seit 2017 den Führerschein. Seit August 2017 habe ich einen 30 Stunden Teilzeitjob bei der Bäckerei Rau in Rosswälden.  Die Arbeit bei der Bäckerei gefällt mir sehr gut. Aus diesem Grund beginne ich im September dort meine Ausbildung zum Bäcker. Zu meinen Hobbies zählen Fußball und Fitness.

6 Tage vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Rückblick auf das Café Asyl im April

Wie stolz sind doch die beiden Jungs auf den Bildern , die jetzt schon selbst ihren Namen auf das Klebeband schreiben können. So können es alle Café- Besucher lesen, wie sie heißen. Auch alle anderen Gäste bekleben sich am Willkommenstisch mit ihrem Namen: Adison, Mohammad, Adam, Eva, Daniel, Sidonia, Binash, , Blessing, Joachim, Firas, Ilse, Amani, Maria, Marijam, Subhi , Shireen, Maxamed und viele andere Namen. Eine bunte Mischung, so bunt eben , wie die Menschen aus verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Kulturen und Religionen, alleine oder mit der Familie beim Café Asyl im evangelischen Gemeindezentrum harmonisch zusammensitzen und sich wohlfühlen können.
„Einer lebt, wenn sein Name genannt wird.“ Ein schönes Sprichwort aus Ägypten. Ein weiser Satz. Jeder Mensch, ob groß oder klein, ob arm oder reich, ob jung oder alt, ob krank oder gesund, ob fremd oder bekannt, ist ein einmaliges und kostbares Individuum mit einem Namen , das ein glückliches Leben sucht. Vielleicht können wir uns alle dabei gegenseitig mit all unseren Stärken und Schwächen entsprechend behandeln, unterstützen und auch helfen lassen. Ganz konkret im Alltag oder vielleicht auch im Café Asyl.
Herzlichen Dank allen, die wieder zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Herzlichen Dank auch an Familie Keyl vom Rauhwiesenhof in Roßwälden, die auch dieses Jahr wieder bunte Ostereier zum Befüllen der gebastelten Osternester gespendet hat!

Vorankündigung:
Vom 5. Mai bis 4. Juni begehen die Muslime ihren Fastenmonat Ramadan. Als Zeichen dafür, dass in unserer Stadt Menschen verschiedener Religionen gut zusammenleben können, laden wir im Mai nicht zum Café Asyl ins evang. Gemeindezentrum ein, sondern stattdessen gemeinsam mit der islamischen Gemeinde der DITIB Mevlana Moschee am Abend des 9. Mai zum Iftar- Essen, dem abendlichen Fastenbrechen, in die Moschee in der Brückenstraße 5. Sich begegnen, sich füreinander interessieren, einander verstehen lernen sind die ersten Schritte, um Vorurteile zu überwinden und friedlich miteinander zu leben.

Für das Café Asyl- Team
Elfriede Kohnke
... Weiter...Weniger anzeigen.

1 Woche vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Osterbasteln mit unserem Kinder- und Jugendteam im D2

Am Montag war es wieder soweit, das Team mit den mit Abstand meistens Fans, hat sich zum Osterbasteln in unseren Bastel-/Büro-/Schulungsräumlichkeiten in der Daimlerstr. getroffen.

Gebastelt wurden diesmal Ostermobile und wie eigentlich immer gab es noch Selbstgebackanes von Ilse - heute in Form von leckeren Osterhäschen.

Schön wars!
... Weiter...Weniger anzeigen.

2 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“
Koch-Azubi aus Tschetschenien im Restaurant „Zum Bäckerhaus“ in Roßwälden.

Das Roßwäldener Traditionslokal „Zum Bäckerhaus“ gilt als beliebter Dorftreffpunkt, in dem häufig Familienfeste und Geburtstage gefeiert werden. Der Familienbetrieb in der sechsten Generation bietet eine abwechslungsreiche schwäbische Küche sowie regionale Klassiker an. Der Gastronom Joachim Speißer teilt sich die Unternehmensleitung mit seiner Frau Priska Speißer und seinem Schwager Markus Eberhardinger.

Die Zum Bäckerhaus GmbH beschäftigt seit Anfang letzten Jahres Ashab T., einen geflüchteten jungen Mann aus Tschetschenien. Nachdem dieser ein Praktikum in der Gaststätte absolviert hatte, waren sich beide Seiten sicher, dass eine Ausbildung zum Koch die richtige Berufswahl ist. Andere Bewerber gab es zu dem Zeitpunkt keine: „Die Gastronomie ist nicht die allereinfachste Branche. Auch nicht wenn man Personal oder Auszubildende sucht – Wegen der Verdienstmöglichkeiten und der Arbeitszeiten“, so Joachim Speißer. In der Gastronomie gilt: Es ist genug für alle da – Sowohl Arbeit als auch Essen!

Bevor Ashab die Ausbildung antreten konnte, mussten zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, da dieser zwar schon fünf Jahre in Deutschland lebt, sein Asylverfahren aber noch nicht beendet ist. „Dann ging es los mit dem Status – Der war zu diesem Zeitpunkt ungeklärt. Es war nicht klar ob er mit Familie wieder ausreisen muss.“ Obwohl es bekannt ist, dass in Tschetschenien Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen, erhalten nur sehr wenige tschetschenische Geflüchtete einen Flüchtlingsstatus oder sind asylberechtigt. Von Planungssicherheit war in diesem Fall nicht zu sprechen: „Das sind alles Risiken, die man nicht einzugehen braucht, wenn man keinen Geflüchteten einstellt. Und da müsste man unterstützen. Man müsste klarere Aussagen von den Behörden haben“, berichtet Herr Speißer. Trotz Unterstützung ehren- und hauptamtlicher Helfer gab es anfangs keine Gewähr für ein realisierbares Arbeitsverhältnis. Ab dem Zeitpunkt, an welchem Ashab die Erlaubnis für eine Ausbildung von der Ausländerbehörde Göppingen bekam, gab es keine großen Schwierigkeiten mehr. Er ist sehr interessiert, besitzt eine gute Arbeitseinstellung und besucht nebenher eine Sprachschule. Seine Deutschkenntnisse würden laut Koch und Ausbilder Markus Eberhardinger jeden Tag besser werden. An Kochkünsten scheint es ihm außerdem nicht zu mangeln: „Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“, schmunzelt Markus Eberhardinger. Gerade sei der Auszubildende noch im Begriff, die schwäbische Regionalküche kennenzulernen, aber vielleicht würde es irgendwann im Bäckerhaus eine tschetschenische Woche geben: „Tschetschenenbesen“, benennt Markus Eberhardinger diese scherzhaft. Einschränkungen aufgrund religiöser Gründe, wie zum Beispiel die Ablehnung der Verarbeitung von Schweinefleisch, gab es gemäß Joachim Speißer keine. Sein Azubi verarbeitet das Schweinefleisch, gegessen wird es von ihm allerdings nicht. Selbst wenn es ein Thema gewesen wäre, würden alle Mitarbeiter damit zurechtkommen: „Das sind Probleme, wenn man diese adressiert, kann man damit umgehen. Jeder hat irgendwo eine Einschränkung“, stellt Herr Speißer klar. Im Bäckerhaus-Team sei Ashab gut integriert und würde keine Sonderbehandlung bekommen. In Zukunft wird Joachim Speißer bei Arbeitskräftebedarf gerne erneut einen Geflüchteten einstellen. Für ihn ist nicht der Status des Arbeitnehmers entscheidend, sondern die Arbeitseinstellung: „Wie viele Vokale er im Namen hat, ist nicht entscheidend, sondern da gehören andere Dinge dazu: Interesse, Herz, Durchhaltevermögen!“
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“
Koch-Azubi aus Tschetschenien im Restaurant „Zum Bäckerhaus“ in Roßwälden. 

Das Roßwäldener Traditionslokal „Zum Bäckerhaus“ gilt als beliebter Dorftreffpunkt, in dem häufig Familienfeste und Geburtstage gefeiert werden. Der Familienbetrieb in der sechsten Generation bietet eine abwechslungsreiche schwäbische Küche sowie regionale Klassiker an. Der Gastronom Joachim Speißer teilt sich die Unternehmensleitung mit seiner Frau Priska Speißer und seinem Schwager Markus Eberhardinger. 

Die Zum Bäckerhaus GmbH beschäftigt seit Anfang letzten Jahres Ashab T., einen geflüchteten jungen Mann aus Tschetschenien. Nachdem dieser ein Praktikum in der Gaststätte absolviert hatte, waren sich beide Seiten sicher, dass eine Ausbildung zum Koch die richtige Berufswahl ist. Andere Bewerber gab es zu dem Zeitpunkt keine: „Die Gastronomie ist nicht die allereinfachste Branche. Auch nicht wenn man Personal oder Auszubildende sucht – Wegen der Verdienstmöglichkeiten und der Arbeitszeiten“, so Joachim Speißer. In der Gastronomie gilt: Es ist genug für alle da – Sowohl Arbeit als auch Essen!

