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INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Er würde sogar freiwillig sonntags kommen.“
Markus Föhl von Föhl Gerüstbau über seinen Mitarbeiter aus Gambia

„Die Tätigkeit ist vielfältig – das ist der große Vorteil.“, erzählt Markus Föhl, einer der Inhaber der Föhl Gerüstbau GbR, über seinen Beruf als Gerüstbauer. Mit seinem Bruder Thomas Föhl gründete er 1986 die Firma in Esslingen als Nebenerwerb. Vier Jahre später machten sie sich endgültig selbstständig und zogen 2010 an ihren heutigen Standort in Ebersbach an der Fils, an welchem sich Lagerfläche, Bürogebäude und LKW-Werkstatt befinden. Föhl Gerüstbau hat heute 30 Mitarbeiter und ist mit Modulgerüst, Fassadengerüst, Bauaufzügen und modernem Fuhrpark hervorragend für Baustellen aller Art und Größe ausgestattet. „Du bist fast jeden Tag an einem anderen Ort. Jede Tätigkeit ist anders – es gibt keine Monotonie, wie wenn du in einer Firma an einer Maschine jahrelang den gleichen Handgriff machst“, berichtet der Unternehmer.
Sein Team ist ebenfalls bunt gemischt und damit alles andere als langweilig. Im Unternehmen gilt: „Wir bringen Vielfalt an die Spitze!“ Viele Nationalitäten sind vertreten, unter anderem auch der in Ebersbach wohnende geflüchtete Neu-Bürger Mor N. aus Gambia. „Mit ihm bin ich sehr zufrieden. Er würde sogar freiwillig sonntags kommen“, scherzt Markus Föhl. Seit vier Jahren beschäftigt der Arbeitgeber von Zeit zu Zeit geflüchtete Menschen, die zum Großteil von ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe Ebersbach vermittelt wurden. Da der Arbeitsmarkt in der Baubranche immer knapper wird, waren Markus und Thomas Föhl von Anfang an offen für neue Möglichkeiten: „Man soll keine Vorurteile haben und unter den Flüchtlingen hat es viele fähige Handwerker“, stellt die Unternehmensleitung klar. Schwierigkeiten hätte es unter anderem aufgrund des fehlenden Verständnisses der Fachbegriffe gegeben: „Wenn der Vorarbeiter sagt, bring mir das und das Kleinteil und dann bringen sie das Falsche, dann steht der Vorarbeiter da und kann nicht weitermachen“, so Markus Föhl. Mor besitze aber inzwischen so viel Fachwissen, dass eine solche Situation nicht mehr vorkommen würde. Er erfülle die Erwartungen, sei immer pünktlich und gut im Team integriert: „Er ist beliebt, er ist lustig, er kommt mit jedem gut aus“, erzählt der Arbeitgeber. Mit anderen Geflüchteten hätte es allerdings nicht so reibungslos funktioniert. Einige musste er aufgrund von zu vielen Fehlzeiten entlassen und zwei Geflüchtete kündigen selbst, da sie gemerkt hätten, dass der Beruf nichts für sie sei. Sinnvoll sei immer ein Praktikum vor dem Einstieg in die Arbeit als Gerüstbauer: „Das ist auch nicht jedermanns Arbeit!“, weiß die Firmenleitung. Man müsse vor allem schwindelfrei und körperlich fit sein und auch bei schlechtem Wetter seine Arbeit im Freien leisten können und wollen.
Die negativen Erfahrungen schrecken den Gerüstbaumeister allerding nicht davor ab, in kommender Zeit erneut geflüchtete Menschen einzustellen. Dass sich unter diesen gute Arbeitskräfte befinden, sieht er jedenfalls an Mor. An dessen Lässigkeit könne man sich hierzulande etwas abschauen, meint der Unternehmer. In der Stuttgarter Umgebung seien die Leute sehr hektisch. Seine Empfehlung an andere Arbeitgeber: „Mut haben und die Beschäftigung von Geflüchteten einfach ausprobieren.“
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Man traut den Leuten prinzipiell zu wenig zu.“

