Bürgermeisterwette am STADTFEST Ebersbach

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Sachspenden für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe Ebersbach freut sich über die unterschiedlichsten Sachspenden für die Flüchtlinge, für die aktuell Bedarf besteht. Leider sind die Lagermöglichkeiten sehr begrenzt, so dass wir die Angebote nur bei entsprechendem   Bedarf annehmen können.
Haben Sie bitte Verständnis, dass wir  momentan nur die untenstehenden gesuchten Dinge annehmen können.

Herzlichen Dank für alle Spenden!                               

AKTUELL WERDEN FOLGENDE SACHEN GESUCHT: 

  • Android Tablets für E-learning in den Sprachkursen
  • Grafikdesign-Software auf CD z.B. Coreldraw, InDesign, Photoshop
  • Sommerkleidung für Mädchen in den Größen 134-164
  • Kinder- Sommermützen
  • Herren- Sportshorts, v.a. M und L
  • Herren- T- Shirts, v.a. M und L
  • Kickschuhe, Gr.44
  • Sportschuhe , v.a. Gr. 41-43
  • Sportschuhe, Gr.33 und 35
  • Männer- Sandalen, Gr. 42-44
  • Damen- Sandalen, Gr.39 und 40
  • Kinder- Sandalen 33 und 34
  • Flipflops in allen Größen
  • Torwarthandschuhe für Kind und für Erwachsenen
  • Küchenmaschinen, Rührgeräte
  • Obst-/ Gemüsemixer
  • Einkaufswagen(-trolley)
  • Lauflernwagen
  • Ventilatoren
  • Gute Matratzen, 2m x1 m

 

Kontakt: : Email: sachspenden@fheb.de  

  Karin Bretz                      Elfriede Kohnke    

 Tel. 0177 8714 345          Tel. 07163- 8111                                                                               

 

 

 

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Neuer Sprachkurs der Stadt Ebersbach mit zusätzlichem E-Learning Angebot der Stadtbibliothek

E-Learning: Der Sprachkurs im Jugendzentrum E3 wird mit moderne Technologie ergänzt

Im Mai startete ein neuer Sprachkurs für geflüchtete Menschen im Jugendzentrum E3 in Ebersbach unter der Leitung der Dozentinnen Lilli Ell und Heidrun Metzler. Unterrichtet werden 20 Teilnehmer/innen an 4 Vormittagen die Woche. Eine zusätzliche Kinderbetreuung ermöglicht Müttern mit Kleinkindern die Teilnahme am Kurs. Dieser Sprachkurs wird vom Land Baden Württemberg gefördert.

Da das Leistungsniveau der Teilnehmer sehr unterschiedlich ist, startete im Juni zusätzlich zu diesem Sprachkurs ein E-Learning Angebot in Kooperation mit der Stadtbibliothek Ebersbach. 8 Teilnehmer/innen des Sprachkurses werden von einer weiteren Dozentin 2x pro Woche zusätzlich in das E-Learning Angebot der Bibliothek eingearbeitet. Das Programm wird vorgestellt und die Zugangsdaten angelegt. Hierfür wird ein Bibliotheksausweis benötigt. Weiter werden den Teilnehmern die verschiedenen Aufgabentypen erläutert. Auftretende Fragen können parallel im regulären Sprachunterricht geklärt werden.

Ziel dieses Angebotes ist es, während der Dauer von ca. 6-8 Wochen, die Teilnehmer/innen an das selbständige E-Learning heranzuführen. Anschließend sollen die Teilnehmer in der Lage sein das E-Learning auch zu Hause am Tablet oder Handy oder auch an den in der Stadtbibliothek Ebersbach zu Verfügung stehenden Computern durchzuführen.

Geplant ist, dieses Modell regelmäßig zu wiederholen und weitere Teilnehmer an das Angebot der Stadtbibliothek heranzuführen.

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Filmpremiere: “Stadt Ebersbach – tolerant und einladend!“

Einladung

Am 28.06.2017 um 19.00 Uhr im Haus Filsblick, Albstr. 4 in 73061 Ebersbach/Fils.