Bevor Ashab die Ausbildung antreten konnte, mussten zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, da dieser zwar schon fünf Jahre in Deutschland lebt, sein Asylverfahren aber noch nicht beendet ist. „Dann ging es los mit dem Status – Der war zu diesem Zeitpunkt ungeklärt. Es war nicht klar ob er mit Familie wieder ausreisen muss.“ Obwohl es bekannt ist, dass in Tschetschenien Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung stehen, erhalten nur sehr wenige tschetschenische Geflüchtete einen Flüchtlingsstatus oder sind asylberechtigt. Von Planungssicherheit war in diesem Fall nicht zu sprechen: „Das sind alles Risiken, die man nicht einzugehen braucht, wenn man keinen Geflüchteten einstellt. Und da müsste man unterstützen. Man müsste klarere Aussagen von den Behörden haben“, berichtet Herr Speißer. Trotz Unterstützung ehren- und hauptamtlicher Helfer gab es anfangs keine Gewähr für ein realisierbares Arbeitsverhältnis. Ab dem Zeitpunkt, an welchem Ashab die Erlaubnis für eine Ausbildung von der Ausländerbehörde Göppingen bekam, gab es keine großen Schwierigkeiten mehr. Er ist sehr interessiert, besitzt eine gute Arbeitseinstellung und besucht nebenher eine Sprachschule. Seine Deutschkenntnisse würden laut Koch und Ausbilder Markus Eberhardinger jeden Tag besser werden. An Kochkünsten scheint es ihm außerdem nicht zu mangeln: „Ashab stellt jede schwäbische Hausfrau beim Spätzleschaben in den Schatten!“, schmunzelt Markus Eberhardinger. Gerade sei der Auszubildende noch im Begriff, die schwäbische Regionalküche kennenzulernen, aber vielleicht würde es irgendwann im Bäckerhaus eine tschetschenische Woche geben: „Tschetschenenbesen“, benennt Markus Eberhardinger diese scherzhaft. Einschränkungen aufgrund religiöser Gründe, wie zum Beispiel die Ablehnung der Verarbeitung von Schweinefleisch, gab es gemäß Joachim Speißer keine. Sein Azubi verarbeitet das Schweinefleisch, gegessen wird es von ihm allerdings nicht. Selbst wenn es ein Thema gewesen wäre, würden alle Mitarbeiter damit zurechtkommen: „Das sind Probleme, wenn man diese adressiert, kann man damit umgehen. Jeder hat irgendwo eine Einschränkung“, stellt Herr Speißer klar. Im Bäckerhaus-Team sei Ashab gut integriert und würde keine Sonderbehandlung bekommen. In Zukunft wird Joachim Speißer bei Arbeitskräftebedarf gerne erneut einen Geflüchteten einstellen. Für ihn ist nicht der Status des Arbeitnehmers entscheidend, sondern die Arbeitseinstellung: „Wie viele Vokale er im Namen hat, ist nicht entscheidend, sondern da gehören andere Dinge dazu: Interesse, Herz, Durchhaltevermögen!“Image attachmentImage attachment

Kommentare auf Facebook

Ashab ist ein ganz liebenswerter Mensch. Mach weiter so in deinem Beruf. 👍🏻👌

Gefällt mir sehr.👍😀

Weiter viel Erfolg und Spaß 👍

Ein ganz lieber Kerl 😀

2 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Café Asyl
Morgen, Donnerstag 16Uhr, Zeppelinstr.38 ☕️➕🍰
Wir freuen uns!
... Weiter...Weniger anzeigen.

2 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Waschbeckenunterschrank (Badezimmer)
- Spiegel- Hängeschrank (Badezimmer)
- Mikrowellengerät (klein)
- Flachbildfernsehgerät
- Gartengeräte, v.a. große Hacke, Rechen
- 3- rädriges Fahrrad für Erwachsenen
- leichte Küchenstühle ohne Polsterung
- Cityroller

- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
... Weiter...Weniger anzeigen.

3 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal.“
Ein geflüchteter Syrer wird in der Bäckerei Rau ausgebildet.

In der Dorfmitte von Roßwälden, einem Stadtteil von Ebersbach an der Fils, befindet sich die über 150 Jahre alte Bäckerei Rau mit der zugehörigen Gaststätte, dem Bäckerhaus. Die Betriebe wurden bereits 1864 von Johann Georg Rau gegründet und sind heute immer noch im Besitz der Familie. Der Nachname Speißer liegt darin zugrunde, dass die Bäckerei Rau in den letzten Generationen von den weiblichen Nachkommen übernommen wurde und diese nach der Heirat den Familiennamen des Mannes annahmen: „Es ist oft bei Frauen weitergegangen. Bei mir, bei meiner Mutter und bei Christina ist es irgendwann wieder so. Das ist hier die Besonderheit “, erzählt Dorothea Speißer, die Inhaberin der Bäckerei.

Seit zwei Jahren beschäftigt die Bäckerei den geflüchteten jungen Mann Firas A. aus Syrien. Dieser begann nach einer Woche Probearbeit zunächst auf 450-Euro-Basis, arbeitete eine Zeit lang in Vollzeit und befindet sich im Moment lediglich samstags im Betrieb, da er sich unter der Woche in einem B2-Deutschkurs weiterbildet. Das sei zwar einerseits nicht ideal, andererseits sei das Lernen der deutschen Sprache langfristig gesehen nützlich für alle Beteiligten: „Nur das bringt ihn weiter. Das nimmt man in Kauf. Er ist sehr zuverlässig und hilfsbereit und wenn man ihn braucht, ist es kein Problem. Es ist nicht nur unser Nachteil, dass er jetzt einen Sprachkurs macht, sondern es ist wunderbar“, berichtigt Dorothea Speißer. „Letztes Jahr hatten wir einen langen Ausfall eines Arbeitsnehmers, da ist er morgens um 4 Uhr vertretungsweise gekommen und danach direkt in den Sprachkurs gegangen. Das muss man erstmal schaffen – erst zu arbeiten und dann in die Schule zu gehen. Er hat uns nie im Stich gelassen“, fügte ihre Tochter Christina Speißer-Eberhardinger hinzu. Der Neu-Bürger Firas ist demnach sehr wichtig für das Bäckerei-Team geworden und bisher sind alle glücklich mit ihm: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es läuft etwas schlecht. Er macht das, was man ihm sagt, er sieht viel und schaut es sich ab“, erzählt Dorothea Speißer. Dadurch sowie aufgrund des Deutschunterrichts hätte Firas gute Fortschritte gemacht: „Er hat sich super entwickelt. Auch die Fachausdrücke weiß er mittlerweile. Er gibt sich dabei große Mühe“, so die Unternehmerin. Dass ihr Mitarbeiter aus Syrien stammt, war für das Bäckerei-Team nie von großer Bedeutung: „Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal“, schildert Christina Speißer-Eberhardinger. Es hätte zwar viel Zureden von ihr benötigt, aber Firas entschied sich letztendlich doch dafür, dass er eine Bäckerausbildung bei ihnen machen wird. Einerseits sei es wichtig für seine Zukunft und andererseits würde die Bäckerei schon lange nach einem Auszubildenden suchen. „Ich empfinde es so, dass die Flüchtlingswelle trotz allem eine positive Seite hat. Vor allem für uns als Handwerker, weil viele Deutsche keinen Handwerksberuf mehr ausüben möchten. Viele Geflüchtete wollen arbeiten und wir benötigen den Nachwuchs. Das ist perfekt für beide Seiten“, meint Christina Speißer-Eberhardinger. „Sonst gehen die kleinen Betriebe alle ein“, ergänzt ihre Mutter. Um Hemmungen allgemein abzubauen, seien geflüchtete Menschen in Arbeit schon ein großer Schritt: „Den Leuten mit Bedenken nimmt das die Angst. Dann sehen sie: Diese arbeiten auch und tun uns nichts. Es ist oft so: Syrer bleiben unter sich, Afrikaner bleiben unter sich, Deutsche bleiben unter sich. Diese Vermischung findet ganz selten statt, aber in Betrieben ist sie möglich“, so Frau Speißer-Eberhardinger.
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal.“
Ein geflüchteter Syrer wird in der Bäckerei Rau ausgebildet. 

In der Dorfmitte von Roßwälden, einem Stadtteil von Ebersbach an der Fils, befindet sich die über 150 Jahre alte Bäckerei Rau mit der zugehörigen Gaststätte, dem Bäckerhaus. Die Betriebe wurden bereits 1864 von Johann Georg Rau gegründet und sind heute immer noch im Besitz der Familie. Der Nachname Speißer liegt darin zugrunde, dass die Bäckerei Rau in den letzten Generationen von den weiblichen Nachkommen übernommen wurde und diese nach der Heirat den Familiennamen des Mannes annahmen: „Es ist oft bei Frauen weitergegangen. Bei mir, bei meiner Mutter und bei Christina ist es irgendwann wieder so. Das ist hier die Besonderheit “, erzählt Dorothea Speißer, die Inhaberin der Bäckerei. 

Seit zwei Jahren beschäftigt die Bäckerei den geflüchteten jungen Mann Firas A. aus Syrien. Dieser begann nach einer Woche Probearbeit zunächst auf 450-Euro-Basis, arbeitete eine Zeit lang in Vollzeit und befindet sich im Moment lediglich samstags im Betrieb, da er sich unter der Woche in einem B2-Deutschkurs weiterbildet. Das sei zwar einerseits nicht ideal, andererseits sei das Lernen der deutschen Sprache langfristig gesehen nützlich für alle Beteiligten: „Nur das bringt ihn weiter. Das nimmt man in Kauf. Er ist sehr zuverlässig und hilfsbereit und wenn man ihn braucht, ist es kein Problem. Es ist nicht nur unser Nachteil, dass er jetzt einen Sprachkurs macht, sondern es ist wunderbar“, berichtigt Dorothea Speißer. „Letztes Jahr hatten wir einen langen Ausfall eines Arbeitsnehmers, da ist er morgens um 4 Uhr vertretungsweise gekommen und danach direkt in den Sprachkurs gegangen. Das muss man erstmal schaffen – erst zu arbeiten und dann in die Schule zu gehen. Er hat uns nie im Stich gelassen“, fügte ihre Tochter Christina Speißer-Eberhardinger hinzu. Der Neu-Bürger Firas ist demnach sehr wichtig für das Bäckerei-Team geworden und bisher sind alle glücklich mit ihm: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es läuft etwas schlecht. Er macht das, was man ihm sagt, er sieht viel und schaut es sich ab“, erzählt Dorothea Speißer. Dadurch sowie aufgrund des Deutschunterrichts hätte Firas gute Fortschritte gemacht: „Er hat sich super entwickelt. Auch die Fachausdrücke weiß er mittlerweile. Er gibt sich dabei große Mühe“, so die Unternehmerin. Dass ihr Mitarbeiter aus Syrien stammt, war für das Bäckerei-Team nie von großer Bedeutung: „Für uns ist wichtig, dass jemand seinen Beruf gerne macht, dass er sich in unserem Familienbetrieb gut einfindet. Ob jemand schwarz, weiß oder gelb ist, ist uns vollkommen egal“, schildert Christina Speißer-Eberhardinger. Es hätte zwar viel Zureden von ihr benötigt, aber Firas entschied sich letztendlich doch dafür, dass er eine Bäckerausbildung bei ihnen machen wird. Einerseits sei es wichtig für seine Zukunft und andererseits würde die Bäckerei schon lange nach einem Auszubildenden suchen. „Ich empfinde es so, dass die Flüchtlingswelle trotz allem eine positive Seite hat. Vor allem für uns als Handwerker, weil viele Deutsche keinen Handwerksberuf mehr ausüben möchten. Viele Geflüchtete wollen arbeiten und wir benötigen den Nachwuchs. Das ist perfekt für beide Seiten“, meint Christina Speißer-Eberhardinger. „Sonst gehen die kleinen Betriebe alle ein“, ergänzt ihre Mutter. Um Hemmungen allgemein abzubauen, seien geflüchtete Menschen in Arbeit schon ein großer Schritt: „Den Leuten mit Bedenken nimmt das die Angst. Dann sehen sie: Diese arbeiten auch und tun uns nichts. Es ist oft so: Syrer bleiben unter sich, Afrikaner bleiben unter sich, Deutsche bleiben unter sich. Diese Vermischung findet ganz selten statt, aber in Betrieben ist sie möglich“, so Frau Speißer-Eberhardinger.Image attachmentImage attachment

Kommentare auf Facebook

Ich beglückwünsche alle Beteiligten😀vielleicht gibts auch mal was syrisches😆

beschdde Bäcker 😉

3 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#LikeUs #UnterstützUns #FhEb #Ehrenamt #Ebersbach

Jeder "Like" unserer Seite oder einer unserer Posts erhöht unsere Reichweite und informiert daher umso mehr Menschen. Wir können so nicht nur Neuigkeiten über die FhEb verteilen, wir finden auch weitere Unterstützer, Sachspender auf unsere Aufrufe, Besucher unserer Veranstaltungen...