Firma Bechtel Druck GmbH & Co. KG über ihre geflüchteten Mitarbeiter aus Ebersbach.
Seit 2009 befindet sich die Bechtel Druck GmbH & Co. KG in Ebersbach. Wolfgang Bangert, der Geschäftsführer, übernahm in den 2000er Jahren mehrere Druckereien: Aus der Typopress Druckerei GmbH, dem Druckhaus Vogel und Bechtel Druck entstand der heutige Betrieb, der bekannt ist für seine 5-Farbendrucktechnik. Von Visitenkarten über Bücher bis hin zu Würfel-Schachteln – wenn die Idee eines Kunden machbar scheint, wird für jedes Projekt eine individuelle Lösung gesucht und in die Praxis umgesetzt. „Wir drucken alles, was bunt ist“, erzählt Wolfgang Bangert. Auch das Bechtel-Team ist nicht eintönig: „Bunt ist besser!“
Seit drei Jahren arbeiten in der Druckerei zwei geflüchtete Menschen aus Ebersbach, die inzwischen beide einen unbefristeten Arbeitsvertrag besitzen: Der Afghane Ali Y. und der Syrer Basam T. „Unser Ansatz, die Flüchtlinge zu beschäftigen war nicht zwingend der, dass wir ihnen etwas Gutes tun wollten. Wir können nur helfen, wenn uns auch geholfen wird“, stellt Wolfgang Bangert klar. Es gab in dieser Zeit keine anderen adäquaten Bewerber, woraufhin der Betrieb beschloss, den Geflüchteten eine Chance als Produktionshelfer zu geben. Der Abteilungsleiter im Bereich Druck, Wolfgang Baumgartner, war von Beginn an zuständig für deren Einarbeitung und Eingliederung ins Team: „Wir geben unseren Migranten die Chance, nach vorne zu kommen, aber es ist sehr zeitintensiv für uns. Man muss einen Mitarbeiter beauftragen, der ihnen alles zeigt und vermittelt. Aber in langsamen Schritten geht es bergauf und unterm Strich helfen sie uns.“ Damit der Betriebsfrieden nicht in Gefahr geriet, wurde präventiv dagegen vorgegangen, indem den Geflüchteten die Regularien und geltenden Werte dargelegt wurden – Respekt gegenüber Teammitgliedern, egal welchen Geschlechts und in welcher Position zum Beispiel. Schwierigkeiten hätte es deshalb aber nie gegeben; die Migranten gehören inzwischen zur „Betriebsfamilie“: „Wir haben bisher mit den Geflüchteten überhaupt keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil“, erzählt Wolfgang Baumgartner, „den Flüchtlingen ist nichts zu viel. Sie sind fleißig und egal was es für Aufgaben sind, sie machen es. Sie sind sich für nichts zu schade. Und das ist für mich eine sehr gute Eigenschaft, die nicht jeder Deutsche mitbringt. Vor allem sind sie freundlich und aufgeschlossen und wenn sie ein Problem haben, dann fragen sie nach.“ Ein großer Vorteil sei außerdem, dass sich die Neu-Bürger für fähig halten würden, etwas Neues zu lernen: „Sie trauen sich zu, etwas zu machen. Man merkt, dass es eine Bereitschaft gibt, dass sie es probieren möchten“, berichtet Wolfgang Bangert. „Fachlich und vom technischen Verständnis traut man den Leuten prinzipiell zu wenig zu“, fügt Wolfgang Baumgartner hinzu. Mittlerweile sollen Ali und Basam deshalb für sie auch außergewöhnlichere Tätigkeiten übernehmen, wie beispielsweise das Ausliefern einer Ware nach Stuttgart, obwohl sie das Navigationsgerät nicht gut lesen können.
Lesen, Schreiben und Sprache allgemein seien die Hauptprobleme und auch beim Bedienen eines Computers gebe es Schwierigkeiten, weshalb die Geflüchteten im Moment in ihrer Hilfsarbeiterposition festsitzen würden: „Wir bei Bechtel wollen das nicht. Wir nehmen diese Leute ernst, wir respektieren sie und wir würden sie gerne auf die nächste Entwicklungsstufe bringen, wäre da nicht das Sprachproblem“, erklärt Wolfgang Bangert. Sie müssten zusätzlich zum Sprachkurs Eigeninitiative ergreifen, in ihrer Freizeit Deutsch lernen und Verständnis für das „kulturelle Miteinander“ aufbauen. Mit viel Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß könnten sie es irgendwann schaffen, sich für eine höhere berufliche Stellung zu qualifizieren.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT - Ausstellung am Montag den, 25.03.2019 um 18.30 Uhr im Bürger- und Ratssaal, Rathaus Ebersbach