„Stadt Ebersbach – tolerant und einladend“ – ist ein Film der Stadtverwaltung Ebersbach, dem bürgerschaftlichen Netzwerk Flüchtlingshilfe Ebersbach und Studierenden der Hochschule Esslingen.

In Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen entstand ein 40-minütiger Film, der die augenblicklichen Lebensumstände und die Perspektiven und Zukunftspläne der in Ebersbach lebenden,

jungen geflüchteten Menschen beleuchtet. Weiter wird die Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des örtlichen Netzwerkes Flüchtlingshilfe  Ebersbach aufgezeigt.

Dieses Projekt wurde gefördert von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Offenen Gesellschaft und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH.

 

Wir freuen uns, EUCH an diesem Abend begrüßen zu dürfen!

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Rückblick auf das Fastenbrechen „Iftar“ in der DITIB Mevlana Moschee am 1. 6. 2017

Für ein friedliches Miteinander gilt es immer wieder neu Brücken zu bauen zwischen Menschen  unterschiedlicher Kulturen und Religionen, indem wir aufeinander zugehen, ins Gespräch kommen, Interesse füreinander  zeigen, einander verstehen lernen, die Verschiedenheit akzeptieren und  vielleicht auch wertschätzen lernen.

So eine Brücke zum friedlichen Miteinander konnte wie schon im letzten Jahr  die gemeinsame Einladung des Café Asyl- Teams  der Flüchtlingshilfe Ebersbach und  der muslimischen Gemeinde der DITIB Mevlana Moschee zum Fastenbrechen „Iftar“ in die Moschee während des Ramadans sein. Viele Einheimische und Flüchtlinge unterschiedlicher Religionen, Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind gekommen.

Der Vorsitzende der muslimischen Gemeinde  Mustafa Acikgöz brachte in seiner herzlichen Begrüßung zum Ausdruck, wie wichtig  die gegenseitige interkulturelle Öffnung  für ein harmonisches Zusammenleben ist.

Auch Joachim Auch vom Café Asyl- Team  sprach von einem guten, hoffnungsvollen Zeichen,  dass sich Menschen in Ebersbach  interkulturell und interreligiös  in Freundschaft und  respektvoll um Flüchtlinge kümmern und auch  zum Beispiel  beim Cafe´ Asyl einander unterstützen. Er wünschte sich, dass dies auch in Zukunft so weitergehen möge.

Dass der zwischenmenschliche Kontakt ein unverzichtbares Fundament für das verständnisvolle und respektvolle Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion und unterschiedlicher politischer Einstellungen in unserem demokratisch geprägten Land ist, unterstrich auch Bürgermeister Sepp Vogler in seinem Grußwort. Dazu tragen solche Veranstaltungen bei, dass Ebersbach für zugezogene  Menschen zur  Heimat werden kann. Er bedankte sich bei den Vertretern der Moscheegemeinde und beim Café Asyl- Team der Flüchtlingshilfe Ebersbach für die Organisation dieser Veranstaltung.

Bevor der Muezzin zum Gebet rief, erläuterte Berat Acikgöz ausführlich, dass das Fasten im religiösen Sinne mehr ist als der  Verzicht auf Essen und Trinken. Es ist Innehalten,  Nachdenken über Gottes Barmherzigkeit, die  kritische Betrachtung des eigenen Lebenstils, Sensibilisierung  für die Bedürfnisse der Notleidenden, Stärkung der Verbindung zu Gott durch intensive Koranlektüre und  Gebete und ganz wichtig auch die Pflege der Gemeinschaft  untereinander.

Pünktlich nach dem Untergang der Sonne konnten dann die fastenden Muslime ihr Fasten für diesen Tag zusammen mit allen Nichtfastenden beim   gemeinsame Iftar- Essen  brechen und dann im zwanglosen  Beisammensein den Abend ausklingen lassen.

Zusammen essen, zusammen feiern- ein wichtiger Schritt, dass aus Fremden Freunde werden.