Dabei bilden wir einen Gegenpol zur Welle an Hassposts und dem Flüchtlings-Bashing lokaler und überregionaler Facebookseiten. Wir posten in regelmäßigen Abständen u.a. sachliche Infos über die Arbeit mit Ebersbachern Geflüchteten. Wir zeigen wo und warum wir bei der Integration in unsere Gesellschaft und in die Arbeitswelt hier in Ebersbach so erfolgreich sind.

Ihr könnt uns bei unserer Arbeit direkt unterstüzten ODER eben durch regelmäßige "Likes" und durch das Teilen unserer Beiträge.

Wenn Ihr unsere Beiträge lest und diese euch gefallen -> liked!

DANKE für Eure Unterstützung!

#wirsindmehr #Integration #wirschaffendas #refugeeswelcome
... Weiter...Weniger anzeigen.

#LikeUs #UnterstützUns #FhEb #Ehrenamt #Ebersbach

Jeder Like unserer Seite oder einer unserer Posts erhöht unsere Reichweite und informiert daher umso mehr Menschen. Wir können so nicht nur Neuigkeiten über die FhEb verteilen, wir finden auch weitere Unterstützer, Sachspender auf unsere Aufrufe, Besucher unserer Veranstaltungen... 

Dabei bilden wir einen Gegenpol zur Welle an Hassposts und dem Flüchtlings-Bashing lokaler und überregionaler Facebookseiten. Wir posten in regelmäßigen Abständen u.a. sachliche Infos über die Arbeit mit Ebersbachern Geflüchteten. Wir zeigen wo und warum wir bei der Integration in unsere Gesellschaft und in die Arbeitswelt hier in Ebersbach so erfolgreich sind.

Ihr könnt uns bei unserer Arbeit direkt unterstüzten ODER eben durch regelmäßige Likes und durch das Teilen unserer Beiträge.

Wenn Ihr unsere Beiträge lest und diese euch gefallen -> liked!

DANKE für Eure Unterstützung!

#wirsindmehr #Integration #wirschaffendas #refugeeswelcome

3 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Ostereier bemalen mit unseren Kids und dem Kinder- und Jugendteam. Ostern kann kommen! 😁 ... Weiter...Weniger anzeigen.

Kommentare auf Facebook

Aha so macht das

3 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Gartengeräte, v.a., große Hacke, Rechen
- 3- rädriges Fahrrad für Erwachsenen
- leichte Küchenstühle ohne Polsterung
- Cityroller

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
... Weiter...Weniger anzeigen.

4 Wochen vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Er ist sehr pflegeleicht, interessiert, zuvorkommend und lernwillig. Genau das, was man von einem Azubi erwartet.“
Autohaus Kuhn und Azubi Mohammed aus Ebersbach.

Das Autohaus Kuhn gibt es seit 1906. In diesem Jahr gründete der aus der Schweiz stammende Emil Kuhn eine mechanische Werkstadt in Plochingen. Mit dem technischen Fortschritt spezialisierte er sich auf Motorfahrzeuge aller Art und 1934 wurde der Vertrag mit Opel abgeschlossen, welcher bis heute besteht. Das Familienunternehmen befindet sich bereits in der vierten Generation und ist im Besitz der Cousins Oliver und Florian Kuhn. Im Verkauf bietet das Autohaus Neu- und Gebrauchtfahrzeuge an. In der Werkstatt werden Reparaturen, Wartungen, Haupt- und Abgasuntersuchungen durchgeführt.
Oliver Kuhn ist als Leiter der Werkstatt zuständig für die Auszubildenden als Kfz-Mechatroniker, unter anderem für den irakischen Geflüchteten Mohammed S. aus Ebersbach. Da im Autohaus Kuhn mehrere Migranten arbeiten, hatte Oliver Kuhn damit nie ein Problem: „Es ist mir egal, welche Nationalität die Leute haben. Sie müssen hineinpassen und arbeiten können. Das ist das Wichtigste“, stellt der Geschäftsführer klar. Zunächst machte Mohammed ein sechswöchiges Praktikum, bei welchem er den Vorteil hatte, dass er bereits im Irak in der Autowerkstatt und dem Reifenhandel seines Vaters gearbeitet hatte. „Nachdem wir gemerkt haben, dass er gut arbeiten kann, haben wir geschaut, dass er eine Lehre bei uns anfangen kann“, berichtet Oliver Kuhn. Überraschenderweise gab es keine bürokratischen Schwierigkeiten: „Die Göppinger Ausländerbehörde wollte lediglich immer die Information, was er macht und wo er es macht. Dann haben sie alles relativ zügig in seine Ausweispapiere eingetragen.“ Insgesamt scheint Mohammed ein Vorzeigeauszubildender zu sein: „Es läuft alles gut mit ihm. Das ist das Schöne. Er ist sehr pflegeleicht, interessiert, zuvorkommend und lernwillig. Genau das, was man von einem Azubi erwartet. Der einzige Knackpunkt ist ab und zu die sprachliche Barriere, aber das kommt mit der Zeit“, erzählt der Autowerkstattleiter. Anfangs hätte sich der Geflüchtete hin und wieder nicht getraut nachzufragen, als er etwas nicht verstand, aber inzwischen habe er in dieser Hinsicht keine Hemmungen mehr. Deutsch und vor allem das Schreiben in der deutschen Sprache sei allerdings in der Berufsschule eine Herausforderung für den Iraker. Um sich darin zu verbessern und das B2 Sprachniveau zu erreichen, übt er abends und am Wochenende sehr intensiv. B2 ist die vierte von sechs Sprach-Kompetenzstufen entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Wenn der Geflüchtete die Deutschprüfung bestanden hat, kann er komplexe und abstrakte Themen sowie Texte verstehen, Fachdiskussionen im Kfz-Bereich folgen, sich daran beteiligen, und sich fließend mit Muttersprachlern unterhalten. Oliver Kuhn ist insgesamt sehr zufrieden mit Mohammed. Speziell im Team sei er ein großer Gewinn: „Wenn irgendetwas ist, geht er sofort hin und schaut, ob er helfen kann“, so der Geschäftsführer. Bei Opel Kuhn ist die Integration eines geflüchteten jungen Mannes in die Arbeitswelt am Gelingen, denn dort drehen alle Mitarbeiter gemeinsam am Rad!
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

 „Er ist sehr pflegeleicht, interessiert, zuvorkommend und lernwillig. Genau das, was man von einem Azubi erwartet.“
Autohaus Kuhn und Azubi Mohammed aus Ebersbach. 

Das Autohaus Kuhn gibt es seit 1906. In diesem Jahr gründete der aus der Schweiz stammende Emil Kuhn eine mechanische Werkstadt in Plochingen. Mit dem technischen Fortschritt spezialisierte er sich auf Motorfahrzeuge aller Art und 1934 wurde der Vertrag mit Opel abgeschlossen, welcher bis heute besteht. Das Familienunternehmen befindet sich bereits in der vierten Generation und ist im Besitz der Cousins Oliver und Florian Kuhn. Im Verkauf bietet das Autohaus Neu- und Gebrauchtfahrzeuge an. In der Werkstatt werden Reparaturen, Wartungen, Haupt- und Abgasuntersuchungen durchgeführt. 
Oliver Kuhn ist als Leiter der Werkstatt zuständig für die Auszubildenden als Kfz-Mechatroniker, unter anderem für den irakischen Geflüchteten Mohammed S. aus Ebersbach. Da im Autohaus Kuhn mehrere Migranten arbeiten, hatte Oliver Kuhn damit nie ein Problem: „Es ist mir egal, welche Nationalität die Leute haben. Sie müssen hineinpassen und arbeiten können. Das ist das Wichtigste“, stellt der Geschäftsführer klar. Zunächst machte Mohammed ein sechswöchiges Praktikum, bei welchem er den Vorteil hatte, dass er bereits im Irak in der Autowerkstatt und dem Reifenhandel seines Vaters gearbeitet hatte. „Nachdem wir gemerkt haben, dass er gut arbeiten kann, haben wir geschaut, dass er eine Lehre bei uns anfangen kann“, berichtet Oliver Kuhn. Überraschenderweise gab es keine bürokratischen Schwierigkeiten: „Die Göppinger Ausländerbehörde wollte lediglich immer die Information, was er macht und wo er es macht. Dann haben sie alles relativ zügig in seine Ausweispapiere eingetragen.“ Insgesamt scheint Mohammed ein Vorzeigeauszubildender zu sein: „Es läuft alles gut mit ihm. Das ist das Schöne. Er ist sehr pflegeleicht, interessiert, zuvorkommend und lernwillig. Genau das, was man von einem Azubi erwartet. Der einzige Knackpunkt ist ab und zu die sprachliche Barriere, aber das kommt mit der Zeit“, erzählt der Autowerkstattleiter. Anfangs hätte sich der Geflüchtete hin und wieder nicht getraut nachzufragen, als er etwas nicht verstand, aber inzwischen habe er in dieser Hinsicht keine Hemmungen mehr. Deutsch und vor allem das Schreiben in der deutschen Sprache sei allerdings in der Berufsschule eine Herausforderung für den Iraker. Um sich darin zu verbessern und das B2 Sprachniveau zu erreichen, übt er abends und am Wochenende sehr intensiv. B2 ist die vierte von sechs Sprach-Kompetenzstufen entsprechend des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Wenn der Geflüchtete die Deutschprüfung bestanden hat, kann er komplexe und abstrakte Themen sowie Texte verstehen, Fachdiskussionen im Kfz-Bereich folgen, sich daran beteiligen, und sich fließend mit Muttersprachlern unterhalten. Oliver Kuhn ist insgesamt sehr zufrieden mit Mohammed. Speziell im Team sei er ein großer Gewinn: „Wenn irgendetwas ist, geht er sofort hin und schaut, ob er helfen kann“, so der Geschäftsführer. Bei Opel Kuhn ist die Integration eines geflüchteten jungen Mannes in die Arbeitswelt am Gelingen, denn dort drehen alle Mitarbeiter gemeinsam am Rad!Image attachment