In dieser Roll-Up-Ausstellung werden 12 Betriebe aus dem Filstal und deren Erfahrungen mit Ebersbacher Geflüchteten als Mitarbeiter vorgestellt. Geflüchtete Menschen bauen sich in Ebersbach an der Fils ein neues, perspektivenreiches Leben auf. Gute Voraussetzungen für Partizipation sind Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Derzeit besitzen 40 Prozent der Geflüchteten aus Ebersbach einen Arbeitsplatz; einige davon absolvieren bereits eine Ausbildung. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Unternehmen aus dem Filstal berichten in dieser Ausstellung über Ihre Erfahrungen! Diese Ausstellung wird anschließend in den nächsten 2 Wochen im Rathaus zu sehen sein.

Anschließend: Herzliche Einladung zum öffentlichen Gesamttreffen der Flüchtlingshilfe Ebersbach am 25.03 2019 um 19:30 Uhr im Bürger- und Ratssaal im Rathaus Ebersbach.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT

Falls Sie in letzter Zeit eine junge Frau mit einer großen Tüte mit bunten Plakaten und einer Kamera im Filstal gesehen haben – Das war ich. Ich bin eine 23-jährige Soziologiestudentin aus Ebersbach. Da das Berufsfeld eines Soziologen breit gefächert ist, schaue ich mich in mehreren Branchen um und absolviere Praktika – im Moment bin ich bei der Stadtverwaltung Ebersbach im Bereich Flüchtlingshilfe und Integrationsmanagement. Integrationsmanager stehen Geflüchteten bei Bedarf in deren Alltag zur Seite. Für jeden Geflüchteten wird ein Integrationsplan mit individuellen Zielen erstellt, welcher Schritt für Schritt verfolgt wird. In Ebersbach/Fils teilen sich diese Aufgaben Andrea Schiller und Binash Hussain.
INTEGRATION.MIT.ARBEIT ist der Slogan des Projekts, für das ich in Ebersbach und Umgebung unterwegs bin, um über die Erfahrungen von Arbeitgebern mit der Beschäftigung geflüchteter Menschen zu berichten. Die daraus entstandenen Artikel werden wöchentlich? im Ebersbacher Stadtblatt veröffentlicht. Das Projekt wird auf Roll-up-Bannern fotografisch dokumentiert und mündet in eine Informations-Ausstellung, die am 25. März um 18:30 Uhr im Ebersbacher Rathaus der Bürgerschaft vorgestellt wird. Danach wandern die Roll-ups durch öffentliche Gebäude der Stadt und sind bei Veranstaltungen zu sehen. Insgesamt besuche ich 12 Unternehmen und befrage die Betriebsleitung nach Aspekten, die gut funktionieren, nach Schwierigkeiten, wie sich die Migranten in die Teams einfügen, ob und wie sich kulturelle Hintergründe auswirken, ob es bürokratische Hürden gab und warum sie sich für deren Einstellung entschieden. Bei einigen Geflüchteten ist das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen und die Gefahr einer möglichen Abschiebung steht noch im Raum. Das bedeutet für sie – und ihre Arbeitgeber – eine große Unsicherheit. Kaum überraschend stellen die Sprachkenntnisse der zugezogenen Ebersbacher Mitbürger das größte Hindernis im Arbeitsalltag dar. Viele Geflüchtete müssen nicht nur die deutsche Sprache lernen, sondern zusätzlich die lateinische Schrift. Manche besuchten in ihrem Herkunftsland nie oder nur wenige Jahre die Schule. Gerade deshalb ist es bewundernswert, dass derzeit 40 Prozent der erwachsenen Geflüchteten aus Ebersbach arbeiten – einige davon sind bereits in Ausbildung. Diese Menschen sind häufig hilfsbereit, fleißig und besitzen eine große Motivation, sich in Deutschland ein neues, perspektivenreiches Leben aufzubauen. Vor allem in Handwerksbetrieben, aber auch in anderen Branchen, wie Pflege und Industrie, wird Nachwuchs dringend benötigt. Abgesehen von deren Arbeitskraft profitieren ihre Arbeitgeber zusätzlich – es macht Spaß und ist interessant, neue Menschen kennenzulernen. Es wird auch von konkreten Faktoren berichtet, wie beispielsweise von einer sympathischen Gelassenheit, von welcher sich einheimische Mitarbeiter in der Hektik des Arbeitsalltags etwas abschauen könnten.
INTEGRATION. Sie bedeutet nicht, dass sich eine Gruppe vollkommen an die andere anpasst und alle ihre kulturellen Praktiken aufgibt. Der soziologische Fachbegriff dazu wäre Assimilation. Integration bedeutet ein gegenseitiges Voneinander-Lernen, welches als langer Prozess nie abgeschlossen sein wird. Es wäre unrealistisch zu behaupten, dass es dabei keinerlei Schwierigkeiten geben wird. MIT.ARBEIT und einer INTEGRATION[s]MITARBEIT kann dem Ziel jedoch ein Stück nähergekommen werden, denn in Unternehmen interagieren Menschen miteinander. Und Interaktion ist der Schlüssel für kulturellen Austausch und damit für eine Interkulturelle Gesellschaft.
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INTEGRATION.MIT.ARBEIT

„Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“

Vier Geflüchtete als Azubis im Pflegestift Ebersbach an der Fils bei Dienste für Menschen gGmbH
Wie läuft das mit der Sprache? Verstehen sich die Leute untereinander? Welche Motivation haben sie? Wie findet man zusammen? Wie geht es weiter nach der Ausbildung und dürfen sie letztendlich hierbleiben? – Das waren offene Fragen, die sich Petra Simon, die Einrichtungsleiterin des Pflege- und Wohnstifts Ebersbach an der Fils, vor der Anstellung von mehreren geflüchteten jungen Männern und Frauen stellte. Die Irakerin Mariem S., der Afghane Mohammad H., der Nigerianer Cosmas O. sowie die Kamerunerin Gaelle N. sind Auszubildende im Pflegestift des diakonischen Altenhilfeträgers Dienste für Menschen. Der Ebersbacher Standort wurde 1970 erbaut; 2020 hat das Pflegestift in Ebersbach sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 2017 wurden die Ebersbacher Geflüchteten nach und nach in ein Arbeitsverhältnis genommen. Alle Azubis absolvierten zu Beginn ein Praktikum. Cosmas O. begann bei DfM mit einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ). Anfängliche Unklarheiten, wie Arbeitserlaubnis oder Sprache, hinderten Petra Simon nicht daran, Migranten eine Chance zu geben: „Für mich war schon immer Mensch gleich Mensch“, stellt die Einrichtungsleiterin klar. Die Entscheidung für die Geflüchteten lag dabei weniger an der geringen Bewerberzahl: „Wir hatten und haben schon immer Bewerbungen. Es gibt Zeiten, da gibt es weniger und Zeiten, da bekommen wir mehr Bewerbungen. Aber die Entscheidung war für mich damals nicht: Flüchtling oder Jemand, der diesen Status nicht besitzt. Wir haben einen diakonischen und sozialen Auftrag und nach diesem stelle ich Leute ein. Jeder, der will, hat eine Chance verdient und so handhaben wir das hier.“ Die Offenheit von Petra Simon rentierte sich, denn die Leistungen der Auszubildenden sind vielversprechend: „Die Leute sind sehr hilfsbereit. Sie erkennen, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird. Sie sind freundlich zu den Bewohnern.“ Schwierigkeiten aufgrund kultureller Hintergründe gäbe es bisher keine und auch die Reaktionen der Bewohner des Pflegestifts wären gut: „Insgesamt sind sie positiv, weil sie sehr höflich mit den Leuten umgehen. Das muss man bei allen sagen. Sie sind einfühlsam und haben viel Geduld“, berichtet der Mentor der Auszubildenden Timo Walter. Einmal hätte sich eine Bewohnerin zwar nicht von einem männlichen Geflüchteten waschen lassen wollen, Petra Simon vermutet aber stark, dass hier eher der ‚männliche Aspekt‘ das Problem war: „Man muss bedenken, dass die Pflege etwas ganz Besonderes ist und dass diese mit Intimsphäre und Privatsphäre zusammenhängt“, so Petra Simon. Man müsse auf die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen und diese akzeptieren. Die einzige große Schwierigkeit mit den Geflüchteten sei die Verständigung: „Man kann sich noch nicht so gut unterhalten. Man sollte beim Erklären weniger Worte verwenden, es runterbrechen und einfacher ausdrücken“, erklärt die gelernte Altenpflegerin Petra Simon. Der schwäbische Dialekt ist für die Azubis eine zusätzliche Hürde: „Wir im Team müssen uns noch überlegen, ob wir uns mehr Mühe geben sollten, Hochdeutsch zu sprechen. Natürlich müssen sie das Schwäbische auch verstehen, aber das ist für sie sehr schwer. Sie tun sich doppelt schwer, weil sie den Dialekt noch mitlernen müssen“, erklärt der Mentor. Petra Simon sagt dazu im Scherz: „Wenn alle schwäbisch schwätzen können, ist Integration gelungen!“ Durch den in der Berufsschule integrierten Sprachunterricht sei das Deutsch der Geflüchteten schon sehr viel besser geworden. Anderen Arbeitgebern empfiehlt Petra Simon aufmunternd: „Was ich jedem nur an die Hand geben kann ist, dass man neugierig auf die Leute und auf deren Arbeit ist. Wenn man positiv herangeht, kann es gut funktionieren.“ Somit gilt für Dienste für Menschen der Leitsatz: „Solange uns die Menschlichkeit verbindet, ist es egal, was uns trennt!“
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Rückblick auf das Café Asyl im November

