Esskulturen – Kulturen verbinden – Integration stärken!

„Ernährung ganz praktisch“

Unter diesem Motto fand am 23.11.2017 in den Gemeinschaftsräumen D2 der Flüchtlingshilfe Ebersbach ein Treffen für interessierte einheimische und geflüchtete Frauen und Mädchen statt.
An diesem Einführungs-Nachmittag erläuterte uns Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin sowie Ernährungsberaterin Andrea Benke die Ernährungsstandards für eine gesunde Lebensweise. Anschaulich und alltagstauglich wurde die Ernährungspyramide dargestellt und viele der bei uns erhältlichen Lebensmittel besprochen. Auch die Bedeutung der auf allen Lebensmitteln aufgedruckten Nährwerttabelle wurde erklärt. Viele Fragen, insbesondere zur gesunden Ernährung von Babys und Kindern wurden besprochen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Frau Benke!

Anschließend fanden sich 2 Gruppen, die sich nun an einem zweiten Termin im Dezember ganz praktisch der Weihnachtsbäckerei widmen werden.
Im Januar werden wir diese Reihe mit der irakischen Küche fortsetzen.
In loser Folge sollen dann weitere Koch- und Backtreffs für interessierte einheimische und geflüchtete Frauen und Mädchen in Ebersbach folgen.

Wer noch mitmachen möchte – bitte Rückmeldung an Andrea Schiller, Stadtverwaltung Ebersbach.
Mailto: schiller@stadt.ebersbach.de oder whatsapp: +49 160 28 17 824.

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Koch- und Backtreffs in kleinen Gruppen

„Ernährung ganz praktisch“

Wann? Donnerstag, den 23.11.2017 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Wo? Im D2 in der Daimlerstraße 2 in Ebersbach
Wer? Alle Frauen und Mädchen, die Lust auf Kochen und Backen haben!

Anmeldungen/Zusagen bitte per Mail oder Whatsapp bei:
Andrea Schiller, Stadtverwaltung Ebersbach, schiller@stadt.ebersbach.de
Whatsapp: +49 160 28 17 824

Flyer Ernährung praktisch

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Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können.
Haben Sie bitte Verständnis, dass wir momentan nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
(Es ist für uns hilfreich, wenn Sie für die erstgenannten Artikel wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!)

– Kinder- Fahrradanhänger
– kleiner Gefrierschrank, ca. 50 cm hoch
– Handrührgerät
– Bodenstaubsauger
– Fritteuse
– niederflorige Läufer
– Flachbildfernsehgerät

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de

Karin Bretz
Tel. 0177 8714 345

Elfriede Kohnke
Tel.07163-8111

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Rückblick auf das Café Asyl im November mit Trommelmusik

Es ist schön, dass auch in unserer Stadt seit der Zuwanderung von Flüchtlingen viele vertrauensvolle Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen gewachsen sind.
Dazu tragen unter anderem auch die monatlichen Begegnungen im Café Asyl im evangelischen Gemeindezentrum bei. Hier können sich Flüchtlinge, Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe und Interessierte bei Café; Tee und Kuchen kennenlernen, sich auf Augenhöhe austauschen und auch eventuelle Ängste und Vorurteile abbauen.

Beim letzten Mal war die Trommelgruppe des Weltladens Göppingen zu Gast, die mit ihrer Musik den vollbesetzten Saal zum Klingen brachte. Dass das Pulsieren und Vibrieren von Trommeln nicht nur akustisch wahrgenommen wird, sondern direkt auf den Körper wirken und mit dem ganzen Körper gefühlt werden, konnte man zumindest bei den vielen Kindern spüren, die spontan eine Weile ihre tollen Bastelarbeiten unterbrachen und ihren Gefühlen freien Lauf ließen und sich intuitiv den Rhythmen hingaben und die gespielte Musik beeindruckend direkt in Tanzbewegungen umsetzten. Und selbstverständlich durften sie natürlich auch selbst einmal trommeln.
Herzlichen Dank den Trommelfrauen für ihr Kommen und ihre Musik.

Haben Sie eigentlich auch schon mal unser Café Asyl besucht? Dazu braucht man keine besonderen Sprachkenntnisse. Anderen Menschen etwas Freundlichkeit entgegenbringen, kann doch eigentlich jeder. Machen Sie es doch dem Bischof Nikolaus nach und kommen Sie auch, gerne auch die Kinder, zum nächsten Café Asyl
am Donnerstag, 14. Dezember 2017, ab 16 Uhr im evang. Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38.
Wir freuen uns auf Sie!
Für das Cafe´ Asyl- Team:
Elfriede Kohnke

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Nachlese: Cafe Asyl am 12. Oktober 2017

Bericht von einem ganz normalen Café Asyl – Wie man die Welt verändert.