Kommentare auf Facebook

Kann ich nur zustimmen

منور عمي محمد

Autohaus Kuhn

👍👍😉

Freut mich 😃

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Er würde sogar freiwillig sonntags kommen.“
Markus Föhl von Föhl Gerüstbau über seinen Mitarbeiter aus Gambia

„Die Tätigkeit ist vielfältig – das ist der große Vorteil.“, erzählt Markus Föhl, einer der Inhaber der Föhl Gerüstbau GbR, über seinen Beruf als Gerüstbauer. Mit seinem Bruder Thomas Föhl gründete er 1986 die Firma in Esslingen als Nebenerwerb. Vier Jahre später machten sie sich endgültig selbstständig und zogen 2010 an ihren heutigen Standort in Ebersbach an der Fils, an welchem sich Lagerfläche, Bürogebäude und LKW-Werkstatt befinden. Föhl Gerüstbau hat heute 30 Mitarbeiter und ist mit Modulgerüst, Fassadengerüst, Bauaufzügen und modernem Fuhrpark hervorragend für Baustellen aller Art und Größe ausgestattet. „Du bist fast jeden Tag an einem anderen Ort. Jede Tätigkeit ist anders – es gibt keine Monotonie, wie wenn du in einer Firma an einer Maschine jahrelang den gleichen Handgriff machst“, berichtet der Unternehmer.
Sein Team ist ebenfalls bunt gemischt und damit alles andere als langweilig. Im Unternehmen gilt: „Wir bringen Vielfalt an die Spitze!“ Viele Nationalitäten sind vertreten, unter anderem auch der in Ebersbach wohnende geflüchtete Neu-Bürger Mor N. aus Gambia. „Mit ihm bin ich sehr zufrieden. Er würde sogar freiwillig sonntags kommen“, scherzt Markus Föhl. Seit vier Jahren beschäftigt der Arbeitgeber von Zeit zu Zeit geflüchtete Menschen, die zum Großteil von ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe Ebersbach vermittelt wurden. Da der Arbeitsmarkt in der Baubranche immer knapper wird, waren Markus und Thomas Föhl von Anfang an offen für neue Möglichkeiten: „Man soll keine Vorurteile haben und unter den Flüchtlingen hat es viele fähige Handwerker“, stellt die Unternehmensleitung klar. Schwierigkeiten hätte es unter anderem aufgrund des fehlenden Verständnisses der Fachbegriffe gegeben: „Wenn der Vorarbeiter sagt, bring mir das und das Kleinteil und dann bringen sie das Falsche, dann steht der Vorarbeiter da und kann nicht weitermachen“, so Markus Föhl. Mor besitze aber inzwischen so viel Fachwissen, dass eine solche Situation nicht mehr vorkommen würde. Er erfülle die Erwartungen, sei immer pünktlich und gut im Team integriert: „Er ist beliebt, er ist lustig, er kommt mit jedem gut aus“, erzählt der Arbeitgeber. Mit anderen Geflüchteten hätte es allerdings nicht so reibungslos funktioniert. Einige musste er aufgrund von zu vielen Fehlzeiten entlassen und zwei Geflüchtete kündigen selbst, da sie gemerkt hätten, dass der Beruf nichts für sie sei. Sinnvoll sei immer ein Praktikum vor dem Einstieg in die Arbeit als Gerüstbauer: „Das ist auch nicht jedermanns Arbeit!“, weiß die Firmenleitung. Man müsse vor allem schwindelfrei und körperlich fit sein und auch bei schlechtem Wetter seine Arbeit im Freien leisten können und wollen.
Die negativen Erfahrungen schrecken den Gerüstbaumeister allerding nicht davor ab, in kommender Zeit erneut geflüchtete Menschen einzustellen. Dass sich unter diesen gute Arbeitskräfte befinden, sieht er jedenfalls an Mor. An dessen Lässigkeit könne man sich hierzulande etwas abschauen, meint der Unternehmer. In der Stuttgarter Umgebung seien die Leute sehr hektisch. Seine Empfehlung an andere Arbeitgeber: „Mut haben und die Beschäftigung von Geflüchteten einfach ausprobieren.“
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Er würde sogar freiwillig sonntags kommen.“
Markus Föhl von Föhl Gerüstbau über seinen Mitarbeiter aus Gambia

„Die Tätigkeit ist vielfältig – das ist der große Vorteil.“, erzählt Markus Föhl, einer der Inhaber der Föhl Gerüstbau GbR, über seinen Beruf als Gerüstbauer. Mit seinem Bruder Thomas Föhl gründete er 1986 die Firma in Esslingen als Nebenerwerb. Vier Jahre später machten sie sich endgültig selbstständig und zogen 2010 an ihren heutigen Standort in Ebersbach an der Fils, an welchem sich Lagerfläche, Bürogebäude und LKW-Werkstatt befinden. Föhl Gerüstbau hat heute 30 Mitarbeiter und ist mit Modulgerüst, Fassadengerüst, Bauaufzügen und modernem Fuhrpark hervorragend für Baustellen aller Art und Größe ausgestattet. „Du bist fast jeden Tag an einem anderen Ort. Jede Tätigkeit ist anders – es gibt keine Monotonie, wie wenn du in einer Firma an einer Maschine jahrelang den gleichen Handgriff machst“, berichtet der Unternehmer. 
Sein Team ist ebenfalls bunt gemischt und damit alles andere als langweilig. Im Unternehmen gilt: „Wir bringen Vielfalt an die Spitze!“ Viele Nationalitäten sind vertreten, unter anderem auch der in Ebersbach wohnende geflüchtete Neu-Bürger Mor N. aus Gambia. „Mit ihm bin ich sehr zufrieden. Er würde sogar freiwillig sonntags kommen“, scherzt Markus Föhl. Seit vier Jahren beschäftigt der Arbeitgeber von Zeit zu Zeit geflüchtete Menschen, die zum Großteil von ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe Ebersbach vermittelt wurden. Da der Arbeitsmarkt in der Baubranche immer knapper wird, waren Markus und Thomas Föhl von Anfang an offen für neue Möglichkeiten: „Man soll keine Vorurteile haben und unter den Flüchtlingen hat es viele fähige Handwerker“, stellt die Unternehmensleitung klar. Schwierigkeiten hätte es unter anderem aufgrund des fehlenden Verständnisses der Fachbegriffe gegeben: „Wenn der Vorarbeiter sagt, bring mir das und das Kleinteil und dann bringen sie das Falsche, dann steht der Vorarbeiter da und kann nicht weitermachen“, so Markus Föhl. Mor besitze aber inzwischen so viel Fachwissen, dass eine solche Situation nicht mehr vorkommen würde. Er erfülle die Erwartungen, sei immer pünktlich und gut im Team integriert: „Er ist beliebt, er ist lustig, er kommt mit jedem gut aus“, erzählt der Arbeitgeber. Mit anderen Geflüchteten hätte es allerdings nicht so reibungslos funktioniert. Einige musste er aufgrund von zu vielen Fehlzeiten entlassen und zwei Geflüchtete kündigen selbst, da sie gemerkt hätten, dass der Beruf nichts für sie sei. Sinnvoll sei immer ein Praktikum vor dem Einstieg in die Arbeit als Gerüstbauer: „Das ist auch nicht jedermanns Arbeit!“, weiß die Firmenleitung. Man müsse vor allem schwindelfrei und körperlich fit sein und auch bei schlechtem Wetter seine Arbeit im Freien leisten können und wollen. 
Die negativen Erfahrungen schrecken den Gerüstbaumeister allerding nicht davor ab, in kommender Zeit erneut geflüchtete Menschen einzustellen. Dass sich unter diesen gute Arbeitskräfte befinden, sieht er jedenfalls an Mor. An dessen Lässigkeit könne man sich hierzulande etwas abschauen, meint der Unternehmer. In der Stuttgarter Umgebung seien die Leute sehr hektisch. Seine Empfehlung an andere Arbeitgeber: „Mut haben und die Beschäftigung von Geflüchteten einfach ausprobieren.“Image attachmentImage attachment

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Man traut den Leuten prinzipiell zu wenig zu.“