Ist das nicht viel Aufwand, jeden Monat den Gemeindesaal in ein schön dekoriertes Café Asyl einzurichten, so viele Leute zu bewirten, die vielen Kinder am Kindertisch mit ansprechenden Bastelarbeiten zu beschäftigen und sich mit den Anliegen der Gäste auseinanderzusetzen?

Sicherlich braucht das Zeit, aber diese Zeit verschenken wir gerne, ist es doch keine „verschenkte“ Zeit. Es ist wie so oft bei ehrenamtlicher Tätigkeit ein Geben und Nehmen. Wir helfen Menschen weiter und bekommen doch auch für uns selbst so viel zurück: Ein herzliches Umarmen, einen dankbaren Händedruck, neue wertvolle Sichtweisen für unser eigenes Leben, begeisterte, strahlende Kindergesichter und einfach das fröhliche Miteinander, dass selbst das Abspülen in der Küche Spaß macht. Darüber hinaus haben wir Helfer uns selbst in der Flüchtlingshilfe kennen – und schätzen gelernt und die Kontakte bereichern unser Leben.

Vielleicht haben auch Sie Interesse, sich mit ein wenig Zeit für die Unterstützung der geflüchteten Menschen einzusetzen. Melden Sie sich einfach bei den Koordinatoren Kevin Reyer (info@fluechtlingshilfe-ebersbach.de) oder bei Andrea Schiller (schiller@stadt.ebersbach.de) oder Sie kommen einfach zum nächsten Café Asyl am Donnerstag, 13. Dezember 2018, ab 16 Uhr ins evangelische Gemeindezentrum, Zeppelinstraße 38. Im Übrigen erwarten wir an diesem Tag auch den Nikolaus.

Für das Café Asyl- Team
Elfriede Kohnke

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Café Asyl am 08.11.

Nächstes „Café Asyl“ schon am 8. November 2018


Herzliche Einladung an Alt und Jung, Einheimische und Zugewanderte, zum nächsten Café Asyl am 8. Oktober 2018, ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38..
Hier können sich Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch kommen und sich näher kennenlernen, sich austauschen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch weiterhelfen und einfach miteinander einen schönen Nachmittag verbringen. Wie immer gibt es natürlich auch für die Kinder einen Basteltisch.

Wir freuen uns auf wieder viele Gäste!
Für Gebäckspenden sind wir sehr dankbar.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir diese bis Dienstag, 2. Oktober 2018 telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.