Und ein  weiterer Schritt in diese Richtung  ist das Zusammensein beim  nächsten  Café Asyl am Donnerstag,  13. Juli 2017, ab 16 Uhr im evang. Gemeindezentrum, in der Zeppelinstraße 38.

Elfriede Kohnke für das Café Asyl- Team

 

 

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Statt Café Asyl Fastenbrechen (Iftar- Essen) in der DITIB Mevlana Moschee am Donnerstag, 1. Juni 2017, um 20.45 Uhr

Ende Mai bis Ende Juni begehen die Muslime ihren Fastenmonat Ramadan. Als Zeichen dafür, dass in unserer Stadt Menschen verschiedener Religionen gut miteinander leben können, laden wir im Juni nicht zum Cafe´ Asyl ins evang. Gemeindezentrum ein, sondern stattdessen gemeinsam mit der islamischen Gemeinde der DITIB Mevlana Moschee am Abend des 1. Juni, um 20.45 Uhr zum Iftar- Essen, dem abendlichen Fastenbrechen, in die Moschee in der Brückenstraße 5.  

Zu diesem Fastenbrechen sind alle eingeladen, auch die, die nicht fasten und ganz egal ob sie überhaupt einer oder welcher Religion sie angehören. Es ist eine gute Gelegenheit, um den kulturellen Austausch zu pflegen, Rituale und Traditionen der Muslime kennen- und so einander besser verstehen zu lernen.
Die Veranstaltung beginnt um 20.45 Uhr mit einer kurzen Einführung und einem Gebet in der Moschee, danach schließt sich nach Sonnenuntergang gegen 21.30 Uhr das Essen an.

 Sich begegnen, sich füreinander interessieren, sich austauschen sind die ersten Schritte, um Vorurteile zu überwinden und gut zusammen zu leben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen- ein schönes Zeichen für ein gutes Miteinander in Ebersbach.
 Für die Vorbereitungsgruppe

Elfriede Kohnke

                                     

 
 

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Rückblick auf das Café Asyl im Mai mit der Jugendrockband der Musikschule Ebersbach/Schlierbach

Mit einem tollen musikalischen Auftritt begeisterte die Jugendrockband der Musikschule Ebersbach/ Schlierbach unter der Leitung ihres Lehrers Oliver Mascha die zahlreichen Gäste im Café Asyl und weckte spontan beim einen oder anderen geflüchteten Menschen die Lust, auch ein Instrument lernen zu wollen. Vielen Dank an die Band für ihren gelungenen musikalischen Beitrag.

Es ist schön, dass sich immer wieder Vereinsgruppen oder Vertreter von örtlichen Institutionen bereiterklären, sich durch ganz unterschiedliche Weise im Café Asyl einzubringen, sich vorzustellen und auf ihre Angebote hinzuweisen. Neben dem Unterhaltungswert ihrer Beiträge können damit auch Türen geöffnet werden, dass die Flüchtlinge Anschluss in diese Gruppen und somit auch in unsereGesellschaft finden können.

Vielen Dank auch an alle, die durch Ihr Kommen, ihre Gespräche, ihre Mithilfe , ihre Kuchenspenden wieder zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.

Vorankündigung:

Ende Mai bis Ende Juni begehen die Muslime ihren Fastenmonat Ramadan. Als Zeichen dafür, dass in unserer Stadt Menschen verschiedener Religionen gut zusammenleben können, laden wir im Juni nicht zum Cafe´ Asyl ins evang. Gemeindezentrum ein, sondern stattdessen gemeinsam mit der islamischen Gemeinde der DITIB Mevlana Moschee am Abend des 1. Juni, um 20.45 Uhr zum Iftar- Essen, dem abendlichen Fastenbrechen, in die Moschee in der Brückenstraße 5. Sich begegnen, sich füreinander interessieren, einander verstehen lernen sind die ersten Schritte, um Vorurteile zu überwinden und friedlich miteinander zu leben.