#EbersbachIstBunt

Kurz vor drei Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum. Ein paar Jungs aus Afghanistan stellen Tische und Stühle auf. Das Küchenteam kommt und wirft die Kaffeekocher an. Ordentlich Butter auf die Laugen-Brezeln. Die werden nachher als erste aufgefuttert. Ein internationales Erfolgsgebäck. Kuchen werden gebracht. Alles gespendet. Die Freunde von der Ditib-Moschee haben wieder kein Verlängerungskabel für den Samowar dabei. Dafür aber köstlichen türkischen Tee. Die ersten Kinder stürmen den Saal, die Mütter mit den leeren Kinderwagen im Schlepptau. Die Männer rauchen draußen noch eine. Alles wie immer. Wie jeden 2. Donnerstag im Monat: Es ist wieder Café Asyl.
Das Stimmengewirr schwillt an: Arabisch, Kurdisch, irgendwas Afrikanisches, Deutsch, Englisch, Schwäbisch. Zig Hände werden geschüttelt, Neue vorgestellt, Neuigkeiten ausgetauscht: Der konnte jetzt aus dem Camp ausziehen in eigene vier Wände (vor allem mit eigener Küche und Klo). Der hat ein Praktikum bekommen; die andere ihre Sprachprüfung bestanden. Alle wollen die „Gute-Besserung!“-Karte für unseren treuen und eigentlich unersetzlichen Arabisch-Übersetzer unterschreiben, der krank zu Hause auf dem Sofa rumliegt.
Dann schlechte Nachrichten: Vorgestern hat es eine Schlägerei zwischen betrunkenen jungen Männern im Camp gegeben. Das gibt es zwar in Dorfkneipen auch. Aber Flüchtlingsunterkünfte stehen unter besonderer Beobachtung
Kaffee und Tee fließen mittlerweile in Strömen, kleinere und auch größere Kinder basteln sich selbstbemalte Gesichtsmasken und erschrecken damit so ziemlich jeden im Saal. Da hocken sich zwei Lausbuben gegenüber und spielen Schach, dort brüten eine Frau mit blondem Lockenkopf und eine mit Hidschab über einem Halma-Brett.
Einer der Glücklichen, die eine eigene Wohnung gefunden haben, hat seinen GEZ-Bescheid mitgebracht. Er versteht nichts. Ich predige auf ihn ein, wie wichtig es ist, dass der öffentliche Rundfunk nicht von der Regierung bezahlt und kontrolliert wird und auch nicht von finanzkräftigen Werbekunden abhängig ist. Dass er von allen Bürgern gemeinsam betrieben wird. Wegen der Demokratie! Staatsbürgerkunde pur! Ok. Am Ende zeige ich ihm einfach, wo er unterschreiben muss, um von der Rundfunkgebühr befreit zu werden.
Einer, der erst seit kurzem bei der Flüchtlingshilfe mitmacht, bekommt ungefragt und mehrfach den guten Rat, sich nicht zu übernehmen: „Wenn Du einem geholfen hast, dann hast Du schon die Welt verändert!“ Super, oder? Was aber auch heißt: Wir könnten schon noch ein paar Ebersbacher brauchen, die sich um die eine oder andere Flüchtlingsfamilie ein bisschen kümmern. (GEZ-Gebühr erklären usw.!)
Aber jetzt erstmal selber einen Kuchen ergattern: zwei aus unerfindlichen Gründen ständig kichernde Teenagerinnen, eine pechrabenschwarz, reichen mir einen Teller mit irgendwas Arabisch-Super-Süßem. Und während der Blick so über den bis zum letzten Platz gefüllten Gemeindesaal schweift, denke ich still bei mir: Eigentlich müsste die ganze Welt ein großes Café Asyl sein.

Das nächste Café Asyl findet am Donnerstag, 9. November, statt. Beginn 16 Uhr. Wer will, kann auch früher kommen und Brezeln buttern. Ansonsten gilt wie immer die herzliche Einladung an alle Ebersbacher, mal ganz unverbindlich Flüchtlinge kennenzulernen.

für das Café-Asyl-Team
Joachim Auch
#EbersbachIstBunt

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„Café Asyl“ am 9. November 2017 mit der Trommelgruppe des Weltladens Göppingen

Herzliche Einladung zu unserem nächsten „Café Asyl“, dem Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische, am 9. November, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38. Kinder, Jugendliche und Erwachsene- alle sind willkommen. Sich begegnen, sich kennenlernen, sich austauschen, gemeinsam essen und trinken, Fragen besprechen, sich der Sorgen annehmen , aber sich auch miteinander vergnügen.
Wir freuen uns, dass sich die Trommelgruppe des Weltladens ein weiteres Mal bereiterklärt hat, uns wieder mit ihren Rhythmen auf den Trommeln mitschwingen zu lassen
Schön, wenn wieder viele Gäste kommen und danke schon im Voraus für alle gespendeten Kuchen und sonstigem Gebäck.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir die Gebäckspenden bis Dienstag, 7. November telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.