Café Asyl Flyer

 

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Aus geflüchteten Menschen werden Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Die Integration neuer Bürgerinnen und Bürger, die nach Deutschland geflüchtet sind, wird im Rahmen des Pakts für Integration des Landes Baden-Württemberg gefördert. Aus diesen Mitteln hat die Stadt für das Jahr 2017 € 169.235 für 137 in Ebersbach wohnende Personen erhalten. Diese sind zwischen 01.01.2015 und 29.02.2016 im Rahmen der Zuweisung durch den Landkreis in die Stadt Ebersbach gekommen.
Mit dem Pakt für Integration tragen Land und Kommunen dem Umstand Rechnung, dass viele der nach Baden-Württemberg geflüchteten Menschen aufgrund ihrer Bleibeperspektive für längere Zeit hier bleiben werden und mit geeigneten Maßnahmen für eine gelingende Integration vorbereitet werden müssen.
Um die Kommunen hierbei zu unterstützen, stellt das Land für die Jahre 2017 und 2018 jeweils 160 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld werden die Kommunen bei den Kosten der Unterbringung und der Planung und Durchführung von konkreten Integrationsförderprogrammen und -maßnahmen finanziell entlastet. Ende 2018/Anfang 2019 werden aus diesem Förderprogramm weitere Gelder nach Ebersbach fließen.

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Integrationsmanagement Stadt Ebersbach an der Fils

Andrea Schiller und Binash Hussain – Beratung und Unterstützung zu:

– Arbeit und Beruf
– Familienzusammenführung
– Gesellschaftliche Teilhabe/ Freizeitangebote
– Gesundheit
– Kindergarten
– Schul- und Berufsausbildung/Studium
– Sprache
– Wohnung

Offene Sprechzeiten – weitere Termine nach Vereinbarung:

Mo 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Di 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Mi 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Do 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Marktplatz 1, 73061 Ebersbach, Telefon 07163 161 292 oder 07163 161 293

2018_Integrationsmanagement FINAL

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Café Asyl im Oktober

Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische

Do. 4. Oktober 2018 ab 16 Uhr

im Evang. Gemeindezentrum | Zeppelinstraße 38 | 73061 Ebersbach

veranstaltet von der Flüchtlingshilfe Ebersbach

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Rückblick auf das Café Asyl im September

Nach einer Sommerpause hat das Café Asyl- Team der Flüchtlingshilfe Ebersbach im September wieder aufs Neue das monatliche Café Asyl für Einheimische und Zugezogene geöffnet und es wurde wieder gerne angenommen.

Der Monat September ist bei vielen- gerade auch bei den geflüchteten Menschen geprägt vom Neuanfang. Nicht nur für die neuen Erstklässer wie der kleinen Len (Bild), die am letzten Donnerstag gerade ihren ersten Schultag hinter sich hatte, auch ältere Schüler konnten nach 1-2 Jahren in der Vorbereitungsklasse  nun in  Regelklassen und weiterführende Schule wechseln. Für die Erwachsenen beginnen neue Kurse und manche können nach absolviertem Sprachkurs schon mit einer Ausbildung beginnen oder ins Arbeitsleben einsteigen und einige wenige beginnen auch mit einem Studium. Einige Dreijährige dürfen jetzt in den Kindergarten starten, sofern für sie ein erreichbarer, freier Platz zur Verfügung steht.

Geradezu symbolisch zu den Neuanfängen passte das Basteln von kleinen Schultüten, die die Kinder und Jugendlichen(!) eifrig und mit Freude dekorativ beklebten, zumal sie dann zum Abschluss auch noch befüllt wurden.

Einen Neuanfang im September gibt es auch für Binash Hussain, die von nun an Andrea Schiller im Integrationsmanagement unterstützt und sich beim Café Asyl vorstellen konnte. Wir  heißen sie herzlich willkommen und wünschen ihr Freude, Mut, Geduld, Kraft und Fantasie bei ihrer neuen, so wichtigen Arbeit.

Dann gibt es auch im September wieder für manche Familien einen Neuanfang, indem sie von den Gemeinschaftsunterkünften in Wohnungen umziehen können und eine besondere Freude gibt es für einen Familienvater, dessen Frau und drei Töchter  nun nach Jahren der Trennung aus Syrien nachziehen können.