Für das Café Asyl- Team

Elfriede Kohnke

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„Café Asyl“ am 11. Mai 2017 mit der Jugendrockband der Musikschule Ebersbach/ Schlierbach

Herzliche Einladung zu unserem nächsten „Café Asyl“,  dem Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische,  am  11. Mai , ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38. Kinder, Jugendliche und Erwachsene- alle sind willkommen.  Sich begegnen, sich kennenlernen,  gemeinsam essen und trinken, sich austauschen, Fragen besprechen und einfach auch miteinander Spaß haben.
Wir freuen uns, dass sich  die Jugendrockband der Musikschule Ebersbach/ Schlierbach unter Leitung von Oliver  Mascha  bereiterklärt hat, sich  mit einigen Stücken aus ihrem Repertoire vorzustellen und so  auf musikalische Weise zur Unterhaltung beizutragen.
Schön, wenn wieder viele Gäste kommen und danke schon im Voraus für alle gespendeten Kuchen und sonstigem Gebäck.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir die Gebäckspenden bis Dienstag, 9. Mai 2017 telefonisch (Tel.07163-8111) oder per Email (a.e.kohnke@gmx.de) anzumelden.

Kontakt:
Joachim Auch (Tel.015201825651), Elfriede Kohnke (Tel. 07163-8111), 
Andrea Leichter (Tel. 07163-4116)

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Mit Literatur eine neue Welt erobern

Nach der Flucht aus Sri Lanka macht Antony Mariyathas eine Ausbildung in
der Stadt-Bücherei Ebersbach

Als er vor vier Jahren als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Sri Lanka auf die Filder nach Neuhausen kam, hatte Antony Mariyathas große Sehnsucht nach seiner Heimat. Inzwischen hat der junge Katholik in der neuen Kultur Halt gefunden. „Dabei hat mir die Literatur geholfen“, sagt der 20-Jährige und lächelt dabei. Obwohl er bei seiner Ankunft kein Wort Deutsch konnte, hat er inzwischen nicht nur den Realschulabschluss in der Tasche. Bei der Stadtbibliothek in Ebersbach macht er eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Eine der Amtssprachen in Sri Lanka ist Englisch. Damit ist Mariyathas aufgewachsen. „Das ist ja auch eine europäische Sprache, also ist mir Deutsch lernen sehr viel leichter gefallen.“ Mit den vier Fällen hadere er allerdings bis heute. Dass es im Nominativ heißt „ich gehe in die Kirche“, aber im Dativ „ich bin in der Kirche“, verwirrt den sprachbegabten jungen Mann bis heute. Inzwischen beherrscht er aber nicht nur die Fälle aus dem Effeff. Sein Deutsch ist fließend, Grammatikfehler macht er kaum. Dass er nun den Lesern der Bücherei in Ebersbach Lust auf Literatur machen darf, ist für ihn eine wunderbare Chance. „so komme ich auch selbst viel dazu, Bücher zu lesen“, schwärmt der junge Mann von seiner Ausbildung.

Kommunikativer Teenager:
Als Antony Mariyathas das Land vor vier Jahren verließ, war Sri Lanka nach seinen Worten eine Diktatur. inzwischen sei die Lage etwas entspannt, „ich muss nicht mehr um meine Mutter und meine Schwester fürchten, die noch dort leben“. Aber gerade die Katholiken, eine religiöse Minderheit in dem Land, das Nachwirkungen des Bürgerkriegs noch immer spürt, hätten es dort immer schwer gehabt. In einigen Regionen werde noch gekämpft. Damit der Sohn in Europa in Sicherheit leben kann, hat die Familie seine Flucht finanziert, „denn das ist sehr teuer“. Im neuen Umfeld hat sich der kommunikative Teenager schnell zurecht gefunden. Schon bald nach seiner Ankunft in Neuhausen lernte er Büchereileiterin Marianne Ruckdeschel kennen. Er lebte gleich ums Eck in der Kinder- und Jugendhilfe. „er war bald einer unserer eifrigsten Leser“, schwärmt die Bibliothekarin. Erst mal habe er mit Kinder- und Jugendbüchern von Michael Ende oder Otfried Preußler angefangen. Bald sei er dann aber auf klassische Literatur umgestiegen. Jetzt wagt sich der Auszubildende, der parallel seine Fachhochschulreife nachholt, auch an die großen Philosophen. Die europäische Geistesgeschichte zu studieren, bereitet ihm Freude. Wenn er von seinen Büchern erzählt, strahlt er übers ganze Gesicht: „Da erobere ich mir eine neue Welt.“ Von Antonys „interessanter Lesebiografie“ ist Ruckdeschel fasziniert. Wenn der junge Asylsuchende zur Ausleihe kam, nahm sie sich immer wieder Zeit für ein Gespräch über deutsche und internationale Literatur. Da die öffentliche katholische Bibliothek stark aufs Ehrenamt baut, motivierte die Leiterin den jungen Mann, im Team mitzuhelfen. Er katalogisierte Bücher, wechselte die Einbände aus und lernte das Bibliothekssystem am PC von der Pike auf kennen. „Das hat mir wirklich Spaß gemacht“, schwärmt Mariyathas. Besonders der Kontakt zu den Leserinnen und Lesern gefiel ihm gut.