Kontakt: Joachim Auch (Tel.015201825651), Elfriede Kohnke (Tel. 07163-8111),
Andrea Leichter (Tel. 07163-4116)

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Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem Bedarf annehmen können.
Haben Sie bitte Verständnis, dass wir momentan nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.
Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:
(Es ist für uns hilfreich, wenn Sie für die erstgenannten Artikel wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!)

-Doppelbett mit niedrigem Rahmen und mit Rost
-Kinder- Fahrradanhänger
-Cityroller

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de
Karin Bretz Elfriede Kohnke
Tel. 0177 8714 345 Tel. 07163- 8111

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Stellungnahme zu den Ausschreitungen im EberCamp

Auf der Bürgerversammlung im Dezember 2015 sprach man noch von max. 6 Wochen Übergangsunterbringung.

Zurzeit häufen sich leider die Streitigkeiten unter den Bewohnern im EberCamp hier in Ebersbach. Zuletzt gab es nun auch Verletzte auf Seiten der Polizei was wir sehr bedauern. Die Flüchtlingshilfe Ebersbach bitte aber darum, vor einer schnellen Verurteilung der Beteiligten oder der Flüchtlinge im Allgemeinen, darüber nachzudenken in welcher Situation sich diese Menschen befinden.

Als das EberCamp geplant wurde, hat das LRA Göppingen der Stadt Ebersbach, dem Gemeinderat und der Bevölkerung eine maximale Aufenthaltsdauer von 6 Wochen versprochen. Nachdem die erste Welle an Flüchtlingsfamilien bereits knapp 6 Monate dort verbringen musste, hält man aktuell die männlichen Bewohner seit mitunter über einem Jahr im EberCamp. Die meisten verbrachten davor bereits fast ein Jahr in der Öde Turnhalle. Zusätzlich verlegt man Problemfälle ins Camp, da es dort zum einen Sicherheitspersonal gibt, aber das Camp auch als Bestrafung und Abschreckung dient.

Die Menschen die hierhergekommen sind, sind nicht zum Urlaub machen gekommen. Viele haben eine schlimme Vergangenheit hinter sich und eine völlig ungewisse Zukunft vor sich. Dazu kommt die Situation im EberCamp leben zu müssen – Hitze im Sommer, Kälte im Winter, Zug- und Straßenverkehr der durch die Brücke besonders laut widerhallt und die Lautstärke im Zelt selbst. Dies alles führt bei vielen der Menschen zu Depressionen, sie werden ruhiger, antriebslos, bekommen Schlafstörungen, können sich nicht konzentrieren und geben sich irgendwann selbst auf, bis hin zu Selbstmordgedanken. Andere werden aggressiv und versuchen ihre Probleme durch Alkohol und Drogen zu lösen. Dies führt wiederum dazu, dass sich die Situation im EberCamp weiter verschlimmert.

Das LRA sieht kein Handlungsbedarf und die Menschen werden dort weiterhin wie Tiere gehalten, während man von ihnen erwartet sich zu integrieren, die Sprache zu erlernen und einer Arbeit nachzugehen. Ein Auszug aus dem Camp ist frühestens nach 2 Jahren oder bewilligten Asyl (selten, da ein Großteil der Bewohner aus Afghanistan und dem Iran kommt) möglich. Und auch erst dann wenn eine Wohnung gefunden wurde. Viele der Flüchtlinge trauen sich nicht die Außenwelt darauf aufmerksam zu machen, da sie befürchten müssen, dass bisschen was sie aufgebaut haben wieder zu verlieren (Beziehungen, Sprachkurse, Arbeit…) weil sie z.B. ans andere Ende des Landkreises verlegt werden (bereits passiert). Abgeschoben werden sie aber in der Regel auch nicht, da es schlichtweg rechtlich nicht möglich ist. Viele wollen nach wie vor eine Zukunft hier aufbauen. Dazu verdammt ohne Perspektive in einem Zelt zu warten und daran kaputt zu gehen. Bei wenigen wird dies durch solche Aggression für die Öffentlichkeit sichtbar, der weitaus größere Teil verzweifelt einfach nur im Stillen.