Das alles wird im Café Asyl besprochen, man freut sich miteinander  und es kann über die eine oder andere Frage nachgedacht und nach Lösungen gesucht werden.

Vielen Dank an alle, die durch Ihr Kommen, ihre Gespräche, ihre Mithilfe , ihre Kuchenspenden wieder zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.

Bitte beachten Sie, dass das nächste Café Asyl wegen des Kinderkleiderbazars  nicht am 2. Donnerstag im Oktober stattfindet, sondern schon am  4. Oktober 2018, ab 16 Uhr.

Für das Café Asyl- Team

Elfriede Kohnke

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Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem   Bedarf annehmen können. Bei Möbelangeboten ist ein Foto hilfreich.

Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.

Herzlichen Dank für alle Spenden!

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT:

Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

  • Dringend: 1 Matratze
  • 3 Kopfkissen (waschbar)
  • 3 dünne Bettdecken (waschbar)
  • Flache Bodenteppiche in verschiedenen Größen
  • Geräumigen, gut funktionierenden Kühlschrank
  • Doppelbett mit niedrigem Rahmen
  • Schreibtischstuhl für ein Kind
  • Kleiderständer für Flur
  • Kleinerer Couchtisch aus Holz
  • Großer Kochtopf (5-7l)
  • Gut erhaltene Pfanne
  • Funktionierende Bodenstaubsauger
  • Tragbarer CD- Player zum Erlernen der Sprache
  • Laptops fürs Lernen mit Sprachprogrammen und für Schüler in weiterführenden Schulen
  • Aufgeblasene Fußbälle
  • Sonnenschirm
  • 3- rädriges Fahrrad für Erwachsenen

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de

  Karin Bretz                      Elfriede Kohnke

  Tel. 0177 8714 345           Tel. 07163- 8111

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Backup restored

Aufgrund einer technischen Störung, wurden mehrere Artikel auf unserer Homepage gelöscht. Wir arbeiten gerade an der Wiederherstellung der Beiträge und Bilder. Sie finden uns auch auf facebook unter https://www.facebook.com/fluechtlingshilfeebersbach

[UPDATE 9.9.2018] Die Daten auf unserer Homepage wurden erfolgreich repariert.

Frank Steiner

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Sachspenden

Herzlichen Dank für die Sachspenden!

Es ist mal wieder an der Zeit, herzlichen Dank zu sagen für die vielen, vielen hundert, meist hochwertigen Sachspenden, die wir in den vergangenen Jahren für die Flüchtlinge und sonstige Bedürftige entgegennehmen konnten. Alle Sachspender sind froh, dass ihre noch so gut erhaltenen, von ihnen nicht mehr gebrauchten Gegenstände, Geräte, Möbel etc. noch Verwendung finden und andere Menschen glücklich machen. Und seither konnten geradezu auch alles Gesuchte bekommen.
Für manche mag es so erscheinen, dass Flüchtlinge hohe Ansprüche hätten, wenn zum Beispiel nach besonderen elektrischen Geräten oder Möbelstücken mit vorgegebenen Maßen gesucht wird. Die Wohnräume sind meist sehr beengt, dass eben z.B. nur ein max. 140 cm breites Ehebett passt und dass ein Röhrenfernsehgerät zu viel Platz wegnimmt. Und so lange wir diese Sachen von Ebersbachern Bürgern bekommen, können wir es vertreten, danach zu suchen.

AKTUELL WERDEN FOLGEND E SACHEN GESUCHT:
Es ist für uns hilfreich, wenn Sie von Möbelstücken, wenn möglich ein Foto an untenstehende Email- Adresse schicken. Vielen Dank!

– Fahrräder in allen Größen
– Tragbarer CD- Player zum Erlernen der Sprache
– Flachbild- Fernsehgeräte
– Schmaler Regalschrank (Flur)
– Kleines Couchtischchen (ca. 50 x 50 cm)
– Niederflorige Bodenteppiche in verschiedenen Größen
– Weitere Bodenstaubsauger
– Laptops für Lernende mit Sprachprogrammen und für Schüler in weiterführenden Schulen

Kontakt: Email: sachspenden@fheb.de

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