Firma Bechtel Druck GmbH & Co. KG über ihre geflüchteten Mitarbeiter aus Ebersbach.
Seit 2009 befindet sich die Bechtel Druck GmbH & Co. KG in Ebersbach. Wolfgang Bangert, der Geschäftsführer, übernahm in den 2000er Jahren mehrere Druckereien: Aus der Typopress Druckerei GmbH, dem Druckhaus Vogel und Bechtel Druck entstand der heutige Betrieb, der bekannt ist für seine 5-Farbendrucktechnik. Von Visitenkarten über Bücher bis hin zu Würfel-Schachteln – wenn die Idee eines Kunden machbar scheint, wird für jedes Projekt eine individuelle Lösung gesucht und in die Praxis umgesetzt. „Wir drucken alles, was bunt ist“, erzählt Wolfgang Bangert. Auch das Bechtel-Team ist nicht eintönig: „Bunt ist besser!“
Seit drei Jahren arbeiten in der Druckerei zwei geflüchtete Menschen aus Ebersbach, die inzwischen beide einen unbefristeten Arbeitsvertrag besitzen: Der Afghane Ali Y. und der Syrer Basam T. „Unser Ansatz, die Flüchtlinge zu beschäftigen war nicht zwingend der, dass wir ihnen etwas Gutes tun wollten. Wir können nur helfen, wenn uns auch geholfen wird“, stellt Wolfgang Bangert klar. Es gab in dieser Zeit keine anderen adäquaten Bewerber, woraufhin der Betrieb beschloss, den Geflüchteten eine Chance als Produktionshelfer zu geben. Der Abteilungsleiter im Bereich Druck, Wolfgang Baumgartner, war von Beginn an zuständig für deren Einarbeitung und Eingliederung ins Team: „Wir geben unseren Migranten die Chance, nach vorne zu kommen, aber es ist sehr zeitintensiv für uns. Man muss einen Mitarbeiter beauftragen, der ihnen alles zeigt und vermittelt. Aber in langsamen Schritten geht es bergauf und unterm Strich helfen sie uns.“ Damit der Betriebsfrieden nicht in Gefahr geriet, wurde präventiv dagegen vorgegangen, indem den Geflüchteten die Regularien und geltenden Werte dargelegt wurden – Respekt gegenüber Teammitgliedern, egal welchen Geschlechts und in welcher Position zum Beispiel. Schwierigkeiten hätte es deshalb aber nie gegeben; die Migranten gehören inzwischen zur „Betriebsfamilie“: „Wir haben bisher mit den Geflüchteten überhaupt keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil“, erzählt Wolfgang Baumgartner, „den Flüchtlingen ist nichts zu viel. Sie sind fleißig und egal was es für Aufgaben sind, sie machen es. Sie sind sich für nichts zu schade. Und das ist für mich eine sehr gute Eigenschaft, die nicht jeder Deutsche mitbringt. Vor allem sind sie freundlich und aufgeschlossen und wenn sie ein Problem haben, dann fragen sie nach.“ Ein großer Vorteil sei außerdem, dass sich die Neu-Bürger für fähig halten würden, etwas Neues zu lernen: „Sie trauen sich zu, etwas zu machen. Man merkt, dass es eine Bereitschaft gibt, dass sie es probieren möchten“, berichtet Wolfgang Bangert. „Fachlich und vom technischen Verständnis traut man den Leuten prinzipiell zu wenig zu“, fügt Wolfgang Baumgartner hinzu. Mittlerweile sollen Ali und Basam deshalb für sie auch außergewöhnlichere Tätigkeiten übernehmen, wie beispielsweise das Ausliefern einer Ware nach Stuttgart, obwohl sie das Navigationsgerät nicht gut lesen können.
Lesen, Schreiben und Sprache allgemein seien die Hauptprobleme und auch beim Bedienen eines Computers gebe es Schwierigkeiten, weshalb die Geflüchteten im Moment in ihrer Hilfsarbeiterposition festsitzen würden: „Wir bei Bechtel wollen das nicht. Wir nehmen diese Leute ernst, wir respektieren sie und wir würden sie gerne auf die nächste Entwicklungsstufe bringen, wäre da nicht das Sprachproblem“, erklärt Wolfgang Bangert. Sie müssten zusätzlich zum Sprachkurs Eigeninitiative ergreifen, in ihrer Freizeit Deutsch lernen und Verständnis für das „kulturelle Miteinander“ aufbauen. Mit viel Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß könnten sie es irgendwann schaffen, sich für eine höhere berufliche Stellung zu qualifizieren.
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Man traut den Leuten prinzipiell zu wenig zu.“

Firma Bechtel Druck GmbH & Co. KG über ihre geflüchteten Mitarbeiter aus Ebersbach.
Seit 2009 befindet sich die Bechtel Druck GmbH & Co. KG in Ebersbach. Wolfgang Bangert, der Geschäftsführer, übernahm in den 2000er Jahren mehrere Druckereien: Aus der Typopress Druckerei GmbH, dem Druckhaus Vogel und Bechtel Druck entstand der heutige Betrieb, der bekannt ist für seine 5-Farbendrucktechnik. Von Visitenkarten über Bücher bis hin zu Würfel-Schachteln – wenn die Idee eines Kunden machbar scheint, wird für jedes Projekt eine individuelle Lösung gesucht und in die Praxis umgesetzt. „Wir drucken alles, was bunt ist“, erzählt Wolfgang Bangert. Auch das Bechtel-Team ist nicht eintönig: „Bunt ist besser!“ 
Seit drei Jahren arbeiten in der Druckerei zwei geflüchtete Menschen aus Ebersbach, die inzwischen beide einen unbefristeten Arbeitsvertrag besitzen: Der Afghane Ali Y. und der Syrer Basam T. „Unser Ansatz, die Flüchtlinge zu beschäftigen war nicht zwingend der, dass wir ihnen etwas Gutes tun wollten. Wir können nur helfen, wenn uns auch geholfen wird“, stellt Wolfgang Bangert klar. Es gab in dieser Zeit keine anderen adäquaten Bewerber, woraufhin der Betrieb beschloss, den Geflüchteten eine Chance als Produktionshelfer zu geben. Der Abteilungsleiter im Bereich Druck, Wolfgang Baumgartner, war von Beginn an zuständig für deren Einarbeitung und Eingliederung ins Team: „Wir geben unseren Migranten die Chance, nach vorne zu kommen, aber es ist sehr zeitintensiv für uns. Man muss einen Mitarbeiter beauftragen, der ihnen alles zeigt und vermittelt. Aber in langsamen Schritten geht es bergauf und unterm Strich helfen sie uns.“ Damit der Betriebsfrieden nicht in Gefahr geriet, wurde präventiv dagegen vorgegangen, indem den Geflüchteten die Regularien und geltenden Werte dargelegt wurden – Respekt gegenüber Teammitgliedern, egal welchen Geschlechts und in welcher Position zum Beispiel. Schwierigkeiten hätte es deshalb aber nie gegeben; die Migranten gehören inzwischen zur „Betriebsfamilie“: „Wir haben bisher mit den Geflüchteten überhaupt keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil“, erzählt Wolfgang Baumgartner, „den Flüchtlingen ist nichts zu viel. Sie sind fleißig und egal was es für Aufgaben sind, sie machen es. Sie sind sich für nichts zu schade. Und das ist für mich eine sehr gute Eigenschaft, die nicht jeder Deutsche mitbringt. Vor allem sind sie freundlich und aufgeschlossen und wenn sie ein Problem haben, dann fragen sie nach.“ Ein großer Vorteil sei außerdem, dass sich die Neu-Bürger für fähig halten würden, etwas Neues zu lernen: „Sie trauen sich zu, etwas zu machen. Man merkt, dass es eine Bereitschaft gibt, dass sie es probieren möchten“, berichtet Wolfgang Bangert. „Fachlich und vom technischen Verständnis traut man den Leuten prinzipiell zu wenig zu“, fügt Wolfgang Baumgartner hinzu. Mittlerweile sollen Ali und Basam deshalb für sie auch außergewöhnlichere Tätigkeiten übernehmen, wie beispielsweise das Ausliefern einer Ware nach Stuttgart, obwohl sie das Navigationsgerät nicht gut lesen können. 
Lesen, Schreiben und Sprache allgemein seien die Hauptprobleme und auch beim Bedienen eines Computers gebe es Schwierigkeiten, weshalb die Geflüchteten im Moment in ihrer Hilfsarbeiterposition festsitzen würden: „Wir bei Bechtel wollen das nicht. Wir nehmen diese Leute ernst, wir respektieren sie und wir würden sie gerne auf die nächste Entwicklungsstufe bringen, wäre da nicht das Sprachproblem“, erklärt Wolfgang Bangert. Sie müssten zusätzlich zum Sprachkurs Eigeninitiative ergreifen, in ihrer Freizeit Deutsch lernen und Verständnis für das „kulturelle Miteinander“ aufbauen. Mit viel Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß könnten sie es irgendwann schaffen, sich für eine höhere berufliche Stellung zu qualifizieren.Image attachmentImage attachment

Kommentare auf Facebook

Der Firmengründer Hans Bechtel wäre stolz darauf.

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT - Ausstellung am Montag den, 25.03.2019 um 18.30 Uhr im Bürger- und Ratssaal, Rathaus Ebersbach

In dieser Roll-Up-Ausstellung werden 12 Betriebe aus dem Filstal und deren Erfahrungen mit Ebersbacher Geflüchteten als Mitarbeiter vorgestellt. Geflüchtete Menschen bauen sich in Ebersbach an der Fils ein neues, perspektivenreiches Leben auf. Gute Voraussetzungen für Partizipation sind Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Derzeit besitzen 40 Prozent der Geflüchteten aus Ebersbach einen Arbeitsplatz; einige davon absolvieren bereits eine Ausbildung. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Unternehmen aus dem Filstal berichten in dieser Ausstellung über Ihre Erfahrungen! Diese Ausstellung wird anschließend in den nächsten 2 Wochen im Rathaus zu sehen sein.

Anschließend: Herzliche Einladung zum öffentlichen Gesamttreffen der Flüchtlingshilfe Ebersbach am 25.03 2019 um 19:30 Uhr im Bürger- und Ratssaal im Rathaus Ebersbach.
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT - Ausstellung am Montag den, 25.03.2019 um 18.30 Uhr im Bürger- und Ratssaal, Rathaus Ebersbach 
   
In dieser  Roll-Up-Ausstellung werden 12 Betriebe aus dem Filstal und deren Erfahrungen mit Ebersbacher Geflüchteten als Mitarbeiter vorgestellt. Geflüchtete Menschen bauen sich in Ebersbach an der Fils ein neues, perspektivenreiches Leben auf. Gute Voraussetzungen für Partizipation sind Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Derzeit besitzen 40 Prozent der Geflüchteten aus Ebersbach einen Arbeitsplatz; einige davon absolvieren bereits eine Ausbildung. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Unternehmen aus dem Filstal berichten in dieser Ausstellung über Ihre Erfahrungen! Diese Ausstellung wird anschließend in den nächsten 2 Wochen im Rathaus zu sehen sein. 
  
Anschließend: Herzliche Einladung zum öffentlichen Gesamttreffen der Flüchtlingshilfe Ebersbach am 25.03 2019 um 19:30 Uhr im Bürger- und Ratssaal im Rathaus Ebersbach.