Dies muss aufhören! Wir fordern das LRA Göppingen auf, die durch u.a. Hr. Heinz versprochen 6 Wochen endlich einzuhalten oder das EberCamp ganz zu schließen. Menschen bewusst in den psychischen Abgrund zu treiben ist nicht akzeptabel. Auch fordern wir die Stadt Ebersbach und den Gemeinderat auf, die Versprechen des LRA endlich einzufordern. Zum Wohl dieser Menschen, aber auch allen Ebersbachern!

Flüchtlingshilfe Ebersbach

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Wieder „Café Asyl“ am 12. Oktober 2017

Herzliche Einladung zu unserem nächsten „Café Asyl“, dem Treffpunkt für Flüchtlinge und anderen Bürgern, am Donnerstag, 12. Oktober, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38. Kinder, Jugendliche und Erwachsene- alle sind willkommen. Sich begegnen, gemeinsam essen und trinken, sich austauschen, Fragen besprechen und einfach auch miteinander Spaß haben.
Dieses Mal wollen wir verschiedene Spiele an den Tischen vorstellen und miteinander spielen. Dazu freuen wir uns, wenn möglichst viele der Gäste Spiele mitbringen, bei denen nicht allzu viele Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden.
Wir freuen uns wieder über zahlreiche Gäste und wie immer sind wir im Blick auf das leibliche Wohl für Gebäckspenden sehr dankbar.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir diese bis Dienstag, 10.Oktober telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.

Kontakt:
Joachim Auch (Tel.015201825651)
Elfriede Kohnke (Tel. 07163-8111)
Andrea Leichter (Tel. 07163-4116)

2017-10- Plakat-Café Asyl

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Rückblick auf das Einweihungsfest der Wohncontainer in der Daimlerstraße

Leuchtend rot, orange und grün sind die neu errichteten Wohncontainer in der Daimlerstraße. Bunt gemischt setzen sich auch ihre vor kurzem eingezogenen Bewohner zusammen, es sind nämlich 11 Familien mit 22 kleineren und größeren Kindern aus Serbien, Syrien, Nigeria und dem Irak.
Aus diesem Anlass veranstaltete die von Ehrenamtlichen getragene Flüchtlingshilfe Ebersbach am 29.9. 2017 ein Einweihungs- und Begrüßungsfest und feierte zusammen mit den Neubürgern und Nachbarn ein schönes Fest mit buntem Büfett, mit tollen Bastel- und Zirkusangeboten für die Kinder, die gleich mal mit Straßenkreiden die Straße zu einem bunten Festplatz verwandelten.
Kevin Reyer hieß die neuen Familien stellvertretend für die Helfer der Flüchtlingshilfe herzlich willkommen. Ihre guten Wünsche brachten die Helfer mit je einem Geschenk von Brot und Salz als Symbol für Segen, für gute Gemeinschaft und Gastfreundschaft zum Ausdruck. .
Bürgermeister Keller nahm in seiner herzlichen Begrüßungsrede die Container-Farben Rot, Grün und Orange auf und brachte sie gedanklich mit den Flüchtlingen in Verbindung. Rot gelte für Lebenskraft, die sie auf der Flucht bis hier nach Deutschland haben mussten und jetzt weiterhin brauchen, um in unsere Gesellschaft gut hineinzuwachsen. Orange hebe die Stimmung, sei Farbe der Freude und Geselligkeit und drücke Geborgenheit, Gemütlichkeit und emotionale Wärme aus. Und Grün stehe für die Hoffnungen, die die Geflüchteten nach Deutschland mitgebracht haben..
Ja, dies sind Wünsche, zu denen auch die vielen ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingshilfe Ebersbach in den verschiedensten Bereichen beitragen wollen. Sie versuchen, die geflüchteten Menschen immer wieder zu bestärken, ihnen weiterzuhelfen, sie aufzubauen, ihnen Perspektiven zu eröffnen und emotionale Wärme zu geben. Auf diese Helfer können sich die Flüchtlinge verlassen und der leitende Koordinator Kevin Reyer und die Koordinatorin der Stadt Ebersbach Andrea Schiller können auf sie bauen und auch ein wenig stolz sein. .
Bürgermeister Keller bedankte sich bei dieser Gelegenheit ein weiteres Mal für das intensive Engagement der Flüchtlingshelfer, die für den Neustart der Flüchtlinge unentbehrlich sind. Das bestärkt die Helfer. Möge die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat der Stadt Ebersbach weiterhin und vielleicht auch mit Vertretern der Kreisbehörden konstruktiv und motivierend sein.

(Elfriede Kohnke)

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