Schreiben ist seine Leidenschaft:
Nach der mittleren Reife fiel ihm die Berufswahl daher auch nicht schwer. „eigentlich wollte ich ja Schriftsteller werden“, sagt der 20-jährige, der seine Gedanken wunderbar auf den Punkt bringen kann. Aber in der umkämpften Branche sei es sehr schwer, sich durchzusetzen. Marianne Ruckdeschel brachte ihn auf die Idee, sich für eine Ausbildung in einer Bibliothek zu bewerben. Alexandra Schmid, die Leiterin der Stadtbibliothek in Ebersbach, gab dem jungen Mann eine Chance. In Calw drückt er mit anderen Auszubildenden aus Baden-Württemberg im Blockunterricht die Schulbank. Fürs Schreiben bleibt ihm nebenbei noch genügend Zeit, meist seien es Kurzgeschichten. Mit seiner deutschen Freundin lernt der 20-Jährige die Kultur seiner neuen Heimat immer besser kennen. Er kocht auch gerne für sie, „zum Beispiel Maultaschen oder Spätzle“. Kann sich der junge Mann aus Sri Lanka vorstellen, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben? „Das muss noch weiter wachsen“, findet er. Zwar fühlt er sich in der Kultur schon heimisch, aber bis er diesen formalen Schritt geht, will er noch warten. Ihn mache es einfach glücklich, als Bibliotheksangestellter gerade junge Menschen für die deutsche Literatur zu begeistern. Die Kontakte zu seinen Freunden und zur Familie in Sri Lanka lässt er nicht abreißen. „Einreisen darf ich nach der Flucht nicht mehr“, sagt er. Das klingt etwas traurig. Aber per Telefon und Skype pflegt er Kontakte. „Auch Facebook ist prima. Da schicke ich eine Nachricht, und habe wenig später eine Reaktion darauf.“
Quelle: Eßlinger Zeitung – Elisabeth Maier

 

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Flüchtlingshilfe Ebersbach: Deutsch-Übungsstunden

Unterstützend zu den staatlichen Integrationskursen werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Flüchtlingshilfe Ebersbach Deutschübungsstunden, Nachhilfestunden für Lernschwache und eine Hausaufgabenhilfe angeboten.
Der Unterricht findet überwiegend in den vom Landkreis zur Verfügung gestellten Gemeinschaftsräumen in der Daimlerstraße 2 in Ebersbach statt. Auch in der Gemeinschaftsunterkunft Römerstraße in Uhingen werden von der Flüchtlingshilfe
Deutschübungsstunden angeboten – siehe Foto.

Vor allem für Junge Geflüchtete suchen wir hier weitere engagierte Mitarbeiter/innen. Bei Interesse oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Andrea Schiller, Stadtverwaltung Ebersbach, Koordination Flüchtlingshilfe Tel. 07163 / 161-292 oder schiller@stadt.ebersbach.de.

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