1 Monat vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

Falls Sie in letzter Zeit eine junge Frau mit einer großen Tüte mit bunten Plakaten und einer Kamera im Filstal gesehen haben – Das war ich. Ich bin eine 23-jährige Soziologiestudentin aus Ebersbach. Da das Berufsfeld eines Soziologen breit gefächert ist, schaue ich mich in mehreren Branchen um und absolviere Praktika – im Moment bin ich bei der Stadtverwaltung Ebersbach im Bereich Flüchtlingshilfe und Integrationsmanagement. Integrationsmanager stehen Geflüchteten bei Bedarf in deren Alltag zur Seite. Für jeden Geflüchteten wird ein Integrationsplan mit individuellen Zielen erstellt, welcher Schritt für Schritt verfolgt wird. In Ebersbach/Fils teilen sich diese Aufgaben Andrea Schiller und Binash Hussain.
INTEGRATION.MIT.ARBEIT ist der Slogan des Projekts, für das ich in Ebersbach und Umgebung unterwegs bin, um über die Erfahrungen von Arbeitgebern mit der Beschäftigung geflüchteter Menschen zu berichten. Die daraus entstandenen Artikel werden wöchentlich? im Ebersbacher Stadtblatt veröffentlicht. Das Projekt wird auf Roll-up-Bannern fotografisch dokumentiert und mündet in eine Informations-Ausstellung, die am 25. März um 18:30 Uhr im Ebersbacher Rathaus der Bürgerschaft vorgestellt wird. Danach wandern die Roll-ups durch öffentliche Gebäude der Stadt und sind bei Veranstaltungen zu sehen. Insgesamt besuche ich 12 Unternehmen und befrage die Betriebsleitung nach Aspekten, die gut funktionieren, nach Schwierigkeiten, wie sich die Migranten in die Teams einfügen, ob und wie sich kulturelle Hintergründe auswirken, ob es bürokratische Hürden gab und warum sie sich für deren Einstellung entschieden. Bei einigen Geflüchteten ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen und die Gefahr einer möglichen Abschiebung steht noch im Raum. Das bedeutet für sie – und ihre Arbeitgeber – eine große Unsicherheit. Kaum überraschend stellen die Sprachkenntnisse der zugezogenen Ebersbacher Mitbürger das größte Hindernis im Arbeitsalltag dar. Viele Geflüchtete müssen nicht nur die deutsche Sprache lernen, sondern zusätzlich die lateinische Schrift. Manche besuchten in ihrem Herkunftsland nie oder nur wenige Jahre die Schule. Gerade deshalb ist es bewundernswert, dass derzeit 40 Prozent der erwachsenen Geflüchteten aus Ebersbach arbeiten – einige davon sind bereits in Ausbildung. Diese Menschen sind häufig hilfsbereit, fleißig und besitzen eine große Motivation, sich in Deutschland ein neues, perspektivenreiches Leben aufzubauen. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Abgesehen von deren Arbeitskraft profitieren ihre Arbeitgeber zusätzlich – es macht Spaß und ist interessant, neue Menschen kennenzulernen. Es wird auch von konkreten Faktoren berichtet, wie beispielsweise von einer sympathischen Gelassenheit, von welcher sich einheimische Mitarbeiter in der Hektik des Arbeitsalltags etwas abschauen könnten.
INTEGRATION. Sie bedeutet nicht, dass sich eine Gruppe vollkommen an die andere anpasst und alle ihre kulturellen Praktiken aufgibt. Der soziologische Fachbegriff dazu wäre Assimilation. Integration bedeutet ein gegenseitiges Voneinander-Lernen, welches als langer Prozess nie abgeschlossen sein wird. Es wäre unrealistisch zu behaupten, dass es dabei keinerlei Schwierigkeiten geben wird. MIT.ARBEIT und einer INTEGRATION[s]MITARBEIT kann dem Ziel jedoch ein Stück nähergekommen werden, denn in Unternehmen interagieren Menschen miteinander. Und Interaktion ist der Schlüssel für kulturellen Austausch und damit für eine Interkulturelle Gesellschaft.
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

Falls Sie in letzter Zeit eine junge Frau mit einer großen Tüte mit bunten Plakaten und einer Kamera im Filstal gesehen haben – Das war ich. Ich bin eine 23-jährige Soziologiestudentin aus Ebersbach. Da das Berufsfeld eines Soziologen breit gefächert ist, schaue ich mich in mehreren Branchen um und absolviere Praktika – im Moment bin ich bei der Stadtverwaltung Ebersbach im Bereich Flüchtlingshilfe und Integrationsmanagement. Integrationsmanager stehen Geflüchteten bei Bedarf in deren Alltag zur Seite. Für jeden Geflüchteten wird ein Integrationsplan mit individuellen Zielen erstellt, welcher Schritt für Schritt verfolgt wird. In Ebersbach/Fils teilen sich diese Aufgaben Andrea Schiller und Binash Hussain. 
INTEGRATION.MIT.ARBEIT ist der Slogan des Projekts, für das ich in Ebersbach und Umgebung unterwegs bin, um über die Erfahrungen von Arbeitgebern mit der Beschäftigung geflüchteter Menschen zu berichten. Die daraus entstandenen Artikel werden wöchentlich? im Ebersbacher Stadtblatt veröffentlicht. Das Projekt wird auf Roll-up-Bannern fotografisch dokumentiert und mündet in eine Informations-Ausstellung, die am 25. März um 18:30 Uhr im Ebersbacher Rathaus der Bürgerschaft vorgestellt wird. Danach wandern die Roll-ups durch öffentliche Gebäude der Stadt und sind bei Veranstaltungen zu sehen. Insgesamt besuche ich 12 Unternehmen und befrage die Betriebsleitung nach Aspekten, die gut funktionieren, nach Schwierigkeiten, wie sich die Migranten in die Teams einfügen, ob und wie sich kulturelle Hintergründe auswirken, ob es bürokratische Hürden gab und warum sie sich für deren Einstellung entschieden. Bei einigen Geflüchteten ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen und die Gefahr einer möglichen Abschiebung steht noch im Raum. Das bedeutet für sie – und ihre Arbeitgeber – eine große Unsicherheit. Kaum überraschend stellen die Sprachkenntnisse der zugezogenen Ebersbacher Mitbürger das größte Hindernis im Arbeitsalltag dar. Viele Geflüchtete müssen nicht nur die deutsche Sprache lernen, sondern zusätzlich die lateinische Schrift. Manche besuchten in ihrem Herkunftsland nie oder nur wenige Jahre die Schule. Gerade deshalb ist es bewundernswert, dass derzeit 40 Prozent der erwachsenen Geflüchteten aus Ebersbach arbeiten – einige davon sind bereits in Ausbildung. Diese Menschen sind häufig hilfsbereit, fleißig und besitzen eine große Motivation, sich in Deutschland ein neues, perspektivenreiches Leben aufzubauen. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Abgesehen von deren Arbeitskraft profitieren ihre Arbeitgeber zusätzlich – es macht Spaß und ist interessant, neue Menschen kennenzulernen. Es wird auch von konkreten Faktoren berichtet, wie beispielsweise von einer sympathischen Gelassenheit, von welcher sich einheimische Mitarbeiter in der Hektik des Arbeitsalltags etwas abschauen könnten. 
INTEGRATION. Sie bedeutet nicht, dass sich eine Gruppe vollkommen an die andere anpasst und alle ihre kulturellen Praktiken aufgibt. Der soziologische Fachbegriff dazu wäre Assimilation. Integration bedeutet ein gegenseitiges Voneinander-Lernen, welches als langer Prozess nie abgeschlossen sein wird. Es wäre unrealistisch zu behaupten, dass es dabei keinerlei Schwierigkeiten geben wird. MIT.ARBEIT und einer INTEGRATION[s]MITARBEIT kann dem Ziel jedoch ein Stück nähergekommen werden, denn in Unternehmen interagieren Menschen miteinander. Und Interaktion ist der Schlüssel für kulturellen Austausch und damit für eine Interkulturelle Gesellschaft.

Kommentare auf Facebook

Gefällt mir 😊😊😊. Uhingen ist da leider etwas verschlafen.... Gute Arbeit nicht nur für die Menschen und Ebersbach sondern auch für Dich und Deine Zukunft. Grüssle aus m Nassachtal

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“

Vier Geflüchtete als Azubis im Pflegestift Ebersbach an der Fils bei Dienste für Menschen gGmbH
Wie läuft das mit der Sprache? Verstehen sich die Leute untereinander? Welche Motivation haben sie? Wie findet man zusammen? Wie geht es weiter nach der Ausbildung und dürfen sie letztendlich hierbleiben? – Das waren offene Fragen, die sich Petra Simon, die Einrichtungsleiterin des Pflege- und Wohnstifts Ebersbach an der Fils, vor der Anstellung von mehreren geflüchteten jungen Männern und Frauen stellte. Die Irakerin Mariem S., der Afghane Mohammad H., der Nigerianer Cosmas O. sowie die Kamerunerin Gaelle N. sind Auszubildende im Pflegestift des diakonischen Altenhilfeträgers Dienste für Menschen. Der Ebersbacher Standort wurde 1970 erbaut; 2020 hat das Pflegestift in Ebersbach sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 2017 wurden die Ebersbacher Geflüchteten nach und nach in ein Arbeitsverhältnis genommen. Alle Azubis absolvierten zu Beginn ein Praktikum. Cosmas O. begann bei DfM mit einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ). Anfängliche Unklarheiten, wie Arbeitserlaubnis oder Sprache, hinderten Petra Simon nicht daran, Migranten eine Chance zu geben: „Für mich war schon immer Mensch gleich Mensch“, stellt die Einrichtungsleiterin klar. Die Entscheidung für die Geflüchteten lag dabei weniger an der geringen Bewerberzahl: „Wir hatten und haben schon immer Bewerbungen. Es gibt Zeiten, da gibt es weniger und Zeiten, da bekommen wir mehr Bewerbungen. Aber die Entscheidung war für mich damals nicht: Flüchtling oder Jemand, der diesen Status nicht besitzt. Wir haben einen diakonischen und sozialen Auftrag und nach diesem stelle ich Leute ein. Jeder, der will, hat eine Chance verdient und so handhaben wir das hier.“ Die Offenheit von Petra Simon rentierte sich, denn die Leistungen der Auszubildenden sind vielversprechend: „Die Leute sind sehr hilfsbereit. Sie erkennen, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird. Sie sind freundlich zu den Bewohnern.“ Schwierigkeiten aufgrund kultureller Hintergründe gäbe es bisher keine und auch die Reaktionen der Bewohner des Pflegestifts wären gut: „Insgesamt sind sie positiv, weil sie sehr höflich mit den Leuten umgehen. Das muss man bei allen sagen. Sie sind einfühlsam und haben viel Geduld“, berichtet der Mentor der Auszubildenden Timo Walter. Einmal hätte sich eine Bewohnerin zwar nicht von einem männlichen Geflüchteten waschen lassen wollen, Petra Simon vermutet aber stark, dass hier eher der ‚männliche Aspekt‘ das Problem war: „Man muss bedenken, dass die Pflege etwas ganz Besonderes ist und dass diese mit Intimsphäre und Privatsphäre zusammenhängt“, so Petra Simon. Man müsse auf die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen und diese akzeptieren. Die einzige große Schwierigkeit mit den Geflüchteten sei die Verständigung: „Man kann sich noch nicht so gut unterhalten. Man sollte beim Erklären weniger Worte verwenden, es runterbrechen und einfacher ausdrücken“, erklärt die gelernte Altenpflegerin Petra Simon. Der schwäbische Dialekt ist für die Azubis eine zusätzliche Hürde: „Wir im Team müssen uns noch überlegen, ob wir uns mehr Mühe geben sollten, Hochdeutsch zu sprechen. Natürlich müssen sie das Schwäbische auch verstehen, aber das ist für sie sehr schwer. Sie tun sich doppelt schwer, weil sie den Dialekt noch mitlernen müssen“, erklärt der Mentor. Petra Simon sagt dazu im Scherz: „Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“ Durch den in der Berufsschule integrierten Sprachunterricht sei das Deutsch der Geflüchteten schon sehr viel besser geworden. Anderen Arbeitgebern empfiehlt Petra Simon aufmunternd: „Was ich jedem nur an die Hand geben kann ist, dass man neugierig auf die Leute und auf deren Arbeit ist. Wenn man positiv herangeht, kann es gut funktionieren.“ Somit gilt für Dienste für Menschen der Leitsatz: „Solange uns die Menschlichkeit verbindet, ist es egal, was uns trennt!“
... Weiter...Weniger anzeigen.

INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“

Vier Geflüchtete als Azubis im Pflegestift Ebersbach an der Fils bei Dienste für Menschen gGmbH
Wie läuft das mit der Sprache? Verstehen sich die Leute untereinander? Welche Motivation haben sie? Wie findet man zusammen? Wie geht es weiter nach der Ausbildung und dürfen sie letztendlich hierbleiben? – Das waren offene Fragen, die sich Petra Simon, die Einrichtungsleiterin des Pflege- und Wohnstifts Ebersbach an der Fils, vor der Anstellung von mehreren geflüchteten jungen Männern und Frauen stellte. Die Irakerin Mariem S., der Afghane Mohammad H., der Nigerianer Cosmas O. sowie die Kamerunerin Gaelle N. sind Auszubildende im Pflegestift des diakonischen Altenhilfeträgers Dienste für Menschen. Der Ebersbacher Standort wurde 1970 erbaut; 2020 hat das Pflegestift in Ebersbach sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 2017 wurden die Ebersbacher Geflüchteten nach und nach in ein Arbeitsverhältnis genommen. Alle Azubis absolvierten zu Beginn ein Praktikum. Cosmas O. begann bei DfM mit einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ). Anfängliche Unklarheiten, wie Arbeitserlaubnis oder Sprache, hinderten Petra Simon nicht daran, Migranten eine Chance zu geben: „Für mich war schon immer Mensch gleich Mensch“, stellt die Einrichtungsleiterin klar. Die Entscheidung für die Geflüchteten lag dabei weniger an der geringen Bewerberzahl: „Wir hatten und haben schon immer Bewerbungen. Es gibt Zeiten, da gibt es weniger und Zeiten, da bekommen wir mehr Bewerbungen. Aber die Entscheidung war für mich damals nicht: Flüchtling oder Jemand, der diesen Status nicht besitzt. Wir haben einen diakonischen und sozialen Auftrag und nach diesem stelle ich Leute ein. Jeder, der will, hat eine Chance verdient und so handhaben wir das hier.“ Die Offenheit von Petra Simon rentierte sich, denn die Leistungen der Auszubildenden sind vielversprechend: „Die Leute sind sehr hilfsbereit. Sie erkennen, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird. Sie sind freundlich zu den Bewohnern.“ Schwierigkeiten aufgrund kultureller Hintergründe gäbe es bisher keine und auch die Reaktionen der Bewohner des Pflegestifts wären gut: „Insgesamt sind sie positiv, weil sie sehr höflich mit den Leuten umgehen. Das muss man bei allen sagen. Sie sind einfühlsam und haben viel Geduld“, berichtet der Mentor der Auszubildenden Timo Walter. Einmal hätte sich eine Bewohnerin zwar nicht von einem männlichen Geflüchteten waschen lassen wollen, Petra Simon vermutet aber stark, dass hier eher der ‚männliche Aspekt‘ das Problem war: „Man muss bedenken, dass die Pflege etwas ganz Besonderes ist und dass diese mit Intimsphäre und Privatsphäre zusammenhängt“, so Petra Simon. Man müsse auf die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen und diese akzeptieren. Die einzige große Schwierigkeit mit den Geflüchteten sei die Verständigung: „Man kann sich noch nicht so gut unterhalten. Man sollte beim Erklären weniger Worte verwenden, es runterbrechen und einfacher ausdrücken“, erklärt die gelernte Altenpflegerin Petra Simon. Der schwäbische Dialekt ist für die Azubis eine zusätzliche Hürde: „Wir im Team müssen uns noch überlegen, ob wir uns mehr Mühe geben sollten, Hochdeutsch zu sprechen. Natürlich müssen sie das Schwäbische auch verstehen, aber das ist für sie sehr schwer. Sie tun sich doppelt schwer, weil sie den Dialekt noch mitlernen müssen“, erklärt der Mentor. Petra Simon sagt dazu im Scherz: „Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“ Durch den in der Berufsschule integrierten Sprachunterricht sei das Deutsch der Geflüchteten schon sehr viel besser geworden. Anderen Arbeitgebern empfiehlt Petra Simon aufmunternd: „Was ich jedem nur an die Hand geben kann ist, dass man neugierig auf die Leute und auf deren Arbeit ist. Wenn man positiv herangeht, kann es gut funktionieren.“ Somit gilt für Dienste für Menschen der Leitsatz: „Solange uns die Menschlichkeit verbindet, ist es egal, was uns trennt!“Image attachmentImage attachment

Kommentare auf Facebook

هل استطيع ان اتقدم الى العمل

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Rückblick auf die Faschingsfeier der Kinder in Sulpach am 23.2. 2019

Wie letztes Jahr durften wir wieder Gäste des Sulpacher Kinderfaschings sein. Die Vorfreude war groß, denn einige waren schon letztes Mal dabei gewesen und erinnerten sich gerne an den bunten Nachmittag.

An zwei Bastelnachmittagen haben wir im D2 mit den Kindern unsere Kostüme hergestellt: Die Mädchen wurden Elfen und die Jungen gauklerähnliche Zauberer. Alle stellten einen Fransenrock sowie Hals- und Armschmuck her. Auf dem Kopf trugen wir eine Feenkrone bzw. einen Hut aus Filz. Vielen Dank an Frau Gezer vom Blumengeschäft, dass sie uns den Filz günstiger überließ. Ein Highlight waren die „echten“ Feenflügel mit Zepter!
Leider waren einige Kinder erkrankt, so dass wir mit einer kleineren Gruppe von 7 Kindern und 5 Betreuerinnen aufbrachen. Vielen Dank an Vreni Denndorf, die uns mit dem Eberbus unterstützte.

In Sulpach unterhielt uns Maren Zöller wie gewohnt mit tollen Partyspielen und Tänzen. Nach und nach tauten alle Kinder auf und fanden Gefallen an dem bunten fröhlichen Treiben. Erleichtert wurde dies, da einige bekannte Gesichter entdeckten, die sie aus dem Sportverein oder Kindergarten kannten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Kinder waren begeistert, dass sie sich sogar Süßigkeiten aussuchen durften.

Um 17.00 Uhr traten wir dann mit Vreni wieder die Rückkehr an. Wir waren müde und glücklich, dass wir einen so schönen Nachmittag verbracht hatten.
Dafür danken wir allen Frauen von der Sulpacher Dorfgemeinschaft um Uschi Bronner und Maren Zöller, die Ihre Zeit und Ideen für die Gemeinschaft und die Kinder investierten.

Das Bastelteam der Flüchtlingshilfe mit Tina, Ilse, Maria, Susanne und Anne, unterstützt von Iris Freiwald und Vreni Denndorf.
... Weiter...Weniger anzeigen.

Rückblick auf die Faschingsfeier der Kinder in Sulpach am 23.2. 2019

Wie letztes Jahr durften wir wieder Gäste des Sulpacher Kinderfaschings sein. Die Vorfreude war groß, denn einige waren schon letztes Mal dabei gewesen und erinnerten sich gerne an den bunten Nachmittag.

An zwei Bastelnachmittagen haben wir im D2 mit den Kindern unsere Kostüme hergestellt: Die Mädchen wurden Elfen und die Jungen gauklerähnliche Zauberer. Alle stellten einen Fransenrock sowie Hals- und Armschmuck her. Auf dem Kopf trugen wir eine Feenkrone bzw. einen Hut aus Filz. Vielen Dank an Frau Gezer vom Blumengeschäft, dass sie uns den Filz günstiger überließ. Ein Highlight waren die „echten“ Feenflügel mit Zepter!
Leider waren einige Kinder erkrankt, so dass wir mit einer kleineren Gruppe von 7 Kindern und 5 Betreuerinnen aufbrachen. Vielen Dank an Vreni Denndorf, die uns mit dem Eberbus unterstützte. 

In Sulpach unterhielt uns Maren Zöller wie gewohnt mit tollen Partyspielen und Tänzen. Nach und nach tauten alle Kinder auf und fanden Gefallen an dem bunten fröhlichen Treiben. Erleichtert wurde dies, da einige bekannte Gesichter entdeckten, die sie aus dem Sportverein oder Kindergarten kannten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Kinder waren begeistert, dass sie sich sogar Süßigkeiten aussuchen durften. 

Um 17.00 Uhr traten wir dann mit Vreni wieder die Rückkehr an. Wir waren müde und glücklich, dass wir einen so schönen Nachmittag verbracht hatten. 
Dafür danken wir allen Frauen von der Sulpacher Dorfgemeinschaft um Uschi Bronner und Maren Zöller, die Ihre Zeit und Ideen für die Gemeinschaft und die Kinder investierten. 

Das Bastelteam der Flüchtlingshilfe mit Tina, Ilse, Maria, Susanne und Anne, unterstützt von Iris Freiwald und Vreni Denndorf.

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Hier findet Ihr unsere bisherigen Bewertungen. Unterstützt uns mit ein paar Klicks und bewertet/empfehlt uns bzw. unsere Aktivitäten für Ebersbach. DANKE!

www.facebook.com/fluechtlingshilfeebersbach/reviews/
... Weiter...Weniger anzeigen.

Hier findet Ihr unsere bisherigen Bewertungen. Unterstützt uns mit ein paar Klicks und bewertet/empfehlt uns bzw. unsere Aktivitäten für Ebersbach. DANKE!

https://www.facebook.com/fluechtlingshilfeebersbach/reviews/

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Ab ca. Minute 14 findet ihr den Nachrichtenbeitrag im SWR zum Konzert/Lesung von Esther Bejarano in der Veitskirche. Eine beindruckend starke Frau mit einer noch stärkeren Botschaft. Schaut es euch an!
swrmediathek.de/player.htm?show=fee3ab40-36d8-11e9-b7ee-005056a12b4c

Sendung 19:30 Uhr vom 22.2.2019
Sendung 19:30 Uhr vom 22.2.2019
... Weiter...Weniger anzeigen.

Kommentare auf Facebook

Jess Aliena

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Rückblick auf das Café Asyl im Februar 2019

Ja, wenn das Café Asyl gerade auf den Valentinstag fällt, ist das für unser kreatives Bastel- und Kinderteam Herzenssache, dass für die Tischdekoration geniale Blumen aus lauter Herzen entworfen und auch am Basteltisch künstlerisch echt wertvolle Herzen aus ganz unterschiedlichen Materialien gestaltet werden. Da spüren auch die Kinder und Jugendlichen, dass es die Betreuerinnen von Herzen gut mit ihnen meinen, wenn sie ihre Fantasie immer wieder neu anschubsen, sie geduldig in ihren Fingerfertigkeiten voranbringen und sie zu fairem Umgang miteinander anleiten.
Aber auch unter den Erwachsenen fehlte es keineswegs an Herzlichkeit. Man freut sich, sich wieder zu sehen, man herzt sich, man spricht über dieses und jenes und sucht bei Fragen und Problemen nach Lösungen.
So gesehen geht es beim Café Asyl nicht nur am Valentinstag herzlich zu, sondern diese Herzlichkeit ist auch im übrigen Jahr zu spüren. Herzlichen Dank allen, die immer wieder auf verschiedene Weise dazu beitragen..
Wir freuen uns selbstverständlich jedes Mal auch über neue Gesichter. Wir laden Sie ein zum nächsten Café Asyl am Donnerstag, 14. März 2019, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38..
Für das Café Asyl- Team
Elfriede Kohnke
... Weiter...Weniger anzeigen.

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Dringend: Einbauelektroherd (59,5, cm breit ) aus einbautechnischen Gründen mit
Cerankochfeld
- Bodenstaubsauger
- Babytrage (Bauch)
- Zweiersofa, max. 1,50 m breit
- Teppichläufer
- Kleines Couchtischchen (max. 50 x 50 cm)
- 3- rädriges Fahrrad für Erwachsenen
- Wetterfeste Gartenmöbel (Stühle, Tisch)
- Sonnenschirm
- Gartengeräte
- Weiterer Mikrowellenherd
- Koffernähmaschine
- Werkzeuge, die zu einer Grundausstattung im Haushalt gehören, gerne auch Akku- Schrauber und Bohrmaschinen
- Kleiner Küchentisch (ca. 100 x 60 cm) und 4 leichte Stühle ohne Polsterung
- Cityroller
- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
... Weiter...Weniger anzeigen.

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Babytrage (Bauch)
- Weiterer Mikrowellenherd
- Koffernähmaschine
- Werkzeuge, die zu einer Grundausstattung im Haushalt gehören, gerne auch Akku- Schrauber und Bohrmaschinen
- Doppelbett (1,80/2m x 2m)
- Kleiner Küchentisch (ca. 100 x 60 cm) und 4 leichte Stühle ohne Polsterung
- Cityroller

- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
... Weiter...Weniger anzeigen.

2 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Nächstes „Café Asyl“ am 14. Februar 2019

Herzliche Einladung an Alt und Jung, Einheimische und Zugewanderte, zum nächsten Café Asyl am Donnerstag, 14. Februar 2019, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38..
Hier können sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch kommen und sich näher kennenlernen, sich austauschen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch weiterhelfen und einfach miteinander einen schönen Nachmittag verbringen. Wie immer gibt es natürlich auch für die Kinder einen Basteltisch.
Wir freuen uns auf wieder viele Gäste!
Für Gebäckspenden sind wir sehr dankbar.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir diese bis Dienstag, 12. Februar 2019 telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.
... Weiter...Weniger anzeigen.

3 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

#LikeUs #UnterstützUns #FhEb #Ehrenamt #Ebersbach

Jeder "Like" unserer Seite oder einer unserer Posts erhöht unsere Reichweite und informiert daher umso mehr Menschen. Wir können so nicht nur Neuigkeiten über die FhEb verteilen, wir finden auch weitere Unterstützer, Sachspender auf unsere Aufrufe, Besucher unserer Veranstaltungen...

Dabei bilden wir auch einen Gegenpol zur Welle an Hassposts und dem Flüchtlings-Bashing lokaler und überregionaler Facebookseiten. Wir posten in regelmäßigen Abständen u.a. sachliche Infos über die Arbeit mit Ebersbachern Geflüchteten. Wir zeigen wo und warum wir bei der Integration in unsere Gesellschaft und in die Arbeitswelt hier in Ebersbach so erfolgreich sind.

Ihr könnt uns bei unserer Arbeit direkt unterstüzten ODER eben durch regelmäßige "Likes" und durch das Teilen unserer Beiträge.

Wenn Ihr unsere Beiträge lest und diese euch gefallen -> liked!

DANKE für Eure Unterstützung!

#wirsindmehr #Integration #wirschaffendas #refugeeswelcome
... Weiter...Weniger anzeigen.

#LikeUs #UnterstützUns #FhEb #Ehrenamt #Ebersbach

Jeder Like unserer Seite oder einer unserer Posts erhöht unsere Reichweite und informiert daher umso mehr Menschen. Wir können so nicht nur Neuigkeiten über die FhEb verteilen, wir finden auch weitere Unterstützer, Sachspender auf unsere Aufrufe, Besucher unserer Veranstaltungen... 

Dabei bilden wir auch einen Gegenpol zur Welle an Hassposts und dem Flüchtlings-Bashing lokaler und überregionaler Facebookseiten. Wir posten in regelmäßigen Abständen u.a. sachliche Infos über die Arbeit mit Ebersbachern Geflüchteten. Wir zeigen wo und warum wir bei der Integration in unsere Gesellschaft und in die Arbeitswelt hier in Ebersbach so erfolgreich sind.

Ihr könnt uns bei unserer Arbeit direkt unterstüzten ODER eben durch regelmäßige Likes und durch das Teilen unserer Beiträge.

Wenn Ihr unsere Beiträge lest und diese euch gefallen -> liked!

DANKE für Eure Unterstützung!

#wirsindmehr #Integration #wirschaffendas #refugeeswelcome

3 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können. Bei Möbelangeboten ist ein Foto hilfreich.
Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

- Dringend:
- Gut erhaltene Matratze (90 x 200/210 cm)
- Kleinen Küchentisch (ca. 100 x 60 cm) und 4 leichte Stühle ohne Polsterung
- Bettgestell, 90 x 200m, ohne Bettrost und ohne Matratze
- Wäschetrockner für Containerwohnung
- Kleiderständer für Flur
- Kleine elektrische Gewürz-/oder Kaffeemühle
- Cityroller
- Mikrowellenherd
- Dringend: Laptops für Lernprogramme (Mathematik, Sprache)

- Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111
... Weiter...Weniger anzeigen.

3 Monate vergangen

Flüchtlingshilfe Ebersbach

Rückblick auf das Café Asyl im Januar 2019

„Ich wünsche Ihnen ein frohes, gesundes, neues Jahr“. So begrüßte der 11- jährige Omar aus dem Irak- und ähnlich auch viele andere Flüchtlinge- die Helfer beim Café Asyl. Es sind freilich angelernte Worte in der neuen Sprache, doch ist deutlich spürbar, dass der Wunsch von Herzen kommt. Es schwingt Dankbarkeit für die seitherige Zuwendung und vielleicht auch der Wunsch auf weitere Unterstützung mit.

Ja, was wird das neue Jahr für den einen oder anderen der geflüchteten Menschen bringen, die nicht mehr in ihren Herkunftsländern bleiben konnten und hier eine neue Heimat finden wollen? Wird es dieses Jahr klappen mit einer Arbeitsstelle, einem Ausbildungsplatz, einer ausreichend großen Wohnung, einer menschenwürdigen Entscheidung über den Asylantrag, mit einem Wiedersehen mit der eigenen Familie durch eine Erlaubnis des Nachzugs nach Jahren des Wartens? Leider ist vieles offen und macht dem einen oder anderen große Sorgen. Da ist es gut, wenn diese Menschen mit ihren Sorgen nicht alleine bleiben müssen- Sorgen kann man teilen. Manchmal ist es schon eine Hilfe, einfach mit den Menschen zu reden. Da muss nicht alles perfekt sein. Glücklicherweise sind ja auch immer die zwei hauptamtlichen, kompetenten Integrationsmanagerinnen Andrea Schiller und Binash Hussain vor Ort, die uns Helfern und den geflüchteten Menschen immer mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Gleichermaßen gibt es beim Café Asyl aber auch immer Erfreuliches, Ermutigendes und einfach sehr nette Begegnungen.

Herzlichen Dank allen Gästen, die sich regelmäßig oder immer wieder einmal die Zeit nehmen und zum Café Asyl kommen und/ oder einen Kuchen backen. Wir freuen uns immer auch über weitere neue Gesichter!
Die nächste Gelegenheit ist am Donnerstag, 14. Februar 2019, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38. Schön, wenn wir Sie dann begrüßen dürfen, gerne auch mit Kindern. Für sie gibt es jedes Mal ein schönes Bastelangebot.

Für das Café Asyl- Team
Elfriede Kohnke
... Weiter...Weniger anzeigen.

Mehr laden